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Alles was ihr über den Versand und das "Ethical Shipping" wissen wollt

Gabe
Shopify Staff
Shopify Staff

Der folgende Beitrag basiert auf einem Interview mit unseren großartigen Shopify-Partnern und Versandexperten – Dieter und Stefan von 247APPS

 

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Wenn ein Kunde ein Produkt in einem Online-Shop kauft, lautet die erste Frage des Kunden immer: Wie und wann wird das Produkt bei mir ankommen? Und du gibst dir viel Mühe, um sicherzustellen, dass deine Kunden ein großartiges Erlebnis in deinem Shop haben werden und, dass das Produkt schnell ankommt. Du machst dir auch Gedanken, wie du deinen Kunden einen nachhaltigen Versand mit so kleinem Fußabdruck wie möglich anbieten kannst – alles mit dem Ziel, deinen Kunden das etwas besondere Einkaufserlebnis anzubieten, sprich, den sog. „feel-good factor“.

 

Der Versand ist in der Tat eins der wichtigsten Bestandteile deines Shops, deiner Produkte und deiner Dienstleistung, und er kann je nach Versandstrategie auch einen wichtigen Kostenfaktor darstellen. Aber du fragst dich wahrscheinlich immer noch die wichtigste Frage: "Wie versende ich meine Produkte an die Kunden?“

 

In diesem Leitfaden geben uns Stefan und Dieter Tipps über die Versandstrategie, der Produktverpackung, der Verwendung gängiger Versandunternehmen, der Sendungsverfolgung und Versicherung, der Senkung deiner Versandkosten und den Lieferoptionen für E-Commerce-Versandintegrationen.

 

An erster Stelle – die Basics laut unseren zwei Experten

 

Es gibt einige Grundlagen wie du deine Versandtarife und Methoden erstellst und zusammen formen sie deine übergeordnete Versandstrategie. Wirst du die vollen Versandkosten an deine Kunden weitergeben oder wirst du einen kostenlosen oder pauschalen Versand anbieten, um die Kosten ganz oder teilweise selber aufzufangen? Wie wirst du die Bestellungen an deine Kunden vor Ort bringen? Am Ende dieses Beitrags wirst du mehr Informationen darüber haben, wie du diese Entscheidung für dein Unternehmen treffen kannst.

 

Das Wichtigste zuerst - lege deine Produktgewichte fest

  • Um den Versand von E-Commerce-Bestellungen zu „streamlinen“, sprich, zu optimieren, solltest du das Gewicht jedes Produkts, das du verkaufst, messen und in den Shop Produktdaten aktualisieren. Nur so bekommst du ein gutes Gespür für deine Gesamtkosten und kannst deinen Kunden genauere Preise nennen.

Wähle deine bevorzugte Verpackung

 

Wo beschaffe ich meine Verpackungen?

  • Du kannst bei einigen Versandunternehmen wie DHL kostenlose Verpackungen bestellen oder in Markenverpackungen investieren, wenn dies zu deiner Strategie gehört. Nicht vergessen, dass das Verpackungsgesetz jetzt auch live ist denn man möchte ja keine Abmahnung bekommen.

Den kostenlosen Versand anbieten?

Wenn du deinen Kunden einen kostenlosen Versand anbietest, hilft das sehr die Warenkorbabbrüche zu reduzieren. Aber ein Versand ist nie kostenlos. Irgendjemand muss immer dafür bezahlen. Damit der kostenlose Versand funktioniert, hast du mehrere Möglichkeiten die wir hier auflisten:

 

Der Kunde zahlt:

  • Erhöhe die Produktpreise, um die Kosten für den Versand zu decken.

Du zahlst:

  • Zahle den vollen Preis für den Versand aus deiner Gewinnspanne.

Du und der Kunde zahlen:

  • Erhöhe die Produktpreise geringfügig, um einen Teil der Versandkosten zu decken.
  • Oder biete bestimmten Kunden einen Rabattcode für den kostenlosen Versand an.

 

Dann zum Thema “Ethical Shipping” und CSR (Corporate Social Responsibility)  

 

Das Ethical Shipping betrifft die Umweltbelastung des Versands und wie dein Unternehmen zur Reduzieren dieser Belastung beitragen kann. Hier kann beispielsweise die Internetmarke der deutschen Post ganz gut ins Spiel kommen. Viele versenden kleinere Waren aber als zu großes Paket was unnötig die Umwelt belastet. Es macht beispielsweise sehr viel aus was deinen "Carbon footprint" betrifft ob man per POST oder DHL versendet. Die Apps können dir helfen das Shipping besser für die Umwelt zu steuern sowie die Return Rates zu minimieren. In diesem YT-Video geht es um die Internetmarke in Dieter und Stefans easyDHL-App (mehr dazu weiter unten).

 

Du kannst auch einen kostenlosen Versand ab einem bestimmten Mindestbestellwert anbieten.

  • Diese Strategie kann helfen, die Versandkosten auszugleichen, indem sie dazu beiträgt, die durchschnittliche Bestellmenge (AOV) zu erhöhen, aber du bezahlst sie immer noch aus deiner Gewinnspanne. Daher ist dies nicht immer die beste Versandlösung für Online-Verkäufer/innen. 
  • Versandkostenpauschale anzubieten verlangt es deinen Kunden weder zuwenig noch zuviel zu berechnen. Pauschalversand funktioniert am besten, wenn du ein relativ standardisiertes Sortiment von Artikeln mit ähnlichen Größen und Gewichten hast. Wenn du eine Vielzahl von Produkten mit unterschiedlichen Größen und Gewichten verkaufst, wird der Pauschalversand kompliziert und weniger effektiv.
  • Die lokale Zustellung ist eine tolle Option für kleine Unternehmen vor Ort eine einfache und zuverlässige Zustellung am nächsten Tag in bestimmten Umkreisen anzubieten. Wenn du die lokale Zustellung einrichtest, kannst du dein Liefergebiet mit einem Radius oder einer Liste von Postleitzahlen festlegen. Wenn du die lokale Lieferung ab einem bestimmten Bestellwert kostenlos oder zu einem geringen Preis anbietest, kannst du die Versandkosten senken und mehr lokale Kunden gewinnen. Du kannst die Lieferung selber anbieten oder einen Versandanbieter dazu beauftragen.
  • Apps gibt es aber die dem Kunden anzeigen wie „progressive Versandziele“ die helfen können den AOV (average order value) oder durchschnittlichen Warenkorbwert zu steigern.

 

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Die Versand Apps machen vieles für dich, so dass du dich auf der Kerngeschäft konzentrieren kannst und Dieter und Stefan von 247APPS sind zwei passionierte Entwickler und seit über 20 Jahren in der Webentwicklung zu Hause. Ihre Shopify-Reise begann vor knapp 4 Jahren mit einem Proof of Concept-Projekt eines großen Schweizer Rückversicherers, der Shopify-Händler gegen etwaige Transportschäden beim Versand absichern wollte. 

 

Zwar ist das Vorhaben nicht über die Phase des Minimum Viable Product (MVP) hinausgegangen, jedoch legte es den Grundstein für das Unternehmen 247APPS. Zunächst erblickte die App easyDPD das Licht der Shopify-Welt. Mit der steigenden Nachfrage nach Versandlösungen innerhalb Deutschlands folgte das Pendant easyDHL für den Versanddienstleister DHL. Neuestes Mitglied in dieser Versand-Apps-Reihe ist easyGLS. Darüber hinaus haben Dieter und Stefan mit:

  • easyReturns, dass das Leben beim  Retourenmanagement enorm erleichtert, 
  • und Addributes, das dabei hilft, gesetzliche Vorgaben bei der Anzeige wesentlicher Produktmerkmale im Checkout zu erfüllen, zwei weitere Apps im Programm.

 

Dieter und Stefan sagen, dass die Abwicklung des Versands eine Menge Zeit beanspruchen kann und um diesen Zeitanspruch so gering wie möglich zu halten, ist es äußerst wichtig, dass eine Versand-App zuverlässig, ganzheitlich sowie nahtlos funktioniert und dein Business im gesamten Prozess unterstützt. 

 

Der Versand-Prozess startet und endet nicht mit dem Ausdruck des Versandlabels. Im Gegenteil! Je nach den Bedürfnissen deines Geschäfts, wird das Erstellen von Picklisten & Packzettel, Lieferscheinen, Rechnungen, Zolldokumenten, Retourenlabels, Tagesabschlussprotokollen, Statuswechsel von Bestellungen, die Übermittlung von Sendungsinformationen (Tracking) und zu guter Letzt dem Management von Retourenanfragen ebenso ein fester Bestandteil sein.

 

Für Shopify-Neulinge bietet sich ein breites Spektrum an Apps, die diesen Prozess straffen und vereinfachen. Hat man sich auf einen strategischen Versanddienstleister festgelegt, über den man seine Sendungen abwickelt, steht man vor der Entscheidung, die passende App dazu herauszusuchen.

 

Vor dieser Entscheidung standen auch die ersten Kunden von Dieter und Stefan, die mit DPD (Dynamic Parcel Distribution) versenden wollten. Jedoch gab es zu der Zeit keine dedizierte DPD-App für den DACH-Raum (Deutschland, Austria, Schweiz). Aus diesem Bedarf heraus entwickelten unsere zwei Shopify Partner deren erste Shopify-App: easyDPD (beachte aber, dass für die Nutzung der App dedizierte Webservice-Zugangsdaten der DPD benötigt werden). 

 

Denen wurde schnell klar, dass jeder Shop seinen eigenen Versandprozess, und damit auch einen speziellen Workflow, hat, den man als Shopify Partner und App-Entwickler berücksichtigen muss. Daher haben Stefan und Dieter stets die Apps nach den Wünschen der User weiterentwickelt und haben deren Feedback stetig in die Weiterentwicklung der Apps einfließen lassen.

 

Und dies stellt aus User-Sicht das wesentlichste Kriterium bei der Auswahl der richtigen Versandapp: effizienter Support mit kurzen Reaktionszeiten, der immer ein offenes Ohr hat für Verbesserungsvorschläge oder wenn Händler grundsätzliche Fragen haben, die über den reinen Versandprozess hinausgehen. Alle Apps kann man auch im Free Plan kostenlos und absolut risikofrei ausprobieren.

 

Wie du siehst, ist die Schlussfolgerung, dass du mit hervorragenden Versand-Apps zwei große Vorteile genießen kannst: 1) Die App übernimmt einen Großteil der komplexen Prozesse des Versands für dich, sodass du deine wertvolle Zeit und Energie deinem Kerngeschäft widmen kannst. Und 2) die App-Entwickler (in diesem Fall Dieter und Stefan) sind für dich da und helfen dir bei deinem täglichen Versand und der App. 

 

Ein Win-Win also!

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