Hey @FFGra
Vielleicht gibt es Workarounds, die dir helfen könnten, deine Lieferanten-SKUs effizienter in die Bestellungen zu integrieren - wo ein Wille da ein Weg! 
Wenn du es selber programmieren möchtest dann bitte immer in einer Themekopie/Testumgebung zuerst testen und zusammen mit einem Experten/Programmierer. Du kannst ein Backup deines Themes erstellen, bevor man den Code bearbeitet, oder den Code wiederherstellen, falls dies nötig sein sollte. Du könntest auch einen unserer Experten engagieren indem du denen eine E-Mail rüberschießt. Unsere Experten antworten meist sehr schnell.
Wenn du also Zugang zu einem Entwickler hast, könntest du die HTML-E-Mail-Vorlagen in Shopify anpassen. Dabei könntest du einen speziellen Liquid-Filter einbauen, der die Lieferanten-SKU aus den Produktdaten zieht und sie in die Bestell-E-Mails einfügt. Um die Lieferanten-SKU (Supplier SKU) aus den Produktdaten in deine Bestell-E-Mails einzufügen, muss sie in deinem Shopify Produktstamm gespeichert sein. Wenn sie als Metafeld oder als Teil der Produktvarianten-Daten gespeichert ist, solltest du sie mit Liquid abrufen können. Die Art und Weise, wie du auf die Lieferanten-SKU zugreifst, hängt davon ab, wie und wo sie im System gespeichert ist.
Hier eine FOR-Loop in deiner E-Mail Vorlage für wenn die Lieferanten-SKU in einem Metafeld gespeichert ist:
{% for line_item in order.line_items %}
{% if line_item.product.metafields.your_namespace.your_key %}
Lieferanten-SKU: {{ line_item.product.metafields.your_namespace.your_key }}
{% endif %}
{% endfor %}
Hierbei ist your_namespace und your_key durch die tatsächlichen Namen deines Metafeld-Namespace und -Schlüssels zu ersetzen.
Wenn die Lieferanten-SKU in den Variantendaten gespeichert ist:
{% for line_item in order.line_items %}
Lieferanten-SKU: {{ line_item.variant.sku }}
{% endfor %}
Dies setzt voraus, dass, wie gesagt, die Lieferanten-SKU in dem SKU-Feld der Produktvariante gespeichert ist.
Es gibt auch mehrere Apps im Shopify App Store, die darauf spezialisiert sind, die Bestellverwaltung und -automatisierung zu verbessern. Apps wie Thrive oder Stocky könnten in der Lage sein, die Lieferanten-SKUs automatisch in deine Bestellungen zu integrieren. Diese Apps bieten oft zusätzliche Anpassungsmöglichkeiten, die über die Standardfunktionen von Shopify hinausgehen.
Wenn die vorhandenen Apps deine Anforderungen nicht erfüllen, könntest du die Shopify API verwenden, um eine maßgeschneiderte Lösung zu entwickeln. Über die API kannst du auf die Produktdaten zugreifen und die benötigten Informationen in deine Bestellprozesse integrieren. Dies erfordert jedoch technisches Know-how oder die Unterstützung durch einen Entwickler.
Dann kann man mit unserer Shopify Flow App und unsere Webhooks ggf. lösen. Die Shopify Flow App bietet eine leistungsfähige Möglichkeit, automatisierte Workflows zu erstellen, die auf bestimmte Ereignisse in deinem Shopify-Shop reagieren. Um dein spezifisches Problem mit den Lieferanten-SKUs zu lösen, könntest du Shopify Flow zusammen mit Webhooks nutzen. Hier ist eine mögliche Vorgehensweise:
Erstellung eines Webhooks:
- Gehe zu deinem Shopify Admin-Bereich und navigiere zu “Einstellungen” > “Benachrichtigungen”.
- Scrolle nach unten zum Abschnitt “Webhooks” und erstelle einen neuen Webhook.
- Wähle das Ereignis, das den Webhook auslöst. In deinem Fall wäre das wahrscheinlich “Bestellung erstellt” oder ein ähnliches Ereignis.
- Gib die URL an, an die der Webhook gesendet werden soll. Diese URL wird zu deinem Server oder einem von dir gewählten Dienst führen, der die Daten verarbeitet.
Einrichtung eines externen Servers oder Dienstes:
- Du benötigst einen Server oder einen Dienst (wie Zapier, Integromat etc.), der den Webhook empfangen und verarbeiten kann.
- Der Server oder Dienst sollte so konfiguriert werden, dass er die Bestelldaten empfängt und dann die benötigte Logik anwendet, um die Lieferanten-SKU aus den Bestelldaten zu extrahieren.
Verarbeitung der Webhook-Daten:
- Wenn der Webhook empfangen wird, sollte dein Server/Dienst die Bestelldaten analysieren und die Lieferanten-SKUs für die bestellten Produkte extrahieren.
- Anschließend kannst du diese Daten verwenden, um eine angepasste Bestellung oder Kommunikation mit dem Lieferanten zu erstellen.
Integration mit Shopify Flow:
- In Shopify Flow kannst du nun einen Workflow erstellen, der auf das Ereignis “Bestellung erstellt” reagiert.
- Der Workflow könnte so eingestellt werden, dass er eine Aktion auslöst, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind – zum Beispiel das Senden einer Benachrichtigung oder das Ausführen weiterer Schritte, die mit deinem externen Server oder Dienst verbunden sind.
Testen und Optimieren:
- Teste den gesamten Prozess sorgfältig, um sicherzustellen, dass die Webhooks korrekt ausgelöst werden und die Datenverarbeitung wie gewünscht funktioniert.
- Optimiere bei Bedarf den Workflow, um sicherzustellen, dass alles reibungslos und effizient
Plattformen wie Zapier oder Integromat ermöglichen es, verschiedene Dienste und Anwendungen miteinander zu verbinden. Du könntest solche Dienste nutzen, um einen Workflow zu erstellen, der automatisch die Lieferanten-SKUs in deine Bestellungen einfügt, sobald eine Bestellung in Shopify erstellt wird. Als vorübergehende Lösung könntest du auch eine Excel- oder Google Sheets-Vorlage erstellen, die du manuell mit den Daten aus deinen Shopify-Bestellungen füllst. Dies ist zwar nicht ideal, kann aber helfen, den Prozess zu beschleunigen, bis eine automatisierte Lösung gefunden ist.
Es ist wichtig zu bedenken, dass jede dieser Lösungen Vor- und Nachteile hat und möglicherweise eine gewisse technische Einrichtung erfordert. Aber mit der richtigen Anpassung oder App kannst du den Prozess der Einbindung der Lieferanten-SKUs in deine Bestellungen sicherlich effizienter gestalten.