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Shopify Analytics zeigt mehr Conversion an als Google Analytics

Shopify Analytics zeigt mehr Conversion an als Google Analytics

Kathi97
Tourist
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Hallo zusammen, 

wir haben dieses Jahr mit Google Ads angefangen. Am Anfang wurden alle Daten richtig übertragen. Seit März hatten wir Probleme bei der Datenübertragung. Es werden ca. nur noch 60% der Conversions an Google Analytics weitergegeben. 

Es wäre super, wenn uns jemand bei diesem Thema weiterhelfen könnte. 

Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße, 

Kathi

1 ANTWORT 1

Gabe
Shopify Staff
18568 2918 4287

Hey Kathi! @Kathi97 

 

Das ist ärgerlich, das kann ich voll verstehen! Hat unser Support euch damals helfen können, und wenn ja, was haben sie damals in März empfohlen? Nicht vergessen dass wir dieses Thema hier in der Community schon mehrmals besprochen haben. Hast du oben in der Suchleiste Threads finden können, die dieses Thema besprechen? Verwendet ihr den GTM? 

 

Im Grunde liegt vieles am Theme denn das Theme ist der Filter der Tracking Daten der Besucher zu deinem Shop und deren Verhalten. Wenn es im Theme Änderungen gibt, kann das einen knock-on Effect auf die Conversion Tracking Daten der Ads haben (mehr dazu weiter unten).

 

Weitere Fragen:

Schau auch mal in deine Google Ads Conversion-Einstellungen. Dort findest du primäre und sekundäre Conversions und nur die primären werden für die Conversion-Optimierung verwendet. Die Einstellung, was primär und was sekundär sein soll, kannst du natürlich auch selbst treffen.

 

Und was ist der Status der einzelnen Umstellungsaktionen (conversion actions)? Sind sie als "Tag inactive, No recent conversions oder Unverified" getaggt, dann der "Tracking-Status" für diese Tags lautet zunächst "Unverifiziert", weil noch keine Daten über die Kampagne aufgezeichnet wurden. Sobald sie Kampagnendaten sammeln, ändert sich dieser Status automatisch in "Verifiziert", und es sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Der Status "Tag Inaktiv" wird angezeigt, wenn entweder dein Conversion-Tracking-Code auf deiner Website "fehlt" oder wenn in den letzten 7 Tagen keine Conversion aufgezeichnet wurde. Tags, die diesen Status 13 Monate lang beibehalten, werden entfernt. Das Datum der letzten Meldung bleibt sichtbar, solange das Tag diesen Status hat. Siehe mehr dazu hier. 

 

Zudem gibt es ja Attributionsmodelle. je nachdem was bei Google Ads eingestellt wird kommt dann ein passendes Ergebnis raus. Setze bei deinem Google Ads Conversion Tracking auch auf den Google Ads Tag anstelle des Google Analytics Tag. Und zwar aus folgendem Grund: Der Google Ads Tag erlaubt es dir deine Conversions präziser zu messen, und vor allem mehr davon zu messen - mithilfe der:

  • View-through Conversions
  • Engaged-view Conversions
  • Cross-device Conversions
  • Enhanced Conversions

Das erlaubt dir in der Regel mit dem Google Ads Tag zwischen 6-20% mehr Conversions zu erfassen, als das mit dem Google Analytics Tag der Fall wäre.

 

Weitere Dinge die ihr prüfen könnt:

  • Tracking-Code-Probleme und euer Theme: Es könnte sein, dass es Änderungen am Code deines Themes gab, die das Google Ads Conversion-Tracking beeinträchtigt haben. Überprüfe den Google Ads Conversion-Tracking-Code im Theme Code, um sicherzustellen, dass er korrekt installiert ist und dass es keine Konflikte mit anderen Skripten gibt, oder mit dem Google und YouTube Shopping Kanal in Shopify.
  • Cookie-Richtlinien: Neuere Datenschutzrichtlinien und Webbrowser-Einstellungen können dazu führen, dass Tracking-Cookies blockiert oder gelöscht werden. Das kann dazu führen, dass Conversions nicht korrekt gemessen werden.
  • Third-Party-Tools: Wenn du andere Tracking-Tools oder Plugins in Kombination mit Google Ads verwendest, kann es Konflikte oder Überlappungen geben, die die Datenübertragung stören.
  • Attributionsfenster: Wenn du das Attributionsfenster in Google Ads geändert hast, könnte dies die gemessenen Conversions beeinflussen. Vergewissere dich, dass das Attributionsfenster deinen Geschäftsanforderungen entspricht.
  • Mobiler Traffic: Wenn ein Großteil deines Traffics von mobilen Geräten stammt, könnte es Diskrepanzen zwischen Cross-device Conversions geben. Dies ist besonders dann der Fall, wenn Nutzer zwischen Geräten wechseln, bevor sie eine Conversion abschließen.
  • Ad Blocker: Einige Ad Blocker können Google Ads Conversion-Tracking verhindern. Dies könnte zu einem Rückgang der erfassten Conversions führen.
  • Änderungen bei Google Ads oder Analytics: Google nimmt regelmäßig Änderungen an seinen Diensten vor. Möglicherweise gab es im März eine Änderung, die sich auf die Datenübertragung ausgewirkt hat.
  • Shopify-Updates: Es könnte auch Änderungen oder Aktualisierungen bei Shopify Themes gegeben haben, die die Integration mit Google Ads beeinflussen.
  • Apple's ATT und ITP und die IDFA: Die Möglichkeit für Werbetreibende, auf die IDFA (identifier for advertisers) zuzugreifen, wurde mit der Einführung von iOS 14.5 und alle weitere Versionen und dem dazugehörigen App Tracking Transparency (ATT) sowie Intelligent Tracking Prevention (ITP) Framework drastisch eingeschränkt.

Lösungsansätze:

  • Überprüfe den Google Ads Conversion-Tracking-Code auf deiner Website.
  • Konsultiere das Google Ads- und das Google Analytics-Dashboard auf eventuelle Fehlermeldungen.
  • Überlege, ob im März Änderungen an deiner Website, deinen Google Ads-Kampagnen oder deinem Google Analytics-Konto vorgenommen wurden.
  • Ziehe in Erwägung, den Google Tag Manager zu verwenden, um das Tracking zu vereinfachen und zu zentralisieren.
  • Bei anhaltenden Problemen könntest du auch einen Experten für Google Ads oder Analytics zu Rate ziehen oder den Support von Google kontaktieren.

Ein Experte den ich empfehle:

Abschließend ist es wichtig zu betonen, dass genaues Conversion-Tracking essentiell für den Erfolg von Online-Werbekampagnen ist. Es lohnt sich daher, Zeit und Ressourcen zu investieren, um dieses Problem zu beheben. Einen Experten der das für euch anschauen kann ist Jonat Brander von storeinspector.io.

 

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Gabe | Social Care @ Shopify
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