Traffic versuche ich aktuell über Facebook Ads und bekomme teilweise bereits vereinzelt organischen Traffic.
Der Facebook-Traffic wird direkt auf das jeweilige Produkt geleitet. Die Verkäufer verbleiben in der Regel so 30 Sekunden auf dem jeweiligen Produkt scrollen einmal komplett durch bis zum Footer scrollen ein wenig durch die Bilder des Produktes und verlassen den Shop wieder.
Im Moment Frage ich mich, was fehlt um den Kunden zum “Kauf” zu motivieren. Mit dieser Fragestellung bin ich hier ja nicht alleine - ich schaue mir auch bereits gerne die Einschätzungen zu anderen Shops an um daraus zu lernen.
So ein Shop Design ist sicherlich niemals “fertig” sondern muss ständig angepasst und verbessert werden. Auf meiner Todo Liste steht auch noch die Verbesserung der Seitengeschwindigkeit…
Meine Kunden kommen bislang eher über die Produktseite als über die Startseite in den Shop (oft per Mobile), sodass ich schätze das hier etwas auf der Produktseite am Layout bislang abschreckt bzw nicht überzeugt. Die eingebauten Reiter zum Ausklappen für noch mehr Informationen werden eigentlich so gut wie nie genutzt (fand ich auch interessant herauszufinden).
Ich frag mich halt nun, wo genau die Stellschraube liegt:
Ist es das Produkt/ die Produkte an für sich, das nicht überzeugt?
Das Layout der Produktseite?
Die Produktbeschreibung?
Bringe ich den “falschen” Traffic auf die Seite?
oder muss ich mich einfach mehr Gedulden ?
Über Euer Feedback würde ich mich wirklich sehr freuen.
Danke für die URL und gerne gebe ich in meinem Video ein paar Tipps ab. Siehe auch die Empfehlungen unterhalb meines Beitrages, wo du andere Shop Bewertungen miterleben kannst und von deren Fehler lernen!
Dann um die UX in deinem Shop weiter zu optimieren und dein Shop mehr engaging zu machen, siehe meinen Blog Piece dazu hier um weitere Ideen zu bekommen.
Es gibt somit mehrere Strategien, die du umsetzen kannst, um die Conversion-Rate deines Shopify-Shops zu verbessern. Siehe weitere Tipps und Links zu tollen Artikel und Ressourcen dazu unten aufgelistet:
Mobile-Optimierung: Da viele deiner Besucher über mobile Geräte auf deine Seite zugreifen, ist es entscheidend, dass dein Shop vollständig mobilfreundlich ist. Nutze Tools wie den Google Mobile-Friendly Test um sicherzustellen, dass deine Seite auf mobilen Geräten gut funktioniert (Shopify) (PageFly) (NotifyVisitors).
Visuelle Attraktivität: Hochwertige Bilder, eine ansprechende Farbkombination und ein sauberes Layout sind entscheidend. Investiere in professionelle Fotos und sorge für ein übersichtliches, einladendes Design (PageFly) (NotifyVisitors).
Einfache Navigation: Ein gut strukturiertes Menü und eine benutzerfreundliche Navigation helfen den Besuchern, schnell das zu finden, was sie suchen. Eine Sticky-Navigation, die beim Scrollen sichtbar bleibt, kann hier sehr hilfreich sein.
Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufbauen- Kundenbewertungen und Testimonials: Integriere positive Kundenbewertungen und Erfahrungsberichte auf deinen Produktseiten, um das Vertrauen neuer Besucher zu gewinnen (Popup Builder) (NotifyVisitors).
Klare Kontaktinformationen: Stelle sicher, dass deine Kontaktinformationen leicht zugänglich sind. Eine gut sichtbare Telefonnummer und E-Mail-Adresse können das Vertrauen der Kunden stärken (PageFly).
Rückgabe- und Versandrichtlinien: Klare und transparente Informationen zu Versand und Rückgabe können potenzielle Käufer beruhigen und die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs erhöhen (NotifyVisitors).
Technische Optimierungen- Seitenladegeschwindigkeit: Optimiere deine Website, um die Ladezeiten zu verkürzen. Entferne nicht genutzte Plugins, komprimiere Bilder und optimiere deinen Code, um die Performance zu verbessern. Tools wie Google PageSpeed Insights können dir dabei helfen, Engpässe zu identifizieren (Shopify) (Hotjar).
Marketing und Retargeting- Remarketing-Kampagnen: Nutze Remarketing-Strategien, um Besucher, die deinen Shop ohne Kauf verlassen haben, erneut anzusprechen. Dies kann durch personalisierte Anzeigen auf Plattformen wie Facebook oder Google geschehen (GrowthCollective).
Abandoned Cart E-Mails: Setze automatisierte E-Mails ein, um Kunden daran zu erinnern, dass sie Artikel in ihrem Warenkorb haben. Diese E-Mails können oft dazu beitragen, Kunden zurückzugewinnen und die Conversion-Rate zu erhöhen (GrowthCollective).
Angebote und Dringlichkeit- Limited-Time Offers und Scarcity: Erzeuge ein Gefühl der Dringlichkeit durch zeitlich begrenzte Angebote und Anzeigen von niedrigen Lagerbeständen. Dies kann Kunden dazu motivieren, schneller eine Kaufentscheidung zu treffen (Popup Builder) (GrowthCollective).
Checkout-Prozess optimieren- Einfacher Checkout: Reduziere die Anzahl der Schritte im Checkout-Prozess und ermögliche den Kauf als Gast, ohne dass ein Konto erstellt werden muss. Dies kann die Abbruchrate im Checkout reduzieren und die Conversion-Rate verbessern.
Indem du diese Strategien umsetzt, kannst du die Benutzererfahrung verbessern und die Conversion-Rate deines Shopify-Shops erhöhen.
Hoffe das hilft dir weiter - lass wissen falls nicht!
Warum nicht etwas Gamification in das Shop einbauen, um deinen Kunden etwas Fun im Shop anzubieten? Gerne kann ich bei Interesse Tipps dazu geben!
Hast du weitere Fragen zum Shop? Gebe einfach ein Suchbegriff oben in der Suchleiste der Community Landingpage ein, denn das Thema haben wir sehr wahrscheinlich schon besprochen. Halte bitte Ausschau in deiner E-Mail auf Notifications zu Antworten auf deine Fragen in der Community.
Vielen Dank für Dein Feedback und Deine Arbeit, die du dir hier machst!
Ich finde deine Videos (hier insbesondere das zu meinem Shop) sehr hilfreich und es gab mir viele wertvolle Inputs. Das Format als Video finde ich Mega da es ja genau das ist was wir wollen: eine “erste” Reaktion wenn jemand fremdes auf unseren Shop kommt. Einiges habe ich bereits am Shop geändert. Für weitere Ideen brauch ich aktuell noch ein wenig Zeit für die Umsetzung. Vielleicht melde ich mich irgendwann nochmal um das Endergebnis vorzustellen. Eine Frage habe ich tatsächlich noch, da ich definiv an die Produktseiten nochmal ran möchte.
Gibt es Erfahrungswerte für Produkte mit mehr als EINER Auswahloption. Ich biete Produkte mit 2 teilweise 3 VariantenKategorien (der Kunde also auf der Produktseite bis zu 3 Dinge gleichzeitig aktiv auswählen muss)… bezüglich der Konversion ? Gibt es hier ggf. Positivbeispiele für Best Practice ?
Das freut mich sehr dass der Video hilfreich war! Und Produkte mit mehreren Auswahl- oder Variantenoptionen auf der PDP können eine Herausforderung darstellen, insbesondere wenn es um die Conversions geht.
Weitere Apps
Das beste was du machen kannst ist deinen Kunden eine tolle Personalisierungs-Erfahrung anbieten auf der PDP und ggf. auch eine Live-Vorschau zu wie das Endergebnis aussehen wird bevor man es kauft. Ich habe jetzt nachgeschaut und ein paar Apps gefunden die das machen können und deren Demos habe ich jetzt unten aufgelistet. Hier ist z. B. der T-Shirt Customizer von Zakeke - einfach auf Customize klicken! Hier der von Inkybay.
Klicke die mal durch und schaue ob dir eine gefällt oder am besten zu deinen Produkten und Branding passen:
Dann kann man auch einen sog. Produkt Router zeigen wo der Kunde seine Angaben zuerst einträgt bevor man einen Vorschlag bekommt. Solche Apps findest du auch unter der Suche “Product customizer” oder “Product builder” im App Store und zwei Apps die ich kenne die sehr beliebt sind, sind die Product Customizer App von Zakeke, Inkybay, und die Box Builder App von BoxUp. Hier deren Demo Seite.
Hier ein paar der Best Practices und Erfahrungswerte, die dir helfen können, die Benutzererfahrung zu optimieren und die Konversionsrate zu erhöhen:
Einfache und intuitive Benutzeroberfläche:
Dropdown-Menüs: Verwende klare und gut strukturierte Dropdown-Menüs für Varianten. Dies macht es den Kunden einfach, ihre Auswahl zu treffen.
Visuelle Darstellungen: Nutze Bilder und Farbmuster (wie die sog. “Farbpillen”), um Varianten wie Farben oder Designs darzustellen. Visuelle Hinweise helfen den Kunden, schneller eine Entscheidung zu treffen.
Tooltipps und Hilfetexte: Wenn Variantenoptiionen kompliziert sind, füge Tooltipps oder kurze Erklärungen hinzu, um den Kunden zu helfen, die Unterschiede zu verstehen.
Automatische Aktualisierung von Bildern und Preisen:
Stelle sicher, dass sich die Produktbilder und Preise automatisch aktualisieren, wenn der Kunde eine Variante auswählt. Dies reduziert Unsicherheiten und erleichtert die Kaufentscheidung.
Voreinstellungen und Standardvarianten:
Wenn möglich, stelle eine Standardvariante oder Voreinstellung ein, damit der Kunde nicht bei Null anfangen muss. Dies kann den Auswahlprozess beschleunigen.
Mobile Optimierung:
Stelle sicher, dass die Variantenwahl auf mobilen Geräten genauso benutzerfreundlich ist wie auf Desktops. Große, mit dem Finger tappbare Elemente und eine übersichtliche Darstellung sind hier entscheidend.
Hervorhebung von Bestsellern und Empfehlungen:
Zeige Bestseller oder empfohlene Varianten prominenter an. Kunden neigen dazu, populäre Optionen zu wählen, was die Auswahl vereinfacht.
Dynamische Lagerbestandsanzeige:
Zeige an, welche Varianten auf Lager sind, und lass Kunden wissen, wenn bestimmte Optionen knapp sind. Dies kann den Drang zur schnellen Kaufentscheidung fördern.
Ein paar Positivbeispiele für Best Practices die du selber kannst:
Nike:
Produktseite: Nike bietet Produkte mit mehreren Varianten (Größe, Farbe, Stil) usw. Die Seiten sind klar strukturiert, mit großen Bildern, die sich beim Klicken auf eine Farboption sofort ändern.
Nutzerführung: Klare Anweisungen und visuelle Hilfsmittel helfen den Kunden bei der Auswahl.
Apple:
Produktkonfiguration: Bei der Auswahl eines MacBooks können Kunden verschiedene Spezifikationen (Prozessor, Speicher, Farbe) einfach über Dropdown-Menüs und visuelle Hilfsmittel konfigurieren.
Interaktive Elemente: Änderungen in den Konfigurationsoptionen führen zu sofortigen Updates in Preis und Produktbeschreibung, was für Klarheit sorgt.
Zalando:
Variantenwahl: Zalando verwendet Dropdown-Menüs und Farbfelder für die Auswahl von Kleidung. Bilder und Größenhinweise helfen den Kunden bei der Auswahl der richtigen Variante.
Bestandsanzeigen: Klare Hinweise, wenn eine Größe oder Farbe knapp ist, fördern eine schnelle Kaufentscheidung.
Konversionsrate verbessern
A/B-Testing:
Führe A/B-Tests durch, um herauszufinden, welche Variantenpräsentationen die besten Konversionsraten erzielen. Teste verschiedene Layouts, Reihenfolgen und Darstellungsarten.
Kundenfeedback:
Hole aktiv Feedback von deinen Kunden ein, um herauszufinden, ob sie Schwierigkeiten bei der Auswahl haben. Verwende diese Informationen, um die Benutzererfahrung zu verbessern.
Analytik nutzen:
Analysiere die Daten zu Abbrüchen auf der Produktseite. Wenn viele Kunden die Seite verlassen, ohne eine Auswahl zu treffen, könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass die Variantenwahl zu kompliziert ist.
Indem du diese Best Practices anwendest, kannst du die Benutzererfahrung auf deiner Produktseite verbessern und die Konversionsrate für Produkte mit mehreren Auswahl- oder Variantenoptionen erhöhen.
Hoffe das hilft dir weiter - lass wissen falls nicht!