Hosting Möglichkeiten für www.chellas.at

Wir haben mit unserem aktuellen Anbieter einen Vertrag, der nicht nur das Hosting des Shop-Frontends, sondern auch ein umfassendes Security Monitoring umfasst. ( wir verstehen darunter auch nicht viel, was das so genau heißt) Dieser Vertrag beinhaltet wesentliche Punkte, die in Leistungsumfang festgehalten sind.

Wenn wir den Wartungsvertrag kündigen, wird das Hosting des Shop-Frontends ebenfalls eingestellt, und wir müssen uns rechtzeitig um einen neuen Dienstleister kümmern, um die Funktionalität unseren Shopify-Shop und Webseite www.chellas.at sicherzustellen.

siehe unten Antwort von unsere jetzige Hosting Anbieter:

„Der Wartungsvertrag beinhaltet unter anderem das Hosting des Shop-Frontends, ein Security Monitoring uvm.

Den genauen Leistungsumfang findet ihr im Wartungsvertrag unter „§ 2 Leistungsumfang“.

Solltet ihr den Wartungsvertrag kündigen, übernehmen wir auch das Hosting des Shop-Frontends nicht mehr. Ihr habt dann die Möglichkeit, vor Vertragsende einen anderen Dienstleister für das Hosting zu finden, ansonsten ist das Shop-Frontend nach Vertragsende nicht mehr verfügbar.“

Da es uns aber wichtig ist, dass unser Shopify Shop weiterhin problemlos funktioniert, müssen wir den Wechsel zu einem neuen Anbieter gut planen. Kann uns jemand eine Tipp geben, wie wir vorgehen sollen? Wenn wir ein shopify Shop haben, ist es möglich dass Hosting auch auf shopify übertragen wird?

Vielen Dank im Voraus.
Beste Grüße

Mit Shopify braucht ihr das ganze nicht da Shopify das alles selber macht. Das hört sich auch etwas nach “Bloatware” an, sprich, viele Features die man gar nicht braucht aber für die man trotzdem zahlt.

Hier die Punkte aus deinem Post den ich einzeln eingehe:

  • Wenn wir den Wartungsvertrag kündigen, wird das Hosting des Shop-Frontends ebenfalls eingestellt, und wir müssen uns rechtzeitig um einen neuen Dienstleister kümmern, um die Funktionalität unseren Shopify-Shop und Webseite www.chellas.at sicherzustellen.

Das alles braucht man mit Shopify nicht. Das einzige was man braucht ist ein 3P (3rd party) Domain Provider (bei euch ist dieser www.nic.at?) der deine Domain hostet (kostet i.d.R. ca. 15€/Jahr). Wahlweise kann man einen E-Mail Hosting Provider nutzen da Shopify kein professionelles E-Mail CRM und Hosting anbietet an sich.

  • „Der Wartungsvertrag beinhaltet unter anderem das Hosting des Shop-Frontends, ein Security Monitoring uvm.

    Den genauen Leistungsumfang findet ihr im Wartungsvertrag unter „§ 2 Leistungsumfang“.

Ein Hosting eines Shop-Frontends, inkl. Security Monitoring usw. wäre nur notwendig wenn du dein eigenes Shop auf einen Server hostest. Shopify als SaaS macht ja das ganze selber, mit inbegriffen in deinem Basic oder Advanced Plan Paket.

  • Ihr habt dann die Möglichkeit, vor Vertragsende einen anderen Dienstleister für das Hosting zu finden, ansonsten ist das Shop-Frontend nach Vertragsende nicht mehr verfügbar.“

Das hat, wie gesagt, mit Shopify nichts zu tun.

  • Da es uns aber wichtig ist, dass unser Shopify Shop weiterhin problemlos funktioniert, müssen wir den Wechsel zu einem neuen Anbieter gut planen. Kann uns jemand eine Tipp geben, wie wir vorgehen sollen? Wenn wir ein shopify Shop haben, ist es möglich dass Hosting auch auf shopify übertragen wird?

Euer Shopify Shop wird, wie gesagt, von Shopify gehostet, und nicht von einem 3P Hosting Provider. Ihr müsst lediglich eure Domain in Shopify verbinden, per dieser Anleitung hier.

Hoffe das hilft euch weiter! :wink:

Shopify ist kein Hostinganbieter. Shopify stellt Euch nur eine E-Commerce-Plattform zur Verfügung, auf der ein Shop betrieben werden darf.

Sofern ihr umzieht und die Domains ebenfalls woanders übertragen musst: vorher die DNS-Zone einrichten. Dann wird der Wechsel wie von Magie von statten gehen. Die Nameserver ändern sich, alles andere bleibt gleich. Wird erst nach dem Umzug die DNS-Zone eingerichtet, erreichen die Kunden vorerst nicht den Shop.

Hallo Ben310,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

Für uns als Laien nicht ganz einfach zu verstehen, daher noch

ein paar Dinge zur Verdeutlichung der Situation.

Wir haben die Erstellung unserer Website chellas.at an die Agentur übergeben mit der Vorgabe den Shop mit shopify zu erstellen.

Was wir bis jetzt nicht wissen - ist das Frontend unserer Seite bereits ein Shopify-Konstrukt oder beginnt der shopify-teil unserer Webseite erst wenn man “in den Shop” geht bzw. Artikel in den Warenkorb legt.

Wenn wir also den Vertrag jetzt kündigen würden, ist dann chellas.at erreichbar (weil Teil von Shopify) oder nicht (weil eben noch nicht Teil von shopify).

Ich selbst kann Inhalte der Website (Texte, Bilder, usw.) mittels der “contentful” Platform ändern und ergänzen. Die Komplette Webseiten-Struktur ist dort ersichtlich und kann auch verändert werden. Ich nehme daher an, dass die Agentur die Website im Prinzip mit dem Programm Contentful erstellt hat. Kann es daher sein, dass das Frontend auf einem anderen Server liegt und jener Teil unserer Seite der Shopify benötigt bereits auf einem Shopify-Server liegt und je nach dem was man auf der Website macht bzw. wo man sich bewegt, zwischen 2 Servern hin und her springt?

Sorry, klingt alles sehr laienhaft, aber anders kann ich es nicht erklären…

Weiters: unsere Domain sowie die Email-Adressen wurden bei www.world4you registriert was im Endeffekt dann auf nic.at zurückgeht.

Wir hätten jetzt vor, die Transferdaten von der Agentur anzufordern und die ganze Seite einmal zu world4you zu transferieren. Dann wissen wir zumindest wo die Seite liegt.world4you bietet auch hosting-pakete an. Dann können wir versuchen die Seite komplett zu shopify zu verbinden. w4y ist ein großer Anbieter und war immer sehr korrekt. Wir glauben nicht, dass die uns etwas erzählen was nicht fakt ist. Bei unserem derzeitigen Provider sind wir da eben nicht ganz sicher…

Vielen Dank für deine Hilfe.

Die seite chellas.at ist kein Shopifyshop. Shopify wurde hier nur als Checkoutendpunkt hinzugefügt. DIe seite an sich läuft auf einer anderen Basis.

Wie habe ich das herausgefunden? Füge /admin/ am Ende der Domain hinzu. Hier wirst du immer Zwangsweise zum Shopifybackend geleitet. Zudem ist im Checkout die myshopifyseite chellas-commerce.myshopify.com vorzufinden, die auf keinen Shop an sich verweist sondern direkt weiterleitet. Zudem sind Seiten wie FAQ nicht - wie üblic - über pages/seitenname aufrufbar, sondern direkt FAQ. Zudem ist der Quellcode auch anders als wäre es ein Shopifyshop. :slightly_smiling_face:

Um es hier zu zu fassen: Bis auf die Produktbasis und der Checkout wurde die Seite nicht mit Shopify gebaut.

Bei den TLD darfst du Registrar und Hoster nicht verwechseln. Der Registrat, z.B. DENIC, Nic etc., haben in erster Linie nichts mit dir zu tun. Die verwalten lediglich die Domains, wie ein Telefonbuch. Der Hoster ist für dich der Ansprechpartner.
Das ihr die TLD auf einen Hoster wechselt, auf denen ihr Zugriff habt, ist immer sinnvoll. Wenn ihr jedoch einen Shopifyshop erstellen möchtet, ohne ein anderes Frontend über ein anderes System abbilden zu lassen (wie es jetzt der Fall ist), muss die Seite sowieso neu aufgebaut werden. Außer die Agentur übergibt eure Daten, damit ihr diese weiterverwenden könnt.

Bevor ihr den Transfer der TLD durchführt, passt bereits vorher schon die DNS-Zone an und legt alle E-Mail-Adressen an. Sobald auf den anderen Server die Postfächer gelöscht werden, sind alle Daten weg. Eine Migration der Postfächer - um gesetzlichen Bestimmungen der Datenaufbewahrung ebenfalls gerecht zu werden - ist ebenfalls wichtig.

Kein Problem! chellas.at wird derzeit von World4You Internet Services GmbH gehostet (https://nic.at/registrar/61). D. h. dass das wenn man in https://www.chellas.at/ klickt, man in das Frontend von World4You kommt das in deren Backend gehostet wird. Das hat nichts mit Shopify zu tun und ist alles ein Konstrukt von World4You. Sobald man aber ein Produkt über den “in den Checkout” Button an das Shopify Checkout weiterleitet, wird man zum Checkout von Shopify geführt. Dieser ist von eurem Shop entkoppelt und fungiert wie eine Weiterleitung der Bestelldaten zu einem separaten System das von Shopify gehostet wird.

Während dieser Zeit baut ihr euer Shopify Shop auf, dessen Frontend von Shopify gehostet wird - einfach mehrere Themes testen so dass ihr das beste Theme für euer Branding, Produkte, und Zielpublikum findet. Das Shopify Shop ist während dieser Testphase nur eine Testumgebung und nicht live - das macht aber die Agentur sowieso alles für euch. Der Checkout von Shopify wird auch hier bereitgestellt für Testzwecke und dann später als Live Checkout. Das ganze hat aber nichts mit Contentful zu tun denn Shopify liefert das komplette Design des Shops über die Shopify Themes.

Wenn eure Agentur die Inhalte über Contentful macht, wurde das derzeitige Frontend vermutlich mit einem Headless-CMS-Ansatz erstellt. Damit sitzen dann die Inhalte (z. B. Texte, Bilder) in Contentful, während die Webseite selbst auf einem anderen Server gehostet wird. Wie gesagt, nichts mit Shopify zu tun denn wenn das Frontend nicht direkt auf Shopify basiert, sondern auf einem separaten Server liegt (über Contentful gesteuert), dann hängt die Verfügbarkeit eures Shops von dem aktuellen Hosting-Anbieter ab, nicht von Shopify.

Meine Empfehlung - verwendet das gesamte Frontend von Shopify, um die wesentliche Vorteile wie schnellste “best-of-breed” Ladezeiten zu geniessen und somit besser auf Google dargestellt zu werden als ihr es derzeit seid, wie man hier sehen kann:

Migration zu Shopify

Shopify hostet, wie gesagt, nicht nur den Checkout, sondern auch das gesamte Frontend. Damit spart man sich die Abhängigkeit von Contentful oder externem Hosting. Fordere doch die Agentur auf, klarzustellen, ob das gesamte Frontend bereits auf Shopify migriert wurde.

Beim Live-Gang eures Shopify Shops wird dann die Domain chellas.at zu eurem Shopify Shop geleitet und live geschaltet was gar kein Problem darstellt. Domain und Webhosting sind ja unabhängig voneinander.

Pro-Tipp
Und nicht vergessen, in eurem alten Shop eine Ankündigung zu posten → dass bald ein nagelneues Shop eröffnet wird und dass alle Kunden am Eröffnungstag xx.yy.zz, sprich, bei der Eröffnungsfeier mit dabei sein sollten, samt einen Rabattcode der am Tag der Eröffnung eingelöst werden kann als Geschenk. Das baut Neugierde und Kundenbindung auf.