FROM CACHE - de_header

Neue Kunststoff Verordnung / Kennzeichnung bei Produkten

Gelöst
JaHochzeitsshop
Neues Mitglied
1 0 0

Hallo zusammen, vielleicht weiß es jemand. Seit diesem Jahr sind alle Produkte, die Plastik / Kunststoff enthalten, verboten. Wie Einweggeschirr, Strohhalme etc. Sie dürfen ja noch online abverkauft werden. Muss ein Logo in dem Artikel im Onlineshop hinzugefügt werden, wo es auch ersichtlich ist, dass da Kunststoff enthalten ist? Vom Hersteller werden schon die Becher mit einem Logo gekennzeichnet. Es stellt sich die Frage, ob es auch für den Kunden sofort ersichtlich sein muss, wenn er den Artikel im Onlineshop sieht. 

Umwelt logo.png

2 AKZEPTIERTE LÖSUNGEN

Anerkannte Lösungen
r8r
Shopify Expert
2350 305 835

Erfolg.

@JaHochzeitsshop – ich bin juristischer Laie, aber soweit ich das aus der Verordnung rauslesen kann, betrifft das die Verpackung:

(1) Folgende Einwegkunststoffprodukte dürfen nur in Verkehr gebracht werden, wenn ihre Verkaufs- und Umverpackung wie folgt gekennzeichnet werden:

Im Zweifel würde ich Jurist*innen Deines Vertrauens oder den Händlerbund zu Rate ziehen um Dich abzusichern.

Nichtsdestotrotz würd ich überlegen den Hinweis dennoch anzubringen – anbieten würde sich ein Produkt-Metafield, das Du auf "ja" setzen kannst und wenn das der Fall ist, dann wird das Piktogramm auf der Produktseite angezeigt. Ist keine Riesenhexerei., ein wenig Implementierungs-Know-How benötigt man dafür aber. Bei Bedarf kannst Du Dich ansonsten auch gerne melden.

Liebe Grüße,
Mario

★ Ja, man kann mich buchen; schreib mir eine Nachricht!
★ Hinterlass gerne ein Like und markiere meine Antwort gegebenenfalls als Lösung. Ich freue ich mich immer über eine Spende an die (Kinder)krebshilfe oder eine kleine Aufmerksamkeit.
Studio Mitte

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

Gabe
Shopify Staff
Shopify Staff
7621 1216 1999

Erfolg.

@JaHochzeitsshop 

Das ist auch ein wichtiges Thema denn man möchte ja die Kunden nicht "vergiften", wie es manchmal mit dubiosen Dropshipping Produkte aus China passieren kann.

Wie Mario sagt kann man das so mit Metafelder einrichten. Ggf. ist es hier rechtlich gesehen am wichtigsten, dass man das ganze auch in die Rechtstexte eingepflegt hat und klar und deutlich da ausdrückt.

Weiterer Kontext

Wie gesagt, ist das ein sehr wichtiges Thema und wird oft überschaut, oder gar vermieden beim Online Handel oder Dropshipping Geschäftsmodell und wir haben weitere Tipps dazu hier, wie man das eigene Shop DSGVO-konform machen kann um mögliche Audits durch unsere Banking Partner oder das Risk Team zu vermeiden, sowie die Abmahnungsgefahr zu eliminieren. Um eine qualifizierte Rechtsberatung zu erhalten, empfehlen wir die folgenden Online-Shop Rechtsexperten um eine deren "Tiefenprüfungen" durchzuführen:

Ein Win-Win und No-Brainer denn damit kann man auch das Vertrauen der Besucher zum Shop sowie die Conversions stark erhöhen. Siehe auch dazu mein Tipp zum Thema "Carbon Footprint" sowie "Feel-Good Factor" deines Shops weiter unten.

Du könntest z. B, einen umfassenden Punkte-Plan zusammenstellen, wie du das Risiko deines Shops und der Produkte reduzieren willst. Man kann z. B. wie Mario sagt, Metafelder einrichten um direkt unter dem Produkttitel jedes Produkts die wichtigsten Informationen anzeigen. Beispielsweise kann man auch die Lieferzeiten groß anzeigen, um so dem Besucher deines Shops eine verbesserte Kauferfahrung anbieten zu können.

  • Sind deine Produkte ausreichend für Chemikalien und Materialien gekennzeichnet, wie BPA, und den Kennzeichnungsanforderungen der EU Regelung konform? Der Hersteller muss daher angeben, ob alle Kunststoffprodukte, wie z. B. Fitnessgeräten, Fahrradgriffe usw. mehr als 0,1g bestimmter Weichmacher enthalten (nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs).

  • Polycarbonat- und Epoxidharze werden aus Bisphenolen wie Bisphenol A hergestellt, und da viele Weichmacher nicht fest am Kunststoff gebunden sind, können sie wieder freigesetzt und von der menschlichen Haut absorbiert werden, was auch zu Abmahnungen/Anzeigen gegen den Shopbetreiber führen kann.

  • Ist dein Shop im Handelsregister eingetragen als Kapitalgesellschaft und wenn ja, bei welchen Registergericht?

  • Hast du eine EORI Nummer für das Dropshipping, und wenn ja, dann diese bitte im Shop ersichtlich machen. Jeder, der international kauft oder verkauft, ist verpflichtet, eine EORI-Zollnummer zu haben.

  • Bist du beim Lucid Verpackungs-Register registriert - ja / nein (falls nein dann siehe deren FAQs hier). Hier ist wichtig anzugeben bei welchen Systempartner du angemeldet bist (wie z. B. Reclay), und wo du deine Mengenmeldung abgegeben hast.

  • Hast du sein Shop eine Tiefenprüfung entweder der IT Rechtskanzlei/Trusted Shops/Händlerbund durchziehen lassen? Dies rate ich unbedingt umgehend machen zu lassen. Mehr dazu hier bei Trustedshops.

  • Hast du eine Cookie App (wie die von Beeclever) die dem neuen Cookie Gesetz des EuGH vom 1. Okt, 2019, konform ist?

  • Haben deine Produkte alle eine ausreichende CE Zertifizierung? Wenn der Kunde sich verletzt, haftet der Verkäufer bei einer fehlenden CE Zertifizierung.

Mit einer gesunden Umwelt den "Feel Good Faktor" erhöhen und die Absprungraten reduzieren

Wir sehen auch, dass viele Besucher einen "Feel-Good Faktor" suchen beim online Einkauf. Zeigt man auf dem Shop, dass man sich für die Umwelt engagiert, z. B. mit einer Umwelt Plakette, wie die von OneTreePlanted oder Aspire Sustainability dann könnte man die Bounce Rates reduzieren.

Siehe auch unser Pachama Projekt dazu und unsere Reihe an "Carbon Offset" Apps:

Hoffe das hilft!

Gabe | Social Care @ Shopify
 - War meine Antwort hilfreich? Klicke Like um es mich wissen zu lassen! 
 - Wurde deine Frage beantwortet? Markiere es als Akzeptierte Lösung 
 - Um mehr zu erfahren, besuche das Shopify Help Center oder den Shopify Blog

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

2 ANTWORTEN 2
r8r
Shopify Expert
2350 305 835

Erfolg.

@JaHochzeitsshop – ich bin juristischer Laie, aber soweit ich das aus der Verordnung rauslesen kann, betrifft das die Verpackung:

(1) Folgende Einwegkunststoffprodukte dürfen nur in Verkehr gebracht werden, wenn ihre Verkaufs- und Umverpackung wie folgt gekennzeichnet werden:

Im Zweifel würde ich Jurist*innen Deines Vertrauens oder den Händlerbund zu Rate ziehen um Dich abzusichern.

Nichtsdestotrotz würd ich überlegen den Hinweis dennoch anzubringen – anbieten würde sich ein Produkt-Metafield, das Du auf "ja" setzen kannst und wenn das der Fall ist, dann wird das Piktogramm auf der Produktseite angezeigt. Ist keine Riesenhexerei., ein wenig Implementierungs-Know-How benötigt man dafür aber. Bei Bedarf kannst Du Dich ansonsten auch gerne melden.

Liebe Grüße,
Mario

★ Ja, man kann mich buchen; schreib mir eine Nachricht!
★ Hinterlass gerne ein Like und markiere meine Antwort gegebenenfalls als Lösung. Ich freue ich mich immer über eine Spende an die (Kinder)krebshilfe oder eine kleine Aufmerksamkeit.
Studio Mitte
Gabe
Shopify Staff
Shopify Staff
7621 1216 1999

Erfolg.

@JaHochzeitsshop 

Das ist auch ein wichtiges Thema denn man möchte ja die Kunden nicht "vergiften", wie es manchmal mit dubiosen Dropshipping Produkte aus China passieren kann.

Wie Mario sagt kann man das so mit Metafelder einrichten. Ggf. ist es hier rechtlich gesehen am wichtigsten, dass man das ganze auch in die Rechtstexte eingepflegt hat und klar und deutlich da ausdrückt.

Weiterer Kontext

Wie gesagt, ist das ein sehr wichtiges Thema und wird oft überschaut, oder gar vermieden beim Online Handel oder Dropshipping Geschäftsmodell und wir haben weitere Tipps dazu hier, wie man das eigene Shop DSGVO-konform machen kann um mögliche Audits durch unsere Banking Partner oder das Risk Team zu vermeiden, sowie die Abmahnungsgefahr zu eliminieren. Um eine qualifizierte Rechtsberatung zu erhalten, empfehlen wir die folgenden Online-Shop Rechtsexperten um eine deren "Tiefenprüfungen" durchzuführen:

Ein Win-Win und No-Brainer denn damit kann man auch das Vertrauen der Besucher zum Shop sowie die Conversions stark erhöhen. Siehe auch dazu mein Tipp zum Thema "Carbon Footprint" sowie "Feel-Good Factor" deines Shops weiter unten.

Du könntest z. B, einen umfassenden Punkte-Plan zusammenstellen, wie du das Risiko deines Shops und der Produkte reduzieren willst. Man kann z. B. wie Mario sagt, Metafelder einrichten um direkt unter dem Produkttitel jedes Produkts die wichtigsten Informationen anzeigen. Beispielsweise kann man auch die Lieferzeiten groß anzeigen, um so dem Besucher deines Shops eine verbesserte Kauferfahrung anbieten zu können.

  • Sind deine Produkte ausreichend für Chemikalien und Materialien gekennzeichnet, wie BPA, und den Kennzeichnungsanforderungen der EU Regelung konform? Der Hersteller muss daher angeben, ob alle Kunststoffprodukte, wie z. B. Fitnessgeräten, Fahrradgriffe usw. mehr als 0,1g bestimmter Weichmacher enthalten (nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs).

  • Polycarbonat- und Epoxidharze werden aus Bisphenolen wie Bisphenol A hergestellt, und da viele Weichmacher nicht fest am Kunststoff gebunden sind, können sie wieder freigesetzt und von der menschlichen Haut absorbiert werden, was auch zu Abmahnungen/Anzeigen gegen den Shopbetreiber führen kann.

  • Ist dein Shop im Handelsregister eingetragen als Kapitalgesellschaft und wenn ja, bei welchen Registergericht?

  • Hast du eine EORI Nummer für das Dropshipping, und wenn ja, dann diese bitte im Shop ersichtlich machen. Jeder, der international kauft oder verkauft, ist verpflichtet, eine EORI-Zollnummer zu haben.

  • Bist du beim Lucid Verpackungs-Register registriert - ja / nein (falls nein dann siehe deren FAQs hier). Hier ist wichtig anzugeben bei welchen Systempartner du angemeldet bist (wie z. B. Reclay), und wo du deine Mengenmeldung abgegeben hast.

  • Hast du sein Shop eine Tiefenprüfung entweder der IT Rechtskanzlei/Trusted Shops/Händlerbund durchziehen lassen? Dies rate ich unbedingt umgehend machen zu lassen. Mehr dazu hier bei Trustedshops.

  • Hast du eine Cookie App (wie die von Beeclever) die dem neuen Cookie Gesetz des EuGH vom 1. Okt, 2019, konform ist?

  • Haben deine Produkte alle eine ausreichende CE Zertifizierung? Wenn der Kunde sich verletzt, haftet der Verkäufer bei einer fehlenden CE Zertifizierung.

Mit einer gesunden Umwelt den "Feel Good Faktor" erhöhen und die Absprungraten reduzieren

Wir sehen auch, dass viele Besucher einen "Feel-Good Faktor" suchen beim online Einkauf. Zeigt man auf dem Shop, dass man sich für die Umwelt engagiert, z. B. mit einer Umwelt Plakette, wie die von OneTreePlanted oder Aspire Sustainability dann könnte man die Bounce Rates reduzieren.

Siehe auch unser Pachama Projekt dazu und unsere Reihe an "Carbon Offset" Apps:

Hoffe das hilft!

Gabe | Social Care @ Shopify
 - War meine Antwort hilfreich? Klicke Like um es mich wissen zu lassen! 
 - Wurde deine Frage beantwortet? Markiere es als Akzeptierte Lösung 
 - Um mehr zu erfahren, besuche das Shopify Help Center oder den Shopify Blog