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Das Shop 100% rechtssicher machen, sowie deinen "Carbon Footprint" und die Abmahnungen reduzieren!

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Verehrte Shopileute!

 

Ein sehr wichtiges Thema wird oft überschaut, oder gar vermieden beim Online Handel oder Dropshipping Geschäftsmodell und mit diesem Leitfaden möchte ich unsere Tipps dazu geben, wie man das eigene Shop DSGVO-konform machen kann um mögliche Audits durch unsere Banking Partner oder das Risk Team zu vermeiden, sowie die Abmahnungsgefahr zu eliminieren. Ein Win-Win und No-Brainer denn damit kann man auch das Vertrauen der Besucher zum Shop stark erhöhen sowie die Conversions. Siehe auch dazu mein Tipp zum Thema "Carbon Footprint" deines Shops weiter unten.

 

 

 

Unsere Banking Partner stufen ein hohes Risiko eines Shops u. a. in den folgenden Online Shop Kategorien ein:

 

  • Shops die Betrüger oder betrügerische Bestellungen anziehen.
  • Shops die hohe Raten von Retouren und Rückbuchungen erleiden.
  • Shops die das Dropshipping Model betreiben.

Siehe unsere Help Docs und Security Apps zu diesem Thema hier:

 

Bitte beachte, dass bei Problemen die oft beim Dropshipping Geschäftsmodell auftreten, wie Abmahnungen durch den IDO-Verband, hohen Retouren- oder Rückbuchungsquoten, unsere Banking Partner im schlimmsten Fall Shopify Payments ganz entfernen könnten und man SP mit teuren alternative Zahlungsmethoden ersetzen muss.

Deshalb denke ich, wäre das Folgende der beste Weg, um solche Szenarien zu vermeiden und gleichzeitig das Shop zu verbessern und die Verkäufe zu erhöhen.

 

Einen umfassenden Plan zusammenstellen, wie man das Shop 100% rechtssicher machen kann und Abmahnungen reduzieren:

 

Du könntest z. B, einen umfassenden Plan zusammenstellen der schildert, wie du das Risiko deines Shops und des Dropshipping, der Erstattungen und der Rückbuchungen reduzieren wirst. Wenn z. B. ganz oben beim Produkttitel KEINE Lieferzeiten auf deinen Produktseiten für jedes Produkt zu sehen sind, dann wäre ein erster großer Schritt das Risiko der Erstattungen oder Rückbuchungen zu mindern indem man das macht. Siehe mehr zu diesem Thema ganz unten.

 

Weitere wichtige Dinge zu überlegen um ein DSGVO-konformes Shop zu betreiben das auch den Shopify Nutzungsbedingungen entspricht und die Verkäufe dadurch erhöhen kann (z. B. mit DSGVO/LUCID Trust badges usw.):

 

  • Seid ihr im Handelsregister eingetragen als Kapitalgesellschaft und wenn ja, bei welchen Registergericht?

  • Habt ihr eine EORI Nummer für das Dropshipping, und wenn ja, dann diese bitte im Shop ersichtlich machen. Jeder, der international kauft oder verkauft, ist verpflichtet, eine EORI-Zollnummer zu haben.

  • Seid ihr beim Lucid Verpackungs-Register registriert - ja / nein (falls nein dann siehe deren FAQs hier). Hier ist wichtig anzugeben bei welchen Systempartner ihr angemeldet seid (wie z. B. Reclay), und wo ihr eure Mengenmeldung abgegeben habt.

  • Habt ihr euer Shop eine Tiefenprüfung entweder der IT Rechtskanzlei/Trusted Shops/Händlerbund unterziehen lassen? Dies rate ich unbedingt umgehend machen zu lassen. Mehr dazu hier bei Trustedshops.

  • Habt ihr eine Cookie App (wie die von Beeclever) die dem neuen Cookie Gesetz des EuGH vom 1. Okt, 2019, konform ist?

  • Haben deine Produkte alle eine ausreichende CE Zertifizierung? Wenn der Kunde sich verletzt, haftet der Verkäufer bei einer fehlenden CE Zertifizierung.

  • Sind deine Produkte ausreichend für Chemikalien und Materialien gekennzeichnet, wie BPA, und den Kennzeichnungsanforderungen der EU Regelung konform? Der Hersteller muss daher angeben, ob alle Kunststoffprodukte, wie z. B. Fitnessgeräten, Fahrradgriffe usw. mehr als 0,1g bestimmter Weichmacher enthalten (nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs).

  • Polycarbonat- und Epoxidharze werden aus Bisphenolen wie Bisphenol A hergestellt, und da viele Weichmacher nicht fest am Kunststoff gebunden sind, können sie wieder freigesetzt und von der menschlichen Haut absorbiert werden, was auch zu Abmahnungen/Anzeigen gegen den Shopbetreiber führen kann.

Die Umwelt und Absprungraten reduzieren

 

Wir sehen auch, dass viele Besucher einen "Feel-Good Faktor" suchen beim online Einkauf. Zeigt man auf dem Shop, dass man sich für die Umwelt engagiert, z. B. mit einer Umwelt Plakette, wie die von OneTreePlanted oder Aspire Sustainability dann könnte man die Bounce Rates reduzieren.

 

Siehe auch unser Pachama Projekt dazu und unsere Reihe an "Carbon Offset" Apps:

 

 

AGB Ankreuzfeld

 

An erster Stelle kann man ein Ankreuzfeld zum Warenkorb hinzufügen den man ankreuzen muss, um zum Checkout zu gelangen. Diese Option gibt es leider nicht für das Checkout, wird auch NICHT vom Händlerbund verlangt. Aber vieles davon wird hier in unserer Anleitung beschrieben.

 

Laut der IT Rechtskanzlei und dem Händlerbund ist dieses Ankreuzfeld nicht zwingend notwendig. Es steht z. B. in keinem Gesetz, dass Kunden den AGBs „aktiv“ zustimmen müssen durch das Setzen eines Häkchens (was sowieso nirgendwo gespeichert wird, ob es bei der Erstellung der Bestellung gesetzt wird oder nicht - oder man müsste hierfür eine Datenbank anbinden). Viel wichtiger ist dass die AGB und Widerrufsbelehrung ausreichend im Shop und im Checkout Überprüfungsschritt verlinkt ist.

 

Auszug:

 

  • „Entgegen einer weit verbreiteten Meinung ist eine ausdrückliche Bestätigung der Geltung der AGB durch den Kunden, etwa durch das Setzen eines Häkchens in einer Checkbox im Zusammenhang mit gängigen Formulierungen wie „Hiermit bestätige ich, die AGB zur Kenntnis genommen zu haben und erkläre mich mit deren Geltung einverstanden“ oder vergleichbaren Formulierungen im elektronischen Bestellprozess nicht Voraussetzung für deren wirksame Einbeziehung in den Vertrag. Werden die AGB unter Berücksichtigung der oben dargestellten Grundsätze im Online-Shop vorgehalten, werden diese auch dann Bestandteil des Vertrages, wenn der Kunde deren Kenntnisnahme nicht ausdrücklich bestätigt. Der Kunde muss die AGB noch nicht einmal zur Kenntnis nehmen, damit diese Vertragsbestandteil werden. Denn das Gesetz verlangt nur die Möglichkeit der Kenntnisnahme in zumutbarer Weise.“

 

Meinem Kenntnisstand nach wurde der PayPal Express Checkout Button vom Händlerbund jetzt auch als rechtskonform eingestuft. Man kann aber auch eine Tiefenprüfung entweder mit Trusted Shops oder mit dem Händlerbund durchführen. Die werden dann eine Liste Dinge zusammenstellen die du durchführen oder ändern kannst um 100% rechtskonform zu sein. Dennoch kann manchmal diese Liste schwierig zu implementieren sein und Programmierer oder Code-Veränderungen verlangen. Aber die meisten Anpassungen können in den Theme Spracheinstellungen umgesetzt werden.

 

Lieferungszeiten angeben: Lösung 1 - Produktbeschreibung

 

Derzeit (wie du bereits weißt) ist es so, dass eine Richt-Lieferzeit in der Produktbeschreibung jedes einzelnen Produktes angegeben werden kann oder sogar SOLL. Es ist aber laut Händlerbund ausreichend, ohne die genaue Tagesanzahl angeben zu müssen. Beispiel: "Produkt A / Lieferzeit: 2 bis 5 Tage". Es ist gesetzlich vorgeschrieben, einen Lieferzeit-Richtwert anzugeben. Nicht vergessen, dass Shopify mit dem Händlerbund zertifiziert ist und auf vieles dieser Angaben muss in den Rechtstexten des Shops hingewiesen werden.

 

Lösung 2 - Lieferzeit in der Versandoption im Checkout angeben - siehe ein Beispiel:

 

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Lösung 3 - Das Lieferanten Feld im Produkt

 

Es gibt auch ein Feld in jedem Produkt das man auch verwenden kann dafür, wenn man das Lieferanten Feld nicht braucht. Einfach die Lieferzeit in jedem Produkt in dieses Feld einpflegen und im Theme Editor auf der Produktseite das Ankreuzfeld aktivieren.

 

Lösung 4 - Produkttemplates

 

Mann kann auch unterschiedliche Produkttemplates anlegen für die verschiedenen Lieferzeiten und diese dann für die verschiedenen Produkte und Varianten anpassen.

 

Lösung 5 - Die Shipping Apps oder auch andere können das, brauchen aber dafür unseren CCS API

 

Ansonsten können bezahlbare Shipping Apps wie unsere "Bespoke Shipping" App, Shippo, oder Better Shipping, die die genauen Lieferzeit Angaben auch anzeigen. Diese brauchen jedoch unseren CCS API aktiviert und diesen bekommt man umsonst mit dem jährlichen Shopify Abo. Das dürfte auch mit der DHL App möglich sein, die individuelle Lieferzeiten anzuzeigen.

 

Den CCS Api kann ich ab sofort gratis aktivieren wenn Sie auf das jährliche Shopify Abo umsteigen. Vergessen Sie nicht, dass Sie 10% sparen, wenn Sie die jährliche Abrechnungsoption wählen. Außerdem erhalten Sie diesen API kostenlos (was normalerweise $240 kostet). Das wäre ein Gesamtersparnis von $336/Jahr.

 

 

Aber trotzdem ist dies keine tolle Lösung für genauere Lieferzeitenangaben :(

 

Um Versandinformationen auf Ihren Produktseiten anzuzeigen, müsste man in der Tat einen kleinen Bereich im Code verändern. Oder man verwendet einer unserer Shipping Apps.

 

Von deutlichen Lieferzeiten für jedes Produkt anzeigen, bis hin zur Umwelt und der Erklärung, dass deine Produkte keinen Bisphenol A enthalten - wenn du alle oder fast alle der oben-gelisteten Punkte implementierst und dies auch groß auf der Homepage zeigst, garantiere ich dir einen noch viel größeren Erfolg! :)

 

MfG,

Gabe

 

Quelle und Beitragender: @Michael_Singer 

Gabe | Social Care @ Shopify

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Erfolg.

Was ich als Erweiterungen hier noch anbringen würde sind die folgenden Themen (keine Rechtsberatung)

 

  • Kennzeichnungspflicht nach Textilverordnung
  • Allergene müssen genannt werden
  • Nennung von Inhaltsstoffen & Eigenschaften (z.B. Biozid)
  • Ausweisung der Gesamtkosten (inkl. MwSt zzgl Versandkosten & Zoll) für Dropshipper und internationale Shipper
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Super Danke Mike!

 

Gabe

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