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Shopify als Künstler starten (International) -Ratschläge?

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Hallo,

da ich vollkommen neu in der Community bin und dieses Shopsystem für mich ausgewählt habe (anstatt Etsy unc Co.),

beschäftigen mich einige Dinge. Aber ich kann dafür auch Tipps geben, wie man als Künstler erfolgreich was aufbaut und weswegen ich mich für Shopify entschieden habe (wenn es wen interessiert).

 

Zuerst einmal:

- Shop-Währung:

Welche Währung sollte ich für die Preise auswählen? Ich habe gleichermaßen Fans aus USA, sowie aus Deutschland, aufgesplittet ca auf 15.000 aus den USA und 35.000 aus Deutschland.

Wenn ich den Verkauf zuerst in den USA starten möchte, da mein Printservice auch dort eine Niederlassung + Lager hat und ich auf USD anstatt EUR stelle, müssen dann die Kunden aus Deutschland ebenfalls in USD bezahlen oder wird es automatisch auch in EUR umgerechnet und ausgeführt? Oder müsste ich für USA + Deutschland jeweils einen eigenen Shop starten (später eine weitere Frage dazu)?

Die Währung wird nach dem ersten Verkauf auf das eingestellte fixiert.

 

- Bezalahlanbieter:

Ich habe lange über verschiedene Gateways recherchiert und auch hier gelesen, dass ab einem bestimmten Umsatz einfach das Konto mal gesperrt wird. Heißt es, dass der Dienstleister das Geld auch einfach einbehalten kann? Gab es Fälle, in denen das Konto gekündigt wurde und es dann nie zu einer Auszahlung kam? Das bereitet mir gerade Kopfschmerzen.

Durch Instagram-Werbung kommen einige meiner Bilder auf ca. 600.000 Likes sowie tausende Kommentare mit Kaufanfragen und bewerbe diese u.a. gezielt in Städte wie Los Angeles (da dort auch bekannte Schauspielerfamilien leben, die auch Kunstsammler sind, wie u.a. Johnny Depp, DiCaprio etc und ich deren Töchter erreichen wollte :D) New York aber auch ganz Deutschland.

D.h. sollte ich ne rosarote Brille tragen und sagen wir, es käme schlagartig zu 5000 Verkäufen innerhalb einer Woche (ist echt nicht unrealistisch), würde mein Konto Shopify Payment erstmal gesperrt werden?

Kann man vorab irgendwie in Verbindung treten, um schon einmal auf eine mögliche Kaufmasse hinzuweisen, auch wenn ich den Shop noch garnicht gestartet habe? Habe 2 Jahre Vorbereitung genau für diesen Punkt gebraucht und wäre schade, wenn zu Beginn schon derartige Steine in den Weg gelegt werden, die man vorbeugend entfernen könnte.

 

Auszahlungsintervall + Dropshipment:

Wenn ich nun ein Dropship-Anbieter wie Prodigi nehme (habe gesehen, dass diese u.a. gar für Disney arbeiten), dann buchen diese zeitnah pro Bestellung ab. Bekäme man denn von seitens Shopify-Payment die Auszahlung rechtzeitig, dass ich vorher keinen Kredit aufnehmen muss, um die Grundpreise der Drucke zu zahlen d.h. tägliche Auszahlung, sodass Prodigi quasi zeitgleich mit Zahlungseingang der Käufer verrechnen kann?

Oder kann man Einstellen, dass die Bestellung erst final an den Dropshipper gesandt wird, wenn das Geld der Käufer auf dem eigenen Konto ist und man die Herstellung/Lieferung manuell per Klick freigibt? Alternativ wäre die manuelle Übermittlung der Käuferadresse, aber ich wäre gerne für einen automatisierten Prozess, da ich glaub niemals 5000 Adressen händisch eintragen könnte. Ich habe etwas Geld zurückgelegt, sodass es wahrscheinlich nicht zu einem Zahlungsstau käme und ich auch einige Tage auf eine Auszahlung warten könnte.

 

Shop für mehrere Länder zweiteilen:

Wenn ich zB für den amerikanischen Markt, da es schneller ginge, einen Dropshipanbieter nehmen möchte, aber für Kunden aus Deutschland ein eigenes Fulfillmentcenter, kann man Produkte für das jeweilige Land ausblenden? zB sodass die USA-Kunden ihr Produkt für die Inland-Lieferung sehen, aber Kunden aus Deutschland dann das Produkt, welches von hier aus gesendet wird? Das müsste dann mit Hilfe einer IP-Überprüfung funktionieren. Wird blöd und irritierend aussehen, wenn ich ein Produkt 2 mal dupliziert habe und dazu schreibe "for US customers" und des andere für Deutschland.

Ansonsten hätte ich den Shop 2 mal installiert auf unterschiedliche Subdomains, aber müsste dann 2 Shops mit verschiedenen Logins leiten und die Übersicht verlieren. 

 

Ich gehe erstmal optimistisch an die Sache heran und nehme mir vor, tatsächlich die Masse mit getätigten Käufen zu erreichen, wie ich es angestrebt habe und hoffe, dass es nach der langen Wartezeit noch klappen wird :)

 

Habe mich gegen Etsy entschieden, da ich mich von der DIY Community distanzieren wollte und mich an Künstler orientiere wie Mr.Brainwash, KingofPopart etc die ihre Werke in die "richtige" Kunstwelt bringen und dies mit geschicktem Marketing geschafft haben, sich als Marke aufzubauen. Da ist der Aufbau eines unabhängigen Shops der ideale Weg, vor allem da nicht gleichzeitig andere Künstler mit gelistet sind und die Leute keinen Preisvergleich sehen, wie dies bei Amazon der Fall ist mit "Kunden kauften auch dies und jenes" und sich da eher Schnäppchenjäger tummeln. Bei mir gehts pro Print erst ab 80,- los (für A3) und das ist auch das, was die Leute bereit sind zu zahlen, bevor es zu teuer wird. Händisch signierte und limitierte Werke biete ich bei Zeit auch bissl teurer an, sodass ich beim Preisdumping nicht mitspiele, die Leute mit Kunst wieder anders umgehen und nicht diesen "Ikea"-billig beigeschmack haben. 

 

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Shopify Staff
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Hey @Tryle 

 

Gabe aus Shopify hier!

 

1)

 

Nur kurz, kannst du Shopify Payments einrichten in deinem Shop? Wenn ja, dann kannst du gerne mehrere Währungen im Checkout anbieten (siehe Schritte hier). Siehe auch unsere gratis Geolocation App dafür oder einen Währungsauswähler hinzufügen. Deine Preise werden auf Grundlage der aktuellen Wechselkurse und Rundungsregeln automatisch umgerechnet. Die Umrechnungsgebühr für die Transaktion ist in der Summe enthalten, die deine Kunden zahlen und du kannst auch die Rundungsregeln deaktivieren.

 

2)

 

Alle Payment Provider behalten das Recht vor, ab und zu einen Audit deiner Transaktionen durchzuführen. Das passiert v. a. mit PayPal.

 

Bei Shopify Payments kannst du soviel verdienen wie du willst, im Gegensatz zu PayPal. Wir haben Shops die mehr als einen 6-stelligen Umsatz pro Tag machen, aber das einzige Kriterium ist dass dein Shop risiko-arm bleiben muss, sprich, das Risiko der betrügerischen Bestellungen, der Retouren, und der Rückbuchungen sowie mögliche Rechtsstreitigkeiten bis auf weniger als 2% minimiert sind.

 

3)

 

Bei der Verwendung von Drop-shipper wie Prodigi oder Oberlo (siehe die Prodigi App hier die aber nur eine 3/5 bekommt) gibt es zwei voneinander unabhängige Zahlungsprozesse: 1) einmal der zahlende Kunde und die Auszahlungen per Gateway (wie SP) auf dein Konto ausgezahlt werden, und 2), deine Zahlungen an den Lieferanten für den Einkauf. Das Letztere ist abgekoppelt vom Ersteren und die 2 kann man nicht zusammen koordinieren. Regel: jeder Online Händler sollte eigentlich ein Startkapital von 3-6 Monate für das Handeln ohne Einkommen in der eigenen Bank als Kissen zurückgelegt haben.

 

Wenn du aber bei jeder Bestellung wartest, bis das Geld auf dein Bankkonto eingezahlt ist bevor du die Bestellung ausführst (in der Regel 4-5 Arbeitstage Tage später), dann wirst du viele Rückbuchungen durch Kunden riskieren sowie schlechte Bewertungen.

 

  • Oder kann man Einstellen, dass die Bestellung erst final an den Dropshipper gesandt wird, wenn das Geld der Käufer auf dem eigenen Konto ist und man die Herstellung/Lieferung manuell per Klick freigibt?

Dass kann man gerne mit den manuellen Zahlungsmethoden machen, wie in diesem Beispiel aus meinem eigenen Testshop.

 

4)

 

Shop für mehrere Länder zweiteilen: Kann man mit einer Shop Segmentierungsapp wie Locksmith oder Easy Lockdown. Ich würde aber zwei separate Shops empfehlen denn das ist auch für die SEO viel besser. Einfach mit einem Shop starten, von der Erfahrung lernen, und dann ggf. ein zweites US Shop dann öffnen.

 

Bzgl. Etsy, viele Händler die Kunst, Handicrafts, oder Nischenprodukte verkaufen, kombinieren oft ein Shopify Shop mit einer Etsy-präsenz. Die zwei müssen sich ja nicht ausschließen :)

 

VG,

Gabe

Gabe | Social Care @ Shopify

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