Google Merchant Center Falschdarstellung Sperre

Topic summary

Ein Nutzer hat einen Webshop für Softwarelizenzen (bestkeys.net) erstellt und wurde im Google Merchant Center bereits zweimal wegen “Falschdarstellung” abgelehnt. Bei der nächsten Ablehnung droht eine komplette Kontosperrung.

Identifizierte Probleme:

  • Inkonsistente Shop-Informationen: Gmail-Adresse trotz eigener Domain, fehlende Versandkosten, widersprüchliche Angaben zwischen Kontaktinformationen und Impressum, unpassende Öffnungszeiten für einen Onlineshop
  • Produktkategorie als Hauptrisiko: Der Verkauf von Windows- und Office-Lizenzen zu günstigen Preisen gilt bei Google, Microsoft und Payment-Providern als besonders sensibel

Empfohlene Lösungen:

  • Lizenztypen (OEM, Volumen, gebraucht, Retail) auf jeder Produktseite klar kennzeichnen
  • Transparente Hinweise zu Nutzungsbeschränkungen und Support-Ausschlüssen hinzufügen
  • Dedizierte Seite “Lizenzinformationen” erstellen
  • Gütesiegel (Trusted Shops, eKomi) und Käuferschutz-Zahlungsmethoden (PayPal) integrieren und sichtbar machen
  • Nachweis einer Reseller’s License, falls vorhanden

Die Sperre hängt wahrscheinlich weniger an technischer SEO als an fehlender Transparenz bei sensiblen digitalen Produkten.

Summarized with AI on October 26. AI used: claude-sonnet-4-5-20250929.

Hallo zusammen,

ich habe kürzlich einen Webshop erstellt - www.bestkeys.net

Leider wurde im Merchant Center die Überprüfung bereits 2 mal mit der Meldung “Falschdarstellung” nicht durchgeführt und nun steht dort, dass ich nur noch einmal eine Überprüfung anfordern kann, bevor das Konto komplett gesperrt wird.

Ich habe nach der 2. fehlgeschlagenen Überprüfung nochmal komplett die Seite überarbeitet und mit mehreren Tools überprüft, sodass ich bei den meisten SEO-Checks auf einen Score zwischen 80 und 90 komme.

Nun wollte ich Fragen, ob Ihr aus der Community nochmal über meine Seite schauen könntet, vielleicht fällt euch noch etwas auf, wodurch die Sperre entstanden ist oder ihr hattet selber schon mit der Sperre zu kämpfen und habt ein paar Tipps.

Vielen Dank schonmal an jede Antwort! :slightly_smiling_face:

Liebe Grüße

Google wird immer kritischer.

TLD gekauft, hast aber eine GMail-Adresse drin.
Sendungsverfolgen → Keine Versandkosten auf der Seite drin.
Öffnungszeiten für einen Onlineshop?
Kontaktinformationen & Impressum weichen voneinander ab

Da wurde nur einmal durchgeklickt. Für google muss alles zu 100% stimmen. Ansonsten dort anrufen oder eine E-Mail hinschreiben. Das kann auch ewas ganz banales sein.

Wie @Nordalux sagt - das hängt auch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht primär an der technischen SEO oder am Aufbau deiner Shopify-Seite, sondern vielmehr an der Art der Produkte, die du verkaufst: Softwarelizenzen zu günstigen Preisen, insbesondere Windows und Office.

Diese gelten bei Google als besonders sensibles Terrain. Microsoft ebenso sieht das nicht gerne sowie die ganzen Payment Provider (Stripe & Co.) Hast du eine Reseller’s License? Wenn ja, kannst du auf diese im Shop explizit verweisen oder verlinken?

Eine schnelle Googlesuche ergab folgendes:

Der GMC verbietet das Bewerben von Produkten, die nicht klar als OEM-, Volumen- oder gebrauchte Lizenzen gekennzeichnet sind. Oder die die eine Lizenzform suggerieren, die sie rechtlich nicht sind (z. B. „lebenslang gültige Office-Lizenz“ bei einem rebranded Volume-Key). Oder ungewöhnlich niedrige Preise haben, ohne dass der Ursprung oder die Lizenzform klar erkennbar ist. Außerdem überprüft Google, und auch die Payment Providers, Shops, die “Digital Goods” wie Windows- oder Office-Keys anbieten, besonders streng, da viele solche Shops oft illegale oder ungültige Volumenlizenzen verkaufen, ausländische Keys weiterverkaufen, die nicht für die Zielregion gedacht sind, oder Keys anbieten, die aus MSDN- oder Studentenlizenzen stammen (Verstoß gegen Microsofts Nutzungsbedingungen!)

Schreibe doch mal auf jeder Produktseite klar und deutlich, ob es sich um eine OEM-Version, eine Volumenlizenz, eine gebrauchte Lizenz, oder eine Retail-Version handelt. Beispiel: „Sie erhalten eine gebrauchte, aber rechtlich einwandfreie OEM-Lizenz für Windows 11 Pro, inklusive Produktschlüssel und Download-Link.“

Verwende Formulierungen wie: „Die Lizenz ist dauerhaft gültig auf einem Gerät. Support durch Microsoft ist jedoch ausgeschlossen.“ oder „Bei Hardware-Wechsel oder Neuinstallation kann die Reaktivierung problematisch sein.“

Binde einen dedizierten Menüpunkt ein wie: „Lizenzinformationen“ / „Über unsere Lizenzen“. Integriere ein echtes Gütesiegel (z. B. Trusted Shops, eKomi, oder idealo Partner), Kundenbewertungen (auch extern verlinkt), und Zahlungsdienstleister mit Käuferschutz (z. B. PayPal) und weise auf diesen explizit hin.