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Emails kommen leider nicht an - Shopify auf Blacklist

Gelöst
minc
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Leider kommen die letzten Tagen wieder nur ca. 95% der Shopify emails bei uns an.

Problem: mailer.shopify.com ... is on www.spamcop.net

Schade das es mit Shopify immer wieder email zustell Probleme gibt 😞

1 AKZEPTIERTE LÖSUNG

Anerkannte Lösungen
Gabe
Shopify Staff
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7465 1197 1941

Erfolg.

@minc 

Das leuchtet komplett ein was du sagst ABER:

Diese IP die du jetzt meldest ist von SendGrid, dass ein Global Leader in E-Mail Delivery ist. Ich glaube nicht das Spamcop SendGrid als potentieller Spammer einstufen würde. Vielmehr hat das mit den Spam Einstellungen zu tun. Mehr dazu hier.

Und die von Dir verlinkte Anleitung betrifft die Subdomain und den CNAME. Ich meine stattdessen deine Root-Domain und den A-Eintrag der auf die Shopify IP 23.227.38.65 deuten sollte anstatt 23.227.38.74.

Das ist aber eigentlich eine Lappalie und du kannst es auch so lassen wie es jetzt ist, es kann aber bei manchen Usern dazu führen, dass sie einen Fehler im Browser bekommen, muss aber nicht sein. Wenn du das änderst, kann deine Domain etwas besser funktionieren. Das ist aber nur eine Empfehlung von mir.


Bei allem Respekt; das Problem hier immer auf mich abzuwälzen finde ich mittlerweile schon peinlich!

Ich gebe nur das weiter was unsere Techniker bereits über die mehreren Tickets zurückgemeldet haben die du an uns zu diesem Thema geschickt hast. Mehr kann ich leider nicht machen, egal wie viel ich dir mit diesem Problem helfen möchte. Unsere Hände sind hier gebunden, wie es dir bereits unsere Techniker zurückgemeldet haben.

Gabe | Social Care @ Shopify
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Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

25 ANTWORTEN 25
Gabe
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@minc 

Ach nee, das ist super ärgerlich wenn sowas passiert. Um welche E-Mails und Notifications handelt es sich hier genau?

Ist das bei allen Staff E-Mails die hier eingerichtet sind? Nicht vergessen, du kannst auch auf deinem Mobilgerät Push-Benachrichtigungen erhalten, wenn du die Mobile App verwendest. Kommen Test Notifications auch nicht an? Dann versuche die E-Mails zu entfernen und wieder hinzuzufügen. Das kann einen "Re-trigger" auslösen.

Manche Provider (typisch sind web.de und gmx) blacklisten Shopify oft. Neulich gab es auch eine Änderung des E-Mail Systems innerhalb Shopify und dass kann auch damit zusammenhängen.

Wie lautet denn eure Shopify Kundenemail und Domain die von euren Hosting Provider blockiert wird? Diese kannst du auf MXToolbox gerne testen.

Wir raten auch alle Händler den Spam-Ordner doppelt (und dreifach) zu überprüfen und sicherzustellen, dass die E-Mail, auch tatsächlich diejenige ist, an die die E-Mails gesendet werden. Wenn man immer noch keine E-Mails von Shopify finden oder empfangen kann (z. B. E-Mails über Kontaktformulare), sollte man sich, wie gesagt, an den E-Mail-Anbieter wenden, um zu sehen ob es weitere Einschränkungen gibt, die unsere automatischen E-Mail-Systeme blockieren.

Weiterer Kontext

Die Absender-ID in der E-Mail bezieht sich auf die kundenorientierte E-Mail-Adresse eines Shops, die im Feld "Von" angezeigt wird, wenn Kunden eine E-Mail von dem Händler erhalten. 
Shopify empfiehlt, eine E-Mail-Adresse aus der Shop-Domain zu verwenden, um Zustellbarkeitsprobleme zu vermeiden und die Markenerkennung zu unterstützen.
Das kann man unter der Schaltfläche Verwalten unter Einstellungen -> Allgemein - verwenden, um ihre Absender-ID zu konfigurieren:

image.png

Gabe | Social Care @ Shopify
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minc
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63 0 8

Hallo Gabe,

Danke für deine ausführliche Antwort.

Wir merken es bei den Bestellmails (Bestellbenachrichtigungen für Mitarbeiter). Hier sieht man schnell wenn es Lücken bei der Bestellnummer gibt. Ob andere mails betroffen sind kann ich nicht sagen - wir checken die mail-route liste im cPanel nicht ins Detail.

Bei den Empfängern haben wir zwei Staff Emails als Empfänger eingerichtet. Manche mail kommen beim Emp1 und bei Empf2 nicht und umgekehrt. Vermutlich versendet Shopify random über unterschiedliche mailserver!?

Die mails landen nicht im Spam ordern, sie werden von unserem Server abgelehnt weil einer der Shopify-Server auf einer Blacklist ist:

JunkMail rejected - o20.mailer.shopify.com [149.72.49.200]:23213 is in an RBL: Blocked - see https://www.spamcop.net/bl.shtml?149.72.49.200

Als Absender verwenden wir unsere Shopdomain und wir haben auch die dkim einträge bei uns in den DNS-Zonen.

Das Problem ist einfach wie bereits beschrieben: Shopify kommt auf Blacklist, Server lehnt Zustellung aufgrund des Eintrags ab.

Spamcop gibt als Grund an dass von dem Server mails an eine Spamtrap gesendet wurde.

Lösung a: Shopify kontaktiert Spamcop, die sollen Shopify-Server generell whitelisten.
Lösung b: Shopify wertet die Bounces aus, sorgt im Fall eines Eintrags auf der Blacklist dafür, dass der betroffene Server nicht mehr sendet bis er nicht mehr gelistet ist.
Lösung c: Shopify erlaubt mit meine Mails über meinen eigene Server zu senden.

 

Gabe
Shopify Staff
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7465 1197 1941

@minc 

Danke dafür. Meine Vorschläge oben sollten helfen, dass die E-Mails von euren Servers nicht abgelehnt werden. Ich würde auch in Betracht ziehen, einen SPF-Eintrag in deinen DNS-Einstellungen hinzuzufügen, da es so aussieht, als hättest du das noch nicht getan. Hast du einen SPF-Eintrag für deinen Domain-Host eingerichtet, aber nicht für Shopify? 

Bitte beachte, das Problem liegt NICHT auf Shopify Seite sondern auf der Seite eures Providers. Wenn es so wäre wie du sagst, dann würden ja keine der E-Mails von mehr als 2 Millionen Shopify Shops weltweit ankommen was derzeit gar nicht der Fall ist. Dieses Problem liegt also isoliert bei ein paar Domain Hosting Provider (hauptsächlich in Deutschland) die die Sicherheitseinstellungen basierend auf veraltete Spam Regeln eingestellt haben.

Ggf. kann diese und  diese Infoseite euch helfen, das mit euren Domain Hosting Provider zu klären. Wir bekommen hier im Forum einzelne Anfragen bzgl. dieses Themas (findet man per der Suchleiste oben sowohl im Deutschen als auch im Englischen Forum). Die meisten Shopify Händler in Deutschland erleben dieses Problem aber nicht und deren E-Mails kommen alle ohne Probleme an. Es liegt also vereinzelnd an bestimmte Hosting Provider.

Laut der Website der Spamcops können wir leider nicht beantragen, von der schwarzen Liste gestrichen zu werden. Das Beste, was du tun kannst, ist, deine Kunden zu bitten, diese E-Mails als "kein Spam" zu markieren.

Ansonsten kannst du ein Ticket an unser Technikerteam schicken wenn du mit dem Obigen nicht einverstanden bist. Die können das dann ggf. anschauen, werden aber höchstwahrscheinlich das gleiche wie oben sagen.

Um dir dabei behilflich zu sein, sende bitte eine E-Mail an unseren Support hier (https://bit.ly/3cwO7ym) von der E-Mail-Adresse, die du zur Anmeldung in deinem Shopify-Shop verwendest, und gib deine myshopify.com-URL da auch ein. Sobald die dein Konto authentifiziert haben, können sie dir weiterhelfen.

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minc
Entdecker
63 0 8

Hallo Gabe,

den shopify SPF Eintrag haben wir schon lange. Email

das Problem liegt NICHT auf Shopify Seite

Dem kann ich leider nicht zustimmen. Shopifys Server landen hier offensichtlich auf Spamlisten, weil bei den 2 Millionen Shops welche dabei sind die Spamtrap Adressen in Ihren Kundendaten haben. Natürlich lässt sich das nicht verhindern, dennoch muss Shopify dafür sorgen, dass die Server möglichst schnell wieder von diesen Listen runter kommen und/oder betroffene IPs erst wieder verwendet werden wenn diese "sauber" sind.

cheers

Gabe
Shopify Staff
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7465 1197 1941

Yup und das wird man nicht verhindern können, stimme ich dir zu!

Wie aber drittanbieter Server auf Spam eingestellt sind, würde leider außerhalb Shopify's Reichweite liegen. Dafür sorgen, dass die Shopify Name Server von Spamlisten runterkommen werden, würde für Shopify zu einem Whack-a-mole Game werden. Sobald man einen erwischt taucht schon der nächste wieder auf...

image.png

Jedes Shopify Shop hat Mechanism eingebaut um möglichst viele Bot und fake E-Mail Registrierung zu verhindern, wie das Captcha V.3. Apropos, wir hoffen, dass im Zuge der wachsenden Online "Bad Actors" und Cyber-attacks, auch dieses Shopify+ Feature bald zu alle Pläne ausgerollt wird. Aber das Problem wird nicht kleiner sondern geht eher in die andere Richtung.

Spamtrap Adressen in den Kundendaten werden immer irgendwo durch eine Backdoor oder Loophole durchschlüpfen leider und sich in die Newsletter oder Marketing E-Mail Listen einbetten leider. Kann man nicht vermeiden. Aber man kann sein Shop schützen mit unserer Anleitung hier.

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minc
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63 0 8

Hallo Gabe,

schon wieder ein Server von Shopfy auf der BL:

https://www.spamcop.net/w3m?action=checkblock&ip=149.72.49.200

Snag_1310a4c3.png

Natürlich wird man das Problem nie ganz in den Griff bekommen, dennoch könnte Shopify die rejected mails auswerten und befallene IPs vorerst nicht mehr verwenden. Oder Shopify gibt den Merchants die Möglichkeit die eignen Server zu verwenden.

Cheers

Gabe
Shopify Staff
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7465 1197 1941

Danke @minc 

 

Du kannst auch eine Sache machen und alle Ergebnisse die du bis jetzt gesammelt hast, in ein Ticket an uns schicken. Ich werde mich auf das Ticket berufen.

Sende bitte eine E-Mail an unseren Support hier (https://bit.ly/3cwO7ym) von der E-Mail-Adresse, die du zur Anmeldung in deinem Shopify-Shop verwendest, und gib deine myshopify.com-URL da auch ein.

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minc
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63 0 8

Geht schon wieder los. Diesmal  IP 149.72.90.155

 

Snag_25fe0b3.png

Gabe
Shopify Staff
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7465 1197 1941

Hey @minc 

Wichtig: lass mich hier wissen falls du Angaben unten gelöscht haben möchtest und das kann ich gleich löschen.

Welche System E-Mail wurde da von deinem ISP Server und Spamcop geflaggt? Die Bestellungsbenachrichtigung?

Es kann sein, dass eine Bounce-Meldung an uns zurückkommt, aber die Ablehnung findet auf der Empfängerseite statt und ist etwas, worüber wir keine Kontrolle haben:

  • msg: Email non-permanently rejected by the receiving server (bounced)

Schauen wir uns das hier an mit der von dir bereitgestellten IP:

image.png

Hast du die IP oben in der Zwischenzeit whitelisten lassen? Zu diesem Zeitpunkt befindet sich, wie man oben sieht, die gemeldete IP nicht mehr auf der "Blockierliste" von Spamcop.

Auf https://toolbox.googleapps.com/ kannst du deine DKIM-Verifizierungseinstellungen in deinem DNS überprüfen ob sie korrekt und gültig sind, um Bounces zu verhindern:

 

In den Spamcop Logs kann man ggf. sehen, dass die E-Mail vom empfangenden Server für eine bestimmte Bestellung abgelehnt wurde, und da wird oft ein Fehler wie der folgende ausgegeben:

Hier findest du Informationen über die Schritte, die man befolgen muss, um die Aufhebung der Sperre der Shopify IPs und Domains zu beantragen und diese zu "whitelisten" und auf die "allow" list zu setzen und deinen Spam Control zu fine-tuning:

Die Schuld auf Shopify zuweisen, wie du deine Spam Einstellungen hast, bringt hier aber auch nicht viel. Wie ich betont habe, dieses Problem haben andere nicht ansonsten wäre das hier was du meldest ein riesen Thema hier in der Community, vergleichbar mit langen Leitfäden bzgl. "Probleme mit Klarna", "kombinierte Versandtarife", "Shopify POS nicht rechtskonform" usw. usw.

Somit ist das Problem weiterhin, dass E-Mails fehlschlagen. Interne Berichte geben oft Gruende an wie 550 spamcop.mimecast.org Blockiert - siehe https://www.spamcop.net/bl.shtml?149.72.90.155. - https://community.mimecast.com/docs/DOC-1369#550 [pRq_V0mrMiOMP8WqSUKWXA.au16]

Du hast bereits mit deinem E-Mail-Host für die Domain gesprochen, um zu erfahren, wie man vermeiden kann, dass die Benachrichtigungen von anderen Mailservern abgelehnt werden, stimmt's? Was haben die gesagt?

In solchen Fällen sind sowohl der Dienst, der unsere IPs zu seiner Liste hinzufügt, als auch ein bestimmter E-Mail-Hoster, der diesen externen "Spam-Listen"-Dienst für seine eigenen Filterrichtlinien auswählt, ein Drittanbieter, über die wir keine Kontrolle haben.

Shopify überwacht jedoch die Reputation der IPs, die für den Versand von E-Mails verwendet werden, und wir überprüfen regelmäßig die Sperren, auf die wir gesetzt werden, und entfernen sie, wann immer wir darauf stoßen. Es ist jedoch möglich, dass wir aus allen möglichen Gründen, die außerhalb der Kontrolle unserer Plattform liegen, immer wieder auf Sperren gesetzt werden (obwohl dies in den meisten Fällen nur vorübergehend der Fall ist, da "Spamlisten"-Plattformen oft selbst auf "bekannte Fehlalarme" prüfen, wie es in unserem Fall der Fall wäre).

Somit schlagen wir vor, dich an Spamcop zu wenden, um mehr Informationen darüber zu erhalten, warum sie unsere E-Mails ablehnen. Aus ihren Unterlagen geht hervor, dass sie unsere E-Mail-Adresse als Spam betrachten. Wir können leider von unserer Seite aus, wie gesagt, nichts tun, um uns von deren Spam-Liste zu entfernen.

Gabe | Social Care @ Shopify
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minc
Entdecker
63 0 8

Hallo Gabe,

Gerne schau ich mir deine Antwort später genauer an.

Aktuell die IP 149.72.49.200 für 11 Stunden auf der Blacklist

https://www.spamcop.net/w3m?action=checkblock&ip=149.72.49.200

Grund: System has sent mail to SpamCop spam traps in the past week (spam traps are secret, no reports or evidence are provided by SpamCop)

Snag_607c216.png

minc
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Hey Gabe,

danke für deine ausführlich Antwort. Ich versuche auf die einzelnen Punkte einzugehen.

Welche System E-Mail wurde da von deinem ISP Server und Spamcop geflaggt? Die Bestellungsbenachrichtigung?

Merken tue ich es bei den Bestellmails, die sind aber auch in der Überzahl.

Ich habe mir das angesehen, und sie werden von unserer Seite aus alle korrekt versendet. Es kann sein, dass eine Bounce-Meldung an uns zurückkommt, aber die Ablehnung findet auf der Empfängerseite statt und ist etwas, worüber wir keine Kontrolle haben:

Ich denke wie das mit den Spamlisten funktioniert müssen wir nicht näher erläutern. Spamlisten wie Spamcop werden von vielen ISPs verwendet, also wird Shopify immer wieder geblockt werden und Shopify wird sich mit dem Thema auseinander setzten müssen. Natürlich wäre das Problem gelöst wen wir User diese Listen deaktivieren würden. Doch ist das wirklich die einzige Lösung?

Die Bounces Meldungen kommen natürlich zu Shopify (siehe Funktion von Spamlisten).

Schauen wir uns das hier an mit der von dir bereitgestellten IP:

Hast du die IP oben in der Zwischenzeit whitelisten lassen? Zu diesem Zeitpunkt befindet sich, wie man oben sieht, die gemeldete IP nicht mehr auf der "Blockierliste" von Spamcop.

Die IP 149.72.90.155 ist inzwischen wieder runter von der Liste (passiert automatisch nach xx Stunden). Delisting kann nur Admin des Systems.

Auf https://toolbox.googleapps.com/ kannst du deine DKIM-Verifizierungseinstellungen in deinem DNS überprüfen ob sie korrekt und gültig sind, um Bounces zu verhindern:

Vorsicht, diese tool prüft ob die Einstellungen für die gmail Services korrekt sind. Wir verwenden keine gmail Adresse, brauchen also auch keine google server!?

Snag_6ad5480.png

Unsere DKIM Einstellungen wollte ich gerade überprüfen. Dazu finde ich diese Seite von Shopify: https://help.shopify.com/de/manual/intro-to-shopify/initial-setup/setup-your-email#shopify-spf-und-d...

... leider gibt es bei mir bei den Einstellungen den Punkt "Verwalten" neben der Absender email nicht (mehr). Wurde hier was geändert? Wo finde ich die korrekten DKIM Einstellungen?

Snag_6ac33dd.png

Hier noch unsere derzeitigen dkim Setting:

Snag_6b1f4d3.png

Bei deinem Troublshooting hattest du im ursprünglichen Beitrag noch folgendes Bild:

Snag_6c2ec84.png

Wie meinst du das? Auf die IP habe ich doch keinen Einfluss?? Das ist die DNS Auflösung von shops.myshopify.com !?!

Hier findest du Informationen über die Schritte, die man befolgen muss, um die Aufhebung der Sperre der Shopify IPs und Domains zu beantragen und diese zu "whitelisten" und auf die "allow" list zu setzen und deinen Spam Control zu fine-tuning:

Man könnte Spamcop natürlich deaktivieren, doch das wird eher nicht empfohlen.

Fazit: es geht mir nicht um Schuldzuweisung, ich möchte nur auf ein Problem hinweisen. Wie Spamcop (und andere) arbeiten kann Shopify vermutlich nicht beeinflussen, ich aber noch weniger. Was aber möglich ist: Shopify kann bounces auswerten und betroffene IPs vorübergehend deaktivieren.

cheers

 

Gabe
Shopify Staff
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@minc 

Gut, das hilft uns weiter und das habe ich jetzt weitergereicht. Die Techniker meinen trotzdem, dass unsere Hände bzgl. Spamcop gebunden sind leider.

Deine DKIM findest du hier um sie zu authentifizieren -> was die Bounces reduzieren sollte (Sendgrid). Diese kannst du in deinem Domain Provider Einstellungen bearbeiten (siehe mein eigenes Beispiel hier) aber so wie sie sind dürfte das auch ok sein. Hast du das folgende schon bereits ausgeführt?

image.png

image.png

  • Deinen A-Record kannst du in der Tat zu 23.227.38.65 ändern indem du auch diesbzgl. in deine drittanbieter Domain DNS Einstellungen gehst, um den A-Record zu aktualisieren (was ein paar Minuten dauern kann).

Gabe | Social Care @ Shopify
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minc
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63 0 8

Hallo Gabe,

Die Techniker meinen trotzdem, dass unsere Hände bzgl. Spamcop gebunden sind leider.

Ist das bei Shopify Plus auch so?

Den Punkt "Absender-E-mail" finde ich nicht. Bei Shop Details sieht das bei mir so aus:

Snag_3107672.png

 

Deinen A-Record kannst du in der Tat zu 23.227.38.65 ändern indem du auch diesbzgl. in deine drittanbieter Domain DNS Einstellungen gehst, um den A-Record zu aktualisieren (was ein paar Minuten dauern kann).

Laut Anleitung von Shopify -> https://help.shopify.com/en/manual/domains/add-a-domain/connecting-domains/connect-subdomain

...wird hier nur ein "CNAME record for your subdomain to shops.myshopify.com" benötigt:

Snag_315a25c.png

Deine Angaben stehen im Widerspruch zur offiziellen Dokumentation. Oder verstehe ich das falsch?

cheers

minc
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Gabe
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@minc 

Hast du überlegt einen Experten zu beauftragen der dein Spam Filtering Setup mal genauer unter die Lupe nimmt? Wie gesagt, dieses Problem ist auf dein Shop derzeit isoliert und wir bekommen keine Meldungen von andere Händler.

Du sagst "Das Problem ist eindeutig und betrifft sehr viele User Weltweit." Kannst du mir bitte Links und Online Literatur hier verlinken und posten die das bestätigen, so dass ich das an unser Techniker Team weiterleiten kann?

Bis jetzt hast du uns keine konkrete Online Literatur oder Beweise geschickt ausser Bildschirmabgriffe aus deinem eigenen Setup, dass wir bereits hier und über dem Core Support schon mehrmals angeschaut haben. Wir brauchen etwas mehr denn derzeit deutet alles auf das Spam Filtering deines Domain Hosting Provider und die darin enthaltenen Einstellungen.

Hast du mal auch überlegt deine Domain zu einem anderen Anbieter zu migrieren, wie Strato oder 1&1? Hier melden die User eine generelle Zufriedenheit mit dem Domain Hosting Service dieser Provider.

Bzgl. des zuvor-besprochenen A-Record (A-Eintrag) siehe hier:

image.png

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minc
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Hast du überlegt einen Experten zu beauftragen der dein Spam Filtering Setup mal genauer unter die Lupe nimmt? Wie gesagt, dieses Problem ist auf dein Shop derzeit isoliert und wir bekommen keine Meldungen von andere Händler.

Aktuell ist die IP 149.72.49.200 von spamcop geblockt:

https://www.spamcop.net/w3m?action=checkblock&ip=149.72.49.200

Du willst mir also sagen, dass diese IP nur für den mailversand von unserem Shop verwendet wird? Ich denke nicht.

Folglich werden alle mails die über den mailserver mit obiger IP versendet werden bei Spamcop usern nicht ankommen. Oder siehst du das nicht so?

Bis jetzt hast du uns keine konkrete Online Literatur oder Beweise geschickt ausser Bildschirmabgriffe aus deinem eigenen Setup, dass wir bereits hier und über dem Core Support schon mehrmals angeschaut haben. Wir brauchen etwas mehr denn derzeit deutet alles auf das Spam Filtering deines Domain Hosting Provider und die darin enthaltenen Einstellungen.

Ich poste hier doch auch screenshoots von spamcop. Du kannst aber auch selber auf spamcop nachsehen.

Hast du mal auch überlegt deine Domain zu einem anderen Anbieter zu migrieren, wie Strato oder 1&1? Hier melden die User eine generelle Zufriedenheit mit dem Domain Hosting Service dieser Provider.

Wenn man Spamcop verstehst und erkennt dass Spamcop weltweit von ISPs verwendet wird, sieht man leicht dass ein Anbieterwechsel meinerseits das Problem nicht lösen wird.

Bei allem Respekt; das Problem hier immer auf mich abzuwälzen finde ich mittlerweile schon peinlich!

Bzgl. des zuvor-besprochenen A-Record (A-Eintrag) siehe hier:

Die von mir verlinkte Anleitung ist also falsch oder unvollständig?

https://help.shopify.com/en/manual/domains/add-a-domain/connecting-domains/connect-subdomain

Gabe
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Erfolg.

@minc 

Das leuchtet komplett ein was du sagst ABER:

Diese IP die du jetzt meldest ist von SendGrid, dass ein Global Leader in E-Mail Delivery ist. Ich glaube nicht das Spamcop SendGrid als potentieller Spammer einstufen würde. Vielmehr hat das mit den Spam Einstellungen zu tun. Mehr dazu hier.

Und die von Dir verlinkte Anleitung betrifft die Subdomain und den CNAME. Ich meine stattdessen deine Root-Domain und den A-Eintrag der auf die Shopify IP 23.227.38.65 deuten sollte anstatt 23.227.38.74.

Das ist aber eigentlich eine Lappalie und du kannst es auch so lassen wie es jetzt ist, es kann aber bei manchen Usern dazu führen, dass sie einen Fehler im Browser bekommen, muss aber nicht sein. Wenn du das änderst, kann deine Domain etwas besser funktionieren. Das ist aber nur eine Empfehlung von mir.


Bei allem Respekt; das Problem hier immer auf mich abzuwälzen finde ich mittlerweile schon peinlich!

Ich gebe nur das weiter was unsere Techniker bereits über die mehreren Tickets zurückgemeldet haben die du an uns zu diesem Thema geschickt hast. Mehr kann ich leider nicht machen, egal wie viel ich dir mit diesem Problem helfen möchte. Unsere Hände sind hier gebunden, wie es dir bereits unsere Techniker zurückgemeldet haben.

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Hallo Gabe,

 

shopifys IP ist wieder auf der Blacklist:

https://www.spamcop.net/w3m?action=checkblock&ip=149.72.49.200

 

Snag_2ccf1e04.png

 

Diese IP die du jetzt meldest ist von SendGrid, dass ein Global Leader in E-Mail Delivery ist. Ich glaube nicht das Spamcop SendGrid als potentieller Spammer einstufen würde. Vielmehr hat das mit den Spam Einstellungen zu tun.

Die IP ist von sendgrid, gehört aber zu Shopify ... weil Shopify via SendGrid versendet.

 

Du glaubst also nicht das Spamcop SendGrid als Spammer einstuft?!? Sorry, aber du hast das mit Spamcop wirklich nicht verstanden.

Gabe
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@minc 

 

Ich bin in der Tat kein Spamcop Experte da hast du recht, und dass du andauernd auf diese Sperrliste kommst ist super ärgerlich, dass kann ich voll verstehen. Weiter unten gebe ich ein paar Tipps bzgl. wie du vermeiden kannst andauernd auf die Sperrliste von Spamcop zu kommen im Falle du wirst falscherweise als "Spammer" eingestuft. Vieles dabei kommt aber auf das Verhalten des Shopinhabers zurück und wie man Newsletter und E-Mail Kampagnen verschickt und an wen (mehr dazu weiter unten).

 

Und du sagst "Sendgrid gehört zu Shopify". Kannst du mir hier zeigen wo das steht, dass Sendgrid zu Shopify gehört? Wenn du mir das schickst, dass das bestätigt, dann kann ich diese an unsere Entwickler weiterleiten. Vielleicht waren Tobi und unsere Entwickler sich gar nicht dessen bewusst, dass Sendgrid von Shopify aufgekauft wurde 😉

 

Spass beiseite, was genau würdest du vorschlagen dass Shopify und Sendgrid machen soll, so dass deine E-Mail von Spamcop ge-whitelisted wird? Viele Lösungsvorschläge habe ich hier im Leitfaden noch nicht gefunden ausser "Shopify wird sich mit dem Thema auseinander setzten müssen." Das ist wahr, das wird Shopify machen müssen, aber was genau schlägst du vor? 

 

Aber schauen wir mal deine Domain und deine Kundenlisten an, da der Wurm auch hier versteckt sein kann...

 

Manchmal kann es, wie gesagt, helfen den SPF-Eintrag für die primäre Domain im Shop einzurichten. Anhand des SPF-Eintrags können E-Mail-Hosts und Spam-Filter Tools erkennen, dass Shopify berechtigt ist, E-Mails in deinem Namen zu versenden.

 

Der SPF sieht normalerweise wie folgt aus, und sollte in deinen DNS Einstellungen eingepflegt werden, genauso wie der DKIM und DMARC je nachdem ob deine Domain Provider diese Einstellungen anbietet oder nicht. Du müsstest das, wie gesagt, mit deinen Domain Support besprechen:

 

  • v=spf1 include:spf.protection.outlook.com include:shops.shopify.com ~all

Dein Domain-Provider sollte dir bei der Einrichtung des SPF-Eintrags helfen können und die E-Mails sollten dann von deinem E-Mail-Hosting-Provider akzeptiert werden.

 

Ich verstehe auch voll, dass Email blocklists nicht deine bestimmte E-Mail-Adresse, sondern den E-Mail-Server betreffen. Die zwei Tools, mit denen du überprüfen kannst, ob die IP deines E-Mail-Servers auf einer E-Mail-Blockierliste steht, sind, wie oben gezeigt:

 

  • MXToolbox - einfach zu verwenden
  • MultiRBL- schwieriger zu verwenden, aber gründlicher

Was sind E-Mail-Bounces und warum sind diese wichtig?

 

Ein E-Mail-Bounce passiert, wenn eine von dir gesendete E-Mail nicht zugestellt werden kann. Es gibt zwei Arten von E-Mail-Bounces:

 

  • Ein soft email bounce ist ein vorübergehendes Problem. Der Posteingang des Empfängers könnte voll sein, deine E-Mail könnte zu groß sein oder das Konto könnte gesperrt sein.
  • Ein hard email bounce ist ein dauerhaftes Problem. Die Domain existiert nicht, die E-Mail-Adresse existiert nicht, hat nie existiert oder enthält einen Tippfehler.

Im Gegensatz zu Soft Bounces sind Hard Bounces nicht vorübergehend und lassen sich nicht mit der Zeit beheben. Hard Bounces sind für die Anbieter von Posteingangsdiensten ein deutliches Zeichen dafür, dass du möglicherweise Spam versendest.

 

Wenn du weiterhin an Hard Bounce-E-Mail-Adressen sendest, wirst du irgendwann auf eine Blockliste gesetzt. Wenn die Zahl der Bounce-E-Mails stark ansteigt, kann das ein Zeichen dafür sein, dass du auf eine Blockliste gesetzt wurdest.

 

Wenn die Zahl der Bounce-E-Mails stark ansteigt, hast du wahrscheinlich gerade eine E-Mail an eine gekaufte Liste geschickt und musst damit rechnen, dass du bald auf eine Blockliste gesetzt wirst.

 

E-Mail-Dienstleister (ESPs) wollen genauso sehr (wenn nicht sogar mehr) wie du, dass deine E-Mails in den Posteingängen deiner Kunden landen. Das ist ja auch deren Business dass du mit deren Service zufrieden bist. Wenn du also auf einer E-Mail-Blockliste gelandet bist, wird dein ESP dich darüber informieren und dir helfen, dich so schnell wie möglich von dieser Liste zu streichen.

Du bezahlst ja schliesslich deinen ESP dafür, dass er sich um diese Dinge kümmert.

 

Wie sammelst du deine Kunden-E-Mail Listen?

 

Es gibt 3 Wege, auf die Blockliste zu kommen:

 

  • Durch Spam-Traps.
  • Durch Purchased/shared lists.
  • Schlechte Prozesse beim Sammeln von Kunden E-Mails.

Pristine Spam Traps sind E-Mail-Adressen, die nie in Betrieb waren. Sie sind die "schlimmsten" der drei Typen. Diese E-Mail-Adressen existieren eigentlich gar nicht, also gibt es keinen Grund, ihnen jemals eine E-Mail zu schicken. Sie haben sich auch nie in eine Liste eingetragen, einen Newsletter abonniert oder auf einer Visitenkarte erscheinen lassen. Die einzige Möglichkeit, wie diese E-Mails in deiner E-Mail-Liste landen können, ist, dass du E-Mail-Adressen kaufst, mietest oder auswertest.

 

Recycelte Spam-Traps sind alte E-Mail-Adressen, die schon lange nicht mehr benutzt wurden. Wenn eine E-Mail-Adresse inaktiv war, versteigert der Anbieter sie an E-Mail-Blocklisten wie Spamhaus oder Spamcop.

Von dort aus werden die recycelten Spam-Traps im Internet verschickt, wo sie auf E-Mail-Listen landen, die du kaufen oder abgreifen kannst.

 

Wenn du E-Mails an diese Adressen schickst, wissen die Blocklisten davon und setzen deinen Namen auf ihre Liste. Recycelte Spam-Traps sind die häufigsten Spam-Fallen und die Hauptursache für Blocklisting. Diese Spam-Fallen sind ein Zeichen für eine ungepflegte E-Mail-Liste. Hast du deine Listen diesbzgl. schonmal untersucht?

 

Es ist auch möglich, dass jemand seine alte E-Mail-Adresse benutzt hat, um Zugang zu geschützten Inhalten zu erhalten oder um auf einer Konferenz Markengeschenke zu bekommen. Wenn sich diese E-Mail als recycelte Spam-Falle herausstellt, kannst du dann auf die Blockliste gesetzt werden. Also ein weiterer Grund, warum man seine Mailingliste regelmäßig pflegen sollte.

 

Hast du jemals eine Kunden E-Mail Liste gekauft? Wwir raten sehr davon ab denn die Gefahr besteht, dass gekaufte Listen dich auf eine Blockliste setzen werden.

 

E-Mail-blocklister verfügen über Tausende von Spam-Traps und haben Möglichkeiten, sie auf gekaufte Listen zu bringen. Sie stellen Spam-Traps auf Websites auf, die nach E-Mail-Adressen durchsucht werden. Wenn du eine Liste mit E-Mail-Adressen kaufst oder "scrapst", ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du einige Spam-E-Mails mit dabei hast - und es ist nur eine Frage der Zeit, bevor du als Spammer eingestuft wirst.

 

Viele ESPs verbieten auch den Versand an E-Mail-Listen, für die keine DOI Zustimmung vorliegt, und sperren dich, wenn du an eine solche Liste sendest. Außerdem verstößt es gegen das Can-Spam GesetzDies ist also ein Sicherheitsmechanismus der aufgrund des CAN-SPAM ACT eingebaut ist. Siehe mehr dazu hier und hier.

 

Der CAN-SPAM Act in den Vereinigten Staaten und die CASL-Gesetzgebung/Pipeda in Kanada sind Beispiele für diese Gesetze. Die Regeln, Vorschriften und Gesetze in Bezug auf E-Mail-Marketing und Spam, wie beispielsweise unerwünschte E-Mails, die in großen Mengen versendet werden, variieren je nach Standort. Stelle sicher, dass du mit den Gesetzen in deiner Region, deinem Bundesland und deinem Land vertraut bist, bevor du eine E-Mail-Marketingkampagne startest.

 

Das hält aber 20% der Marken nicht davon ab, solche Listen zu kaufen oder "scrapen". Darüber hinaus verwendeten 10% aller Marken eine gemietete Liste.

 

Schlechte E-Mail-Sammelprozesse

 

Wenn du auf einer E-Mail-Blockliste landest, liegt das fast immer an dem Verfahren zum Sammeln von E-Mails. Nur weil du keine Kontakte kaufst, heißt das noch lange nicht, dass du aus dem Schneider bist. Die häufigsten Quellen für E-Mail-Kontakte sind Formulare auf Websites und mobilen Apps. Andere Quellen sind:

 

  • Live-Veranstaltungen
  • Webinare
  • Social Media Seiten
  • eBooks
  • Wettbewerbe

Wie sieht dein E-Mail-Verifizierungsprozess aus?

 

Ein E-Mail-Verifizierungsprozess bestätigt, dass die E-Mail-Adresse, die du von deinen Kontakten gesammelt hast, auch wirklich deren E-Mail-Adresse ist. Wenn dein neuer Kontakt ein Formular auf deiner Website oder bei einer Veranstaltung ausfüllt, gilt dies als einmaliges Einverständnis. Sie haben ihre elektronische Zustimmung gegeben, E-Mails von dir zu erhalten.

 

Tippfehler, Rechtschreibfehler oder eine Junk-E-Mail-Adresse sind immer noch nicht vom Tisch. Du hast mehrere Möglichkeiten:

 

  • Nimm sie beim Wort, dass die E-Mail-Adresse korrekt ist.
  • Oder überprüfe die E-Mail-Adresse.

Die E-Mail-Überprüfung erfolgt in der Regel mit einem Double-Opt-In. Ein Double Opt-in fügt einen zusätzlichen Schritt in Form einer Bestätigungs-E-Mail hinzu.

 

 

Wie komme ich von einer E-Mail-Blockliste runter?

 

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass die Aufnahme in eine Blockliste das Aus bedeutet.

Auf einer Blockliste zu landen ist ernst, aber es ist normalerweise ziemlich einfach, von der Liste gestrichen zu werden. Die Streichung von der Liste kann auf verschiedene Arten erfolgen:

 

  • Dein ESP informiert dich und hilft dir, von der Liste gestrichen zu werden.
  • Die meisten Blocklisten sagen dir, was du tun musst, um von der Liste gestrichen zu werden - das nennt man einen "Blocklisten-Entfernungsprozess".
  • Einige Blocklisten sind automatisiert, und du wirst entfernt, sobald die Kriterien, die dich auf diese Liste gebracht haben, geändert werden.
  • Du musst die Spam-Fallen aus deiner Liste entfernen und aufhören, E-Mails an sie zu senden.

Jede Blockliste hat ihre eigenen Kriterien, um IP-Adressen als Straftäter zu identifizieren und Straftäter von ihren Listen zu entfernen.

 

Es gibt zwei Arten von Verfahren zur Entfernung von Blocklisten:

 

Self-Service-Entfernung - gehe auf die Seite der Blockliste und folge den Anweisungen, wie du deine IP entfernen kannst. Vergewissere dich, dass du alle Probleme auf deiner Seite gelöst hast, bevor du weitermachst.

 

Zeitabhängige Entfernung: Behebe die Probleme auf deiner Seite (Spamfallen, gekaufte Listen, spammige Sprache in E-Mails) und warte, bis die Liste aktualisiert wird. Bei leichten Verstößen geschieht dies in der Regel innerhalb von ein oder zwei Wochen, bei hohem Aufkommen oder mehreren Verstößen dauert es länger.

 

Wenn du einmal von der Liste gestrichen wurdest, bleibst du auf der Liste. Wenn du wieder auf der Sperrliste landest, dauert es noch länger, bis du wieder entfernt wirst. Blocklisten halten fest, wer in der Vergangenheit straffällig geworden ist.

 

Wie bleibt man von E-Mail-Blocklisten fern?

 

Es gibt 3 Dinge, die du tun kannst, damit du nicht auf einer E-Mail-Blockliste landest:

 

  • Deine Engagement bereinigen.
  • Überprüfe deine E-Mails auf spammige Sprache oder Inhalte.
  • Überprüfe regelmäßig deine Kunden E-Mails auf verdächtige E-Mails.
  • Kaufe, miete oder klaue "scrape" NIEMALS E-Mail-Listen.

 

Ein Engagement Clean-up bedeutet, dass du deine E-Mail Listen Aufmerksamkeit schenkst. Das ist der Schlüssel zu einer guten E-Mail-Listenhygiene. Du siehst, welche Kontakte engagiert sind und welche nicht.

 

  • Zur Bereinigung des Engagements gehört auch, dass du die Richtlinien beendest und Kontakte entfernst, die sich nicht für dich interessieren.
  • Zur Bereinigung des Engagements gehört auch eine Re-Engagement-E-Mail-Kampagne. Eine Re-Engagement-E-Mail-Kampagne ist ein letzter Versuch, deinen Kontakt wieder einzubinden, bevor du ihn entfernst.
  • Mit einer E-Mail Kampagnen App wie unsere Shopify E-Mail kannst du den Prozess der Engagement-Bereinigung mit Engagement-Tagging-Automatisierungen automatisieren. Unsere App kennzeichnet deine Kontakte nach dem Grad ihres Engagements für deine E-Mails. Du kannst sogar den Re-Engagement-Prozess automatisieren.

Entferne spammige Sprache in deinen E-Mails

 

Die eigentliche Sprache deiner E-Mails ist wichtig. E-Mail-Clients wie Gmail, Yahoo, Microsoft und andere scannen den Text von E-Mails und treffen eine Entscheidung auf der Grundlage dessen, was sie sehen.

 

Vermeide also:

 

  • Starke oder Fake Salessprache.
  • Extreme Verweise auf "kostenlose" Angebote.
  • Eine Menge Werbe-Links.
  • Schlüpfrige Geldformulierungen.

Wenn du Shopify E-Mail verwendest, dann scanne regelmäßig jede Kampagne und jede Automatisierungs-E-Mail, die du erstellst, mit einem Spam-Check-Tool. Diese Tools markieren alles, was den Spam-Alarm eines E-Mail-client oder der Spam Polizei auslösen würde, so dass deine E-Mails im Posteingang und nicht im Spam- oder Promotions-Tab landen.

 

Kaufe, miete oder scrape keine E-Mail-Listen

 

  • Der Kauf, die Miete oder das Scrapen einer E-Mail-Liste ist ein sicherer Weg, um auf eine Blockliste gesetzt zu werden.
  • Es ist auch ein guter Weg, um von E-Mail-Marketingplattformen entfernt zu werden, deine Zustellbarkeit zu ruinieren, deinen Ruf als Versender zu zerstören und gegen das Gesetz zu verstoßen.
  • Angesichts neuer Datenschutzgesetze wie der GDPR kann der Kauf einer E-Mail-Liste dich in ernste Schwierigkeiten bringen, einschließlich hoher Geldstrafen und sogar Gefängnisstrafen.

Fazit: Wie du E-Mail-Blocklisten vermeidest

 

  • Wenn du auf einer E-Mail-Blockliste gelandet bist, ist das nicht das Ende der Welt. Wenn du eine gute E-Mail-Listen-Hygiene praktizierst, wirst du im Handumdrehen wieder von der Liste gestrichen.
  • Wichtig ist, dass du dich an die besten Praktiken für das Sammeln, Überprüfen, Versenden und Bereinigen von E-Mails hältst.
  • Wenn du gute Richtlinien einführst, E-Mails an diejenigen schickst, die sie haben wollen, und darauf achtest, dass sie auch ankommen, sollten E-Mail-Blocklisten kein Problem sein.

Gabe | Social Care @ Shopify
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