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SEO: Google zeigt falsche Unterordner an

Gelöst

SEO: Google zeigt falsche Unterordner an

Hot-drink-Hansi
Tourist
10 0 1

Hi zusammen, 

Wir nutzen Shopify Märkte, um (vor allem in die EU) mit den Steuern des jeweiligen Landes zu verkaufen.

Dafür haben wir für jeden Markt einen Unterordner eingerichtet (bspw. .../de-dk/products/... für die deutssprachige Seite des dänischen Marktes). 

Die Google Suchergebnisse (zu mindest an meinem Standort, aber auch im Incognito-Tab) zeigen für einige Produkte nicht die Hauptdomain bpsw: https://supremo.coffee/products/sitio-baixadao

sondern für dieses Produkt ( supremo.coffee/de-hu/products/sitio-baixadao )

 

Wir wollen die Seiten aber natürlich nicht von der Suche ausschließen, sodass Leute aus den ensprechenden Ländern auf ihre Seite gelangen können. Wie können wir hier vorgehen? Bin dankbar für jeden Vorschlag und auch dafür, wenn ihr das mal testen könntet, was bei euren Geräten bei der Google Suche rauskommt.

 

Danke schon einmal

– Hansi
1 AKZEPTIERTE LÖSUNG
Gabe
Shopify Staff
18475 2897 4264

Erfolg.

@Hot-drink-Hansi 

 

Ich helfe immer gerne weiter! Deine Überlegung kann sinnvoll sein, besonders wenn das Hauptgeschäft in Deutschland ist. Das Vereinfachen der Struktur kann dazu beitragen, die Verwaltung und die SEO-Bemühungen auch zu vereinfachen.

 

In Shopify wird der {{ canonical_url }}-Tag automatisch generiert, basierend auf der Struktur und den Einstellungen des Shops. Wenn du Unterordner für verschiedene Märkte hast, wird Shopify diese jeweilige URL als den kanonischen Pfad für diese spezifische Seite festlegen. Es ist aber nicht direkt möglich, den Wert dieses Tags im Shopify Standard-Theme manuell zu ändern.

 

Wenn du jedoch spezifische Änderungen vornehmen möchtest, dann den Liquid-Code im Theme anpassen und möglicherweise einen eigenen canonical Tag erstellen, anstatt {{ canonical_url }} zu verwenden.

 

Wenn du dich dafür entscheidest, nur einige Unterordner beizubehalten und andere zu löschen, denke daran, 301-Weiterleitungen für die gelöschten URLs einzurichten, um eventuellen Traffic auf die entsprechende Hauptdomain oder einen anderen relevanten Pfad zu leiten.

 

Bevor du große strukturelle Änderungen machst, zuerst überprüfen, welche der derzeitigen Seiten in den SERPs (Search Engine Results Pages) ranken. Dies gibt eine Vorstellung davon, welche Seiten für dein SEO wichtig sind. Wenn du custom canonical Tags verwendest, dann vorsichtig sein. Ein falsch gesetzter canonical Tag kann dazu führen, dass eine Seite nicht indexiert wird oder dass man in den Suchergebnissen sinkt.

 

Insgesamt klingt der Plan logisch und kann dazu beitragen, den Fokus auf den Hauptmarkt zu legen und gleichzeitig steuerliche Anforderungen für bestimmte EU-Märkte zu erfüllen. Es ist jedoch wichtig, bei der Umsetzung vorsichtig zu sein, um sicherzustellen, dass der SEO nicht negativ beeinflusst wird.

 

Ich empfehle hier, wie gesagt, die Hilfe eines SEO-Experten in Anspruch zu nehmen. 

 

Ich wünsche noch ein schönes W-Ende! 😉

Gabe | Social Care @ Shopify
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5 ANTWORTEN 5

Gabe
Shopify Staff
18475 2897 4264

Hey @Hot-drink-Hansi 

 

Danke für die Frage und an erster stelle ist es wichtig, um die korrekt Steuern im Shop (je nach Versand-an Land) anzuzeigen, sowie in der E-Rechnung zu haben, dass ihr beim OSS für alle Versand-an Länder registriert seid (hier ein Beispiel aus meinem Testshop):

 

 

Dann ist es auch so dass die MÄrkte Einstellungen mit den Unterordner wichtig sind um euren Kunden eine lokalisierte Experience, mit lokalen Preisen und Inhalte usw. anzubieten. Beispielsweise wollte ihr eine deutschsprachige und eine dänischprachige Seite in der dänischen Geolocation anzeigen. 

 

Dann sagst du folgendes:

Das liegt daran, dass Google euer Shop noch nicht vollständig indexiert hat, sprich, es geht nicht so schnell denn Google braucht etwas Zeit um dein Shop komplett zu crawlen und indexieren. Besonders bei solchen eher komplexeren Seiten-Strukturen braucht google etwas länger, bis hin zu Wochen oder sogar Monate, um diese strukturierten Metadaten vollständig zu crawlen und indexieren. Siehe den obigen Link zu Tipps wie ihr das ganze in eurer Google Search Console (GSC) beschleunigen sowie gewisse Seiten von der Google Indexierung ausschließen könnt. 

 

Weitere Tipps dazu:

  • HREFLANG-Tags: Das HREFLANG-Tag sagt Suchmaschinen, welcher Sprache und Region ein bestimmter Inhalt entspricht. So können Suchmaschinen Nutzern die am besten geeignete Version einer Seite je nach ihrem Standort und ihrer Sprache anzeigen. Man sollte sicherstellen, dass man HREFLANG-Tags für alle Marktseiten korrekt implementiert. Dies gibt Google den Hinweis, welche Version der Seite für welche Region und Sprache vorgesehen ist. Shopify erstellt diese Tags automatisch, wenn du internationale Domains oder Unterordner einrichtest. Es nimmt auch alle veröffentlichten Sprachen in deine Sitemaps auf, um Suchmaschinen zu unterstützen. Wenn du die automatische Erstellung nicht möchtest, wende dich an den Shopify-Support, um sie zu deaktivieren. Du musst dann deine eigenen hreflang-Tags zu deinem Theme hinzufügen. Siehe mehr dazu hier.
  • Canonical-Tag: Ein weiteres Werkzeug ist der Canonical-Tag. Mit diesem Tag kann man Google mitteilen, welche Version einer Seite als die "Hauptversion" betrachtet werden sollte. Wenn man möchte, dass die Hauptdomain-Version in den Suchergebnissen priorisiert wird, sollte man den Canonical-Tag dieser Version festlegen, selbst wenn andere Versionen (wie /de-dk/) existieren. Shopify erstellt automatisch ein Canonical-Tag für jede Seite im Shop, denn das hilft den Suchmaschinen zu verstehen, welche Seiten sie indizieren und bewerten sollen. Wenn du diese Tags bearbeiten oder anpassen möchtest, musst du den Code deines Themes ändern. Weitere Informationen findest du in unserer Dokumentation hier
  • Mit der robots.txt-Datei kannst du Suchmaschinen-Crawlern mitteilen, auf welche URLs deiner Website sie zugreifen können. Dies dient hauptsächlich dazu, eine Überlastung deiner Website mit Anfragen zu vermeiden. Sinn und Zweck von robots.txt-Dateien ist es nicht, Webseiten aus der Google Suche auszuschließen. Dafür solltest du das Indexieren mit noindex blockieren oder deine Seite mit einem Passwort schützen.
  • Gezielte Sitemap-Einreichung: Erstelle Sitemaps basierend auf Regionen und reiche diese separat bei Google Search Console ein. Dies kann helfen, Google darüber zu informieren, welche Seiten für welche Regionen relevant sind.
  • Überprüfe die interne Verlinkung: Stelle sicher, dass die Hauptversion der Webseite am häufigsten intern verlinkt wird, damit Suchmaschinen diese Version als die dominante oder primäre Version erkennen.
  • Fehlermeldungen in der GSC prüfen: Überprüfe, ob in der Google Search Console irgendwelche manuellen Handlungen oder Nachrichten vorhanden sind, die auf Probleme mit der Website hinweisen könnten.

Nach dem abgeschlossenen Indexieren sollte google diese Seiten von der Suche ausschließen. Siehe auch diesen Leitfaden zum Thema hier

Gabe | Social Care @ Shopify
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Hot-drink-Hansi
Tourist
10 0 1

Hi Gabe,

vielen Dank für die Ausführlich Antwort.

Die Steuern haben wir natürlich dafür eingestellt.

Tatsächlich sind wir seit einem halben Jahr online und ein Großteil der Seiten wurde noch nicht indiziert. Woran kann das liegen?

 

 

Ich habe auch mal die {{ canonical_url }} geprüft. Auf den verschiedenen Märkte-Seiten ist die tatsächlich auch die Länder-URL: https://supremo.coffee/de-dk/products/theri-muranga

als canonical eingestellt.

Gibt es eine unkomplizierte Einstellungsänderung, die ich vornehmen könnte? Das sollte auch die zu Crawlenden Seiten etwas reduzieren, wenn ich das richtig verstehe.

 

Weiter: Wir bekommen in der Google Console auch sehr häufig diesen Fehler: "Duplikat – Google hat eine andere Seite als der Nutzer als kanonische Seite bestimmt" Dieses Problem sollte damit auch gelöst werden.

 

Danke für die weitere Hilfe!

 

 
– Hansi

Gabe
Shopify Staff
18475 2897 4264

Hey @Hot-drink-Hansi 

 

Das ist ärgerlich, kann ich voll verstehen, wenn nicht alle Seiten von Google nach einem halben Jahr indexiert sind. 

 

Google ist hier wie eine Blackbox! Gewisse Dinge kann man aber machen, wie z. B. den Shop und alle Seiten ganz klar mit guten Metadaten strukturieren, so dass Google deinen Shop sowie alle darin enthaltenen strukturierte- und Meta-Daten "besser erkennen und verstehen kann". Google kann ja, mit den Algorithmen und der KI gewisse Seiten nicht indexieren, die es nicht lesen und verstehen kann.

 

Hier kann ich dich nur auf die Literatur von Google verweisen. Es gibt aber einen Experten der sich mit so etwas gut auskennt und der ist www.storeinspector.io. Ich empfehle mal dich mit denen in Verbindung zu setzen.

 

Desweiteren und wie ich im vorherigen Beitrag oben bereits angedeutet habe:

Das Problem, betrifft in der Tat viele Onlineshops, die international verkaufen und daher verschiedene Versionen ihrer Webseite für verschiedene Märkte/Länder anbieten. Hier nochmal meine Tipps dazu:

  1. Canonical Tags: Du hast bereits erwähnt, {{ canonical_url }} zu verwenden und dass es auf den verschiedenen Marktseiten auf die jeweilige Länder-URL zeigt. Das ist sinnvoll, wenn du möchtest, dass Google diese Version der Seite indexiert. Allerdings, wenn du möchtest, dass die Hauptdomain-Version bevorzugt wird (z.B. https://supremo.coffee/products/sitio-baixadao ), solltest du den canonical Tag auf allen Versionen der Seite auf diese URL setzen.

  2. Hreflang Tags: Es ist wichtig, den Suchmaschinen zu signalisieren, welche Sprache und welches Land für jede Seite relevant ist. Dafür kann man hreflang Tags verwenden um beispielsweise zu sagen, dass .../de-dk/products/... für deutschsprachige Nutzer in Dänemark relevant ist. Wenn du diese Tags korrekt implementierst, hilft das Google zu verstehen, welche Version der Seite für welchen Nutzer am relevantesten ist.

  3. XML Sitemap: Stelle außerdem sicher, dass du eine XML-Sitemap hast, die alle Versionen der Seiten enthält, und reiche diese über die Google Search Console ein. Das hilft Google, alle Seiten zu entdecken.

  4. Robots.txt: Überprüfe die robots.txt Datei, um sicherzustellen, dass du nicht versehentlich wichtige Seiten oder Verzeichnisse blockierst.

  5. Google Search Console: Es ist ratsam, alle Versionen der Webseite (für jeden Markt) in der Google Search Console zu registrieren und zu überprüfen. Dies ermöglicht es, spezifische Probleme oder Warnungen für jede Version zu sehen.

  6. Crawling-Budget: Wenn du viele URLs hast, kann es sein, dass Google nicht alle sofort crawlt. Das Setzen von korrekten canonical Tags kann hierbei helfen, damit Google dann weiß, welche Versionen der Seiten am wichtigsten sind und weniger Zeit mit Duplikaten verbringt.

  7. Duplikate in der Google Console: Der Fehler "Duplikat – Google hat eine andere Seite als der Nutzer als kanonische Seite bestimmt" tritt auf, wenn Google eine andere Seite als canonical ansieht als die, die du angegeben hast. Das kann passieren, wenn Google entweder alles noch nicht 100% indexiert hat, oder die Inhalte sehr ähnlich oder identisch sind. Korrekte hreflang und canonical Tags können dieses Problem beheben.

Abschließend empfehle ich, die Hilfe eines SEO-Experten, wie oben bereits verlinkt, in Anspruch zu nehmen, um sicherzustellen, dass alle Einstellungen korrekt sind und deine internationale SEO-Strategie effektiv ist.

Gabe | Social Care @ Shopify
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Hot-drink-Hansi
Tourist
10 0 1

Hi Gabe,

Vielen Dank! Wir haben unser Hauptgeschäft eigentlich in Deutschland, brauchen die Märkte also fast ausschließlich aus Steuergründen. Vermutlich wäre es sinnvoll, (die meisten) der Unterordner zu löschen und nur die wichtigsten 3-5 Märkte als Unterordner beizubehalten (derzeit haben wir die gesamte EU in Unterordnern). 

In unserem Theme werden wohl canonical Tags eingesetzt, ich frage mich nur, wie die zustande kommen. Im Theme habe ich einfach mal testweise in einem Custom Liquid {{ canonical_url }} eingebaut um zu sehen, worauf verwiesen wird. Wo wird diese denn festgelegt? Ich finde in der Dokumentation dazu nicht wirklich eine Info.

 

Denke ich hier in die richtige Richtung?

Danke für die gute Hilfe bisher!

– Hansi
Gabe
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Erfolg.

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In Shopify wird der {{ canonical_url }}-Tag automatisch generiert, basierend auf der Struktur und den Einstellungen des Shops. Wenn du Unterordner für verschiedene Märkte hast, wird Shopify diese jeweilige URL als den kanonischen Pfad für diese spezifische Seite festlegen. Es ist aber nicht direkt möglich, den Wert dieses Tags im Shopify Standard-Theme manuell zu ändern.

 

Wenn du jedoch spezifische Änderungen vornehmen möchtest, dann den Liquid-Code im Theme anpassen und möglicherweise einen eigenen canonical Tag erstellen, anstatt {{ canonical_url }} zu verwenden.

 

Wenn du dich dafür entscheidest, nur einige Unterordner beizubehalten und andere zu löschen, denke daran, 301-Weiterleitungen für die gelöschten URLs einzurichten, um eventuellen Traffic auf die entsprechende Hauptdomain oder einen anderen relevanten Pfad zu leiten.

 

Bevor du große strukturelle Änderungen machst, zuerst überprüfen, welche der derzeitigen Seiten in den SERPs (Search Engine Results Pages) ranken. Dies gibt eine Vorstellung davon, welche Seiten für dein SEO wichtig sind. Wenn du custom canonical Tags verwendest, dann vorsichtig sein. Ein falsch gesetzter canonical Tag kann dazu führen, dass eine Seite nicht indexiert wird oder dass man in den Suchergebnissen sinkt.

 

Insgesamt klingt der Plan logisch und kann dazu beitragen, den Fokus auf den Hauptmarkt zu legen und gleichzeitig steuerliche Anforderungen für bestimmte EU-Märkte zu erfüllen. Es ist jedoch wichtig, bei der Umsetzung vorsichtig zu sein, um sicherzustellen, dass der SEO nicht negativ beeinflusst wird.

 

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Ich wünsche noch ein schönes W-Ende! 😉

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