Finde nicht die Stelle, an der ich Versandtarife an- und ausschalten kann

Hallo,

ich bin erst vor zwei Monaten von Woocommerce zu Shopify gewechselt. Nun habe ich das Problem, dass ich

zwei Versandtarife habe, die ich, abhängig von den Temperaturen, an- und ausschalten möchte.

Konkret: Ich habe für Deutschland die zwei Versandtarife Standard und Gekühlter Versand.

Der Tarif Standard soll quasi die meiste Zeit angeschaltet sein und der Versandtarif “Gekühlter Versand” soll dann ausgeschaltet sein.

Wenn die Außentemperaturen sehr hoch sind, möchte ich den Tarif Standard ausschalten und dafür den Tarif “Gekühlter Versand” anschalten.

Ich verstehe nicht, wo ich diese Einstellung vornehmen kann. Ich suche die Einstellung für mehrere Versandzonen und kann sie leider nicht finden…

Wo finde ich die Einstellung?

Vorab danke für eure Hilfe und viele Grüße

Kim

Hey Kim! @kimayer

Erstmals ein herzliches Willkommen auf der Plattform! Jetzt geht’s los… :wink:

giphy

Um deine Versandtarife in Shopify abhängig von den Außentemperaturen an- und auszuschalten, kannst du verschiedene Schritte unternehmen:

Zunächst musst du sicherstellen, dass beide Versandtarife (Standard und Gekühlter Versand) korrekt eingerichtet sind:

  1. Gehe zu “Einstellungen” > “Versand und Lieferung”.
  2. Wähle das Versandprofil aus, das du bearbeiten möchtest.
  3. Klicke neben der Versandzone, in der du die Tarife hinzufügen möchtest, auf “Tarif hinzufügen”.
  4. Füge die Versandtarife hinzu (z.B. “Standard” und “Gekühlter Versand”).

Leider bietet Shopify keine direkte Möglichkeit, Versandtarife basierend auf dynamischen Bedingungen wie Außentemperaturen automatisch zu aktivieren oder zu deaktivieren. Du kannst dies jedoch manuell über die Shopify-Admin-Oberfläche tun:

  1. Wähle das Versandprofil aus, das du bearbeiten möchtest.
  2. Deaktiviere oder lösche den Tarif, den du nicht anbieten möchtest (z.B. “Standardversand” während hoher Temperaturen).
  3. Füge oder aktiviere den Tarif, den du anbieten möchtest (z.B. “Gekühlter Versand” während hoher Temperaturen).

Wenn du diese Änderungen basierend auf Außentemperaturen automatisieren möchtest, kannst du auf Drittanbieter-Apps oder benutzerdefinierte Skripte zurückgreifen. Shopify Flow ist eine Automatisierungs-App, die dabei helfen kann, bestimmte Bedingungen zu erfüllen und Aktionen auszuführen.

  • Gehe zu deinem Shopify Admin.
  • Klicke auf “Apps” und öffne Shopify Flow.
  • Erstelle einen neuen Workflow:
    • Wähle einen Trigger: Der Trigger könnte eine manuelle Aktion sein, wie das Ändern eines Produkts oder das Hinzufügen eines neuen Produkts.
    • Füge eine Bedingung hinzu: Diese könnte sein, dass die Temperatur eine bestimmte Schwelle überschreitet oder unterschreitet. Dies musst du eventuell manuell überprüfen, es sei denn, du hast eine Integration mit einem Wetterdienst.
    • Setze eine Aktion: Ändere die Verfügbarkeit der Versandtarife basierend auf der Bedingung.

Trigger- Manuelle Aktion: Erstelle einen Workflow, der bei einer manuellen Aktion startet, wie z.B. das Setzen eines Produkttags oder das Aktualisieren eines Produktattributs.

Bedingung- Temperaturprüfung: Du kannst eine Bedingung einfügen, die prüft, ob die Temperatur eine bestimmte Schwelle überschreitet. Dies könnte indirekt über das Setzen eines speziellen Tags oder Attributs erfolgen, das du manuell basierend auf der Temperatur setzt.

Aktion- Versandtarife anpassen: Setze Aktionen, um die Versandtarife zu aktivieren oder zu deaktivieren. Beispielsweise kannst du eine Aktion erstellen, die den Versandtarif “Standard” deaktiviert und “Gekühlter Versand” aktiviert, oder umgekehrt.

Detaillierte Schritte im Workflow1. Trigger erstellen: Wähle “Wenn ein Tag zu einem Produkt hinzugefügt wird” oder eine andere relevante manuelle Aktion.

  1. Bedingung hinzufügen: Prüfe, ob das Tag oder Attribut, das du verwendest, für hohe Temperaturen gesetzt ist.
  2. Aktion festlegen: Verwende die Aktion “Versandtarif ändern” oder ähnliche Aktionen, um die Verfügbarkeit der Tarife basierend auf der Bedingung zu ändern.

Hoffe das hilft dir weiter - lass wissen falls nicht! :wink:


Warum nicht etwas Gamification in das Shop einbauen, um deinen Kunden etwas Fun im Shop anzubieten? Gerne kann ich bei Interesse Tipps dazu geben!

Hast du weitere Fragen zum Shop? Gebe einfach ein Suchbegriff oben in der Suchleiste der Community Landingpage ein, denn das Thema haben wir sehr wahrscheinlich schon besprochen. Halte bitte Ausschau in deiner E-Mail auf Notifications zu Antworten auf deine Fragen in der Community.

Hallo Gabe,

danke für die super ausführliche Anleitung, das hat mir sehr viel weitergeholfen :slightly_smiling_face:

Trotzdem hänge ich an einer Stelle: Jedem Versandtarif müssen Produkte hinzugefügt werden. Bei dem Tarif “Standard” ist “alle Produkte” ausgewählt. Neu erstellte Produkte werden auch automatisch dem Standard-Tarif hinzugefügt.

Bei meinem neuen Tarif “Gekühlter Versand” gibt es keine Checkbox oder ähnliches, mit der ich sagen kann, dass “alle Produkte” dem “Gekühlten-Versand”-Tarif hinzugefügt werden.

Stattdessen muss ich alle Produkte auswählen und sagen, dass sie dem Tarif hinzugefügt werden sollen. Das heißt aber auch: neue Produkte werden dem Tarif nicht automatisch hinzugefügt. Wie bekomme ich das hin, dass neue Produkte auch automatisch dem Tarif “Gekühler-Versand” hinzugefügt werden?

Es geht also um diese Einstellung:

Und noch eine Frage: Wie und wo kann ich denn Versandtarife deaktivieren? Diese Einstellung finde ich leider nicht.

Ich kann einen Tarif nur löschen, aber nicht deaktivieren :disappointed_face:

Vorab wieder: Danke für Deine/eure Hilfe und viele Grüße

Kim

Hey Kim! @kimayer

Freut mich dass es dich weitergeholfen hat! Und bei deinem benutzerdefinierten Profil gibt es das Kästchen auf globaler Ebene “Angezeigte Artikel auswählen” ganz oben was alle Produkte zum Profil hinzugefügt.

Um einen deiner Versandtarife vorübergehend zu deaktivieren, ohne es zu löschen, musst du einen Workaround anwenden, und zwar die Bedingungen für den Tarif ändern, sodass diese Bedingungen im Moment nicht erfüllt werden können. Zum Beispiel kannst du das Mindestgewicht oder den Mindestbestellwert so hoch setzen, dass kein Kunde diese Bedingungen erfüllt. Setze den Mindestbestellwert auf einen sehr hohen Wert, den kein Kunde erreichen wird. Setze das Maximalgewicht oder den Maximalbestellwert auf einen sehr niedrigen Wert.

So werden die Tarife nicht im Checkout angezeigt. Du kannst auch den Tarif so konfigurieren, dass er nur für bestimmte Standorte oder Produkte gilt, die aktuell nicht verkauft werden. Oder den Namen des Tarifs in etwas wie “Nicht Verfügbar” ändern. Dies kann zwar etwas verwirrend für dich sein, wenn du es wieder aktivieren möchtest, ist aber eine schnelle Methode, den Tarif für Kunden unattraktiv zu machen.

Wenn alle Workarounds unbefriedigend für dich sind dann empfehle ich unsere Shipping Apps zu testen, wie Better Shipping, Parcelify, Advanced Shipping Rules, oder ShipMagic. Mit denen solltest du alle oben beschriebenen Use-Cases lösen können und die App Entwickler helfen dir gerne dabei das einzurichten.

Hoffe das hilft dir weiter - lass wissen falls nicht! :wink:

Hallo Gabe,

danke für Deine Antwort. Die Checkbox “Angezeigte Artikel auswählen” hatte ich natürlich ausgewählt. Und sie hat dann auch genau das gemacht, was sie aussagt: Sie hat die 14 aktuell angezeigten Artikel ausgewählt, nicht aber alle Artikel im Shop. Nach dem Speichern hatte ich deshalb auch dann dieses Ergebnis:

14 Produkte zählen zu der Kategorie, nicht alle. Und außerdem würde diese Checkbox hat auch zukünftig nicht dafür sorgen, dass neue Artikel automatisch zum Versandtarif “Gekühlter Versand” hinzugefügt werden…

Wie kann es sein, dass ich Workarounds anwenden muss, um einen Versandtarif zu deaktiveren?

So einfach geht das in Woocommce:

Das ist eine einzige Katastrophe, so kann man doch nicht arbeiten! Das ist einfach nur Pfusch…

Entschuldige, das geht nicht gegen Dich Gabe, Du hilfst mir sehr und Deine ausführlichen Antworten sind super gut verständlich…

Ich verbringe die letzten Wochen leider damit, für all meine Anwendungsfälle in Shopify Workarounds anzuwenden. Die Firma, die meinen Shop hierher migriert hat, musste auch für viele Anwendungsfälle Workarounds anwenden. Für Sachen, die in meinem alten Shopsystem selbstverständlich waren…

Ich befürchte, dass ich einen riesengroßen Fehler gemacht habe, weil ich zu Shopify gewechselt bin.

Ich dachte wirklich, Shopify wäre besser…

Aber zurück zum Thema: Kann es sein, dass ich dem gekühlten Versand alle Artikel hinzufügen muss, quasi von Hand auswählen? Und dann zukünftig, wenn ich neue Artikel hinzufüge, dann diesen neuen Artikel von Hand dem Versandtarif hinzufügen muss?

Noch einmal: Danke Dir für Deine Hilfe, Du kannst ja auch nichts für meinen Frust :slightly_smiling_face:

@kimayer

Kann ich voll verstehen. Viele die zu Shopify migriert sind, :eyes: Lücken in der Plattform, die andere nicht sehen, da man sie ja noch von der alten Plattform gewohnt war.

Es ist schade zu hören, dass du mehrere Lücken im System erlebst, und wenn du möchtest, liste alle hier auf, samt kleinen Beschreibungen, und vielleicht können wir nach Workarounds suchen.

Aber ggf. kann es sein, dass für deinen spezifischen Use-Case Woocommerce der Better Fit ist, wenn du ein kompliziertes Versandsystem brauchst mit den gekühlten Produkten und deren spezialisierten Transport.

Shopify kann schon sehr vieles nativ in der Plattform aber gewisse Dinge die es nicht kann, können mit Apps erfüllt werden. So kannst du z. B. einen Tarif per Buttonklick in einer App wie Better Shipping aktiveren und deaktivieren:

Siehe ein paar der besten Apps hier, samt deren Klappentexte:

Es gibt verschiedene Shopify-Apps, die erweitertes Versandmanagement bieten. Einige der besten sind:

  • Die Versandapps unserer deutschen Shopify Partner Stefan und Dieter von 247Apps: siehe die tolle Auswahl an Apps die Stefan und Dieter für den deutschen Markt gebaut haben hier.
  • Advanced Shipping Rules: Diese App ermöglicht es, komplexe Versandregeln basierend auf Produkten, Versandzielen und weiteren Bedingungen festzulegen.
  • Better Shipping: Diese App bietet ebenfalls die Möglichkeit, detaillierte Versandregeln zu erstellen und individuelle Versandtarife für verschiedene Produkte oder Produktgruppen festzulegen.
  • ShipStation: Diese App hilft bei der Verwaltung von Versandprozessen und bietet Optionen zur Einrichtung spezifischer Versandregeln.
  • Und ShipMagic ermöglicht es, Versandkosten basierend auf über 25 Parametern festzulegen, einschließlich Produkttags, Warenkorbwerten und Postleitzahlen. Die App hilft also, die Versandkosten spezifisch für Produkte oder Kundenstandorte anzupassen​ (Owlmix)​​.

Hoffe das hilft dir weiter - lass wissen falls nicht! :wink:

Hallo Gabe,

wieder mal DANKE für Deine ausführliche Antwort. Ich schaue mir die Apps definitiv an, vielleicht hab ich das in meinem letzten Beitrag doch zu schwarz gesehen, ich war nur wie gesagt etwas gefrustet…

Bzgl. der Lücken im System: ich werde mich am Wochenende hinsetzen und ein paar Sachen zusammenschreiben und hier dranhängen…

Aber noch einmal zu meiner Frage aus meinem letzten Kommentar: "Kann es sein, dass ich dem gekühlten Versand alle Artikel hinzufügen muss, quasi von Hand auswählen? Und dann zukünftig, wenn ich neue Artikel hinzufüge, dann diesen neuen Artikel von Hand dem Versandtarif hinzufügen muss?" Denn die Checkbox fügt ja nur die sichtbaren Produkte dem Versandtarif hinzu, nicht alle und auch nicht die zukünftigen Artikel…

Danke Dir vorab für Deine Antwort und schon mal ein schönes Wochenende!
Viele Grüße

Kim

Hallo Gabe,
ich hab mal schnell ein paar Sachen aufgeschrieben, die mir aufgefallen sind. Es sind wirklich nur die Ersten paar, eigentlich sind es Hunderte…

  1. Kein Kundenhinweis bei Teil-Rückerstattungen. Wenn wir einen Fehler im Bestand hatten und eine Tafel aus einer Bestellung rausholen und erstatten, fragt der Kunde nach, für was die Erstattung ist. Wenn in der Info-Email an den Kunden noch eine Info mitgegeben werden könnte, würde das alle Irritationen lösen. Für interne Zwecke gibt es ja ein extra-Textfeld, mir ist unbegreiflich, wieso Shopify das nicht auch völlig logisch für die Kunden anbietet (das ist doch sogar wichtiger als intern)…
  2. Versandtarife sind nicht einfach an-ausschaltbar, (das Thema dieses Beitrags)…
  3. Es gibt keine fest definierbaren Varianten, die einfach für einen Artikel ausgewählt werden können. Ich muss immer einen Optionsnamen als Text eingeben und als Freitext die Varianten eintippen.
  4. Varianten sind nicht ausschaltbar. (Variante: Kurzes Mindesthaltbarkeitsdatum will ich nur einblenden, wenn es von der Schokolade auch Tafeln mit kurzem MHD auf Lager gibt). Bzw. wenn eine Variante nicht vorrätig ist sollte sie auch automatisch ausblendbar geschaltet werden.
  5. Ich kann nicht auswählen, welche Variante als Default ausgewählt ist (und habe dadurch Probleme mit den Metafields (siehe weiterer Punkt 6).
  6. Wenn ich für eine Variante ein Metafield habe (zum Beispiel “Haltbar bis X.X.X) und diese Variante als Standardvariante ausgewählt ist (was ich nicht steuern kann), dann steht da der Text aus dem Metafield und für Anwender entsteht der Eindruck, dass der Text für die normal lange haltbare-Variante gilt (weil der Anwender ja nicht explizit die Variante “Kurzes MHD” ausgewählt/angeklickt hat und deshalb nicht versteht, dass dieser Text sich nur darauf bezieht). Siehe nächstes Beispiel (Screenshot): als default ist immer Kurzes MHD ausgewählt, deshalb erscheint der rote Text " MHD ist der 1.09.2024” aus meinem Metafield. Der Kunde weiß aber nicht, dass als Default Kurzes MHD ausgewählt ist und denkt, alle Sorten sind nur bis 1.11 haltbar. Aber der Text ist nur für die Variante und kommt beim Anzeigen der Sorte, weil diese als Default ausgewählt ist (siehe roter Pfeil, den ich nur zu Darstellungszwecken hinzugefügt habe, damit klar ist, dass der Text sich nur auf die Variante bezieht.)

Das nur so als kleiner Ausschnitt, was mir aufgefallen ist. Es sind in meinen Augen fast alles Programmier-Designfehler. Varianten müssten ganz Klar als eigene Instanzen in der DB gespeichert und dann auswählbar sein. So führt es zu richtig großen Problemen. Wenn ich zum Beispiel den Namen der Variante “Kurzes MHD” ändern will in “Kurze Haltbarkeit”, dann muss ich in Shopify ALLE Artikel von Hand ändern und überall den Text anpassen. Wenn ich für jede Variante einfach eine Instanz in der DB habe, bei der der Namen hinterlegt ist, dann ändere ich bei dieser Instanz den Namen und für alle Artikel greift die Änderung. Statt ein einziges Textfeld für alle Varianten zu ändern, muss ich bei hunderten Artikeln den Variantenamen ändern! Und so steckt Shopify voller Fehler, ganz, ganz üble Programmierfehler, die den Anwendern das Leben zur Hölle machen.

Gut, der normale Shopify-Anwender weiß ja nicht, wie einfach das Leben sein könnte, wenn alles sauber programmiert wäre, er kennt es nicht anders…

Mich ärgert, dass alle Kunden so viel Mehrarbeit haben und dadurch auch deutlich mehr Fehler passieren (Tippfehler etc.) , nur weil Shopify so (schlecht) programmiert ist…

Bitte korrigiere mich, wenn ich in manchen Punkten falsch liege (vielleicht kann man Varianten ja auch als Instanz abspeichern und verwenden?)! Habe ich das Prinzip hinter Shopify noch nicht richtig verstanden?! Auch dann bin ich froh, wenn mich jemand aufklärt und mir zeigt, wo ich falsch liege!

Betrachte meinen Beitrag als konstruktiv gemeinte Kritik, vielleicht ist Shopify ja bereit, die technischen Schulden zu beheben. Ist natürlich nachträglich extrem schwer.

Viele Grüße
Kim

Hey Kim! @kimayer

Haha ja, ich hoffe du kannst verstehen, das sind alles Dinge die du aufgelistet hast, wenn man die aus der Sicht aller globalen Händler auf Shopify betrachtet dann sind sie eher “Edge/Fringe Use-Cases”, denn, obwohl sie alle Reibung für eure User Experience in Shopify verursachen, sind sie, TBH, nicht welche die die meisten Händler auf der Plattform negativ betreffen.

Dinge wie das Ausschalten eines Versandtarifs, oder ein Versandtarif der ausschließlich von der Außentemperatur abhängig ist. Du kannst ja Metafields verwenden, um spezifische Bedingungen für deine Produkte zu speichern und Shopify Flow zur Automatisierung nutzen.

Metafields einrichten:

  • Gehe zu Einstellungen → Benutzerdefinierte Daten (Custom Data).
  • Wähle Produkte und erstelle ein Metafield mit Namen temperature_sensitive, Namespace shipping und Typ Boolean (True/False).

Workflow in Shopify Flow erstellen:

  • Erstelle einen neuen Workflow, der bei einer manuellen Aktion startet (z.B. Tag hinzufügen).
  • Bedingung: Überprüfe, ob das Metafield temperature_sensitive temperature_sensitive auf True gesetzt ist.
  • Aktion: Versandtarife anpassen (z.B. durch Hinzufügen oder Entfernen von Tags zu Produkten).

Kundenhinweise bei Teil-Rückerstattungen: Wenn du beim Veranlassen der Rückerstattung eine E-Mail an den Kunden senden möchtest, ist die Option Benachrichtigung an Kunden senden standardmäßig ausgewählt.

  • Es gibt keine fest definierbaren Varianten, die einfach für einen Artikel ausgewählt werden können. Ich muss immer einen Optionsnamen als Text eingeben und als Freitext die Varianten eintippen.

Es ist nicht klar was du damit meinst. Das einfache Ändern von Variantenamen über mehrere Produkte hinweg kann man ja machen indem man einen CSV Export bearbeitet und wieder re-importiert. Es sind aber sehr viele andere Module des Kernsysterms mit den Varianten verbunden, wie z. B. die Kollektionen, die Steuerüberschreibungen, und die Versandprofile. Da siehst du ja auch, dass das ganze nicht so einfach ist wie das einfache Ändern von Variantenamen über mehrere Produkte hinweg.

Du kannst ja jetzt auch unsere Metafelder der Produkt Taxonomie dafür verwenden:

  • Mich ärgert, dass alle Kunden so viel Mehrarbeit haben und dadurch auch deutlich mehr Fehler passieren (Tippfehler etc.) , nur weil Shopify so (schlecht) programmiert ist…

Ja, kann ich voll verstehen dass du dich mit gewissen Dingen in der Plattform sehr frustriert fühlst und vielleicht etwas anderes gewohnt bist aber eine Plattform, die so viele ineinander verzwickte und verbundene Features und Unter-Systeme hat, wie Shopify, ist halt sehr komplex and da wird es auch zu bestimmten Limitationen in manchen Flexibilitäten kommen. Wenn man aber die Online Literatur liest dann sieht man dass Shopify den anderen Plattformen deutlich überlegen ist, und das sagen auch die Programmierer, Experten, und PArtner.

  • Varianten sind nicht ausschaltbar. (Variante: Kurzes Mindesthaltbarkeitsdatum will ich nur einblenden, wenn es von der Schokolade auch Tafeln mit kurzem MHD auf Lager gibt). Bzw. wenn eine Variante nicht vorrätig ist sollte sie auch automatisch ausblendbar geschaltet werden.

Ja, so einfach ist das nicht denn das Inventar hat je mehrere Variablen und Statuse (Auf Lager, Verfügbar, Zugesagt, Nicht verfügbar, Eingehend usw.) und somit, wie gesagt, ist das nicht so einfach mit einem System das sehr komplex ist so dass die Varianten "automatisch ausblendbar geschaltet werden". Ausserdem müssten dann auch die Bilder mit ausgeblendet werden was eine sehr grosse Code Logik im Frontend verlangen würde (was ja Apps wie Variant Image Automator machen können) auf der PDP die die Ladezeiten und Systemstabilität damit ggf. negativ beeinflussen.

Um sicherzustellen, dass die richtige Variante als erste im Dropdown-Menü angezeigt wird:

  • Sortiere die Varianten neu:
    • Gehe zu Produkte und ziehe die Variante, die als Standard angezeigt werden soll, an die erste Position in der Liste der Varianten.

Um das Problem mit den Metafields und den Standardvarianten in Shopify zu lösen, bei dem der Text aus einem Metafield fälschlicherweise für alle Varianten angezeigt wird, kannst du bedingten Code in deinem Theme verwenden. Dadurch wird der Text nur für die ausgewählte Variante angezeigt. Metafields können auf Variantenebene eingerichtet werden, um spezifische Informationen wie Mindesthaltbarkeitsdaten anzuzeigen. Dies erfordert jedoch, dass du die Standard-Variante manuell änderst oder bedingte Logik in deinem Theme hinzufügst, um die korrekten Metafields basierend auf der ausgewählten Variante anzuzeigen. Beispiel:

{% if product.selected_or_first_available_variant.metafields.my_fields.expiry_date %}
  

MHD ist der {{ product.selected_or_first_available_variant.metafields.my_fields.expiry_date }}

{% endif %}
  1. Erstelle Metafields für die Varianten:

    • Gehe zu Einstellungen → Benutzerdefinierte Daten (Custom Data) und wähle Varianten.
    • Erstelle ein neues Metafield mit Namen expiry_date, Namespace product_details, und Typ Text.
  2. Füge die Metafields zu den Varianten hinzu:

    • Gehe zu Produkte > Alle Produkte und wähle das Produkt aus.
    • Scrolle nach unten zu den Varianten und füge für jede Variante das entsprechende Metafield expiry_date hinzu.

Du kannst den Liquid-Code in deinem Theme anpassen, um die Metafields nur für die ausgewählte Variante anzuzeigen. Hier ist ein Beispiel, wie du das in deinem Theme umsetzen kannst:

  1. Bearbeite die Produktvorlage:

    • Suche die Datei product.liquid oder die entsprechende Vorlage, die für deine Produktseite verwendet wird.
  2. Füge den bedingten Code hinzu:


  {% for variant in product.variants %}
    {% if variant.id == product.selected_or_first_available_variant.id %}
      {% if variant.metafields.product_details.expiry_date %}
        

MHD ist der {{ variant.metafields.product_details.expiry_date }}

      {% endif %}
    {% endif %}
  {% endfor %}

Dieser Code stellt sicher, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum nur für die ausgewählte Variante angezeigt wird.

Hast du das lösen können und wie läuft alles jetzt @kimayer ?

VG,