Haben wir jetzt an das Risk Team hochgeschickt. Bis Montag dürfte das behoben sein @Adrijan2008
Manche Shops werden Audits unterzogen und da wäre es zu überlegen das Shop richtig DSGVO-Konform zu machen v. a. beim Dropshipping, wo es auch oft zu Abmahnungen/Anzeigen gegen den Shopbetreiber kommen kann.
- Siehe mehr zu den folgenden Themen in diesem Leitfaden hier.
Ich habe unten eine Liste mehrere Punkte eingefügt mit denen du das Shop verbessern kannst, was auch zu einer Erhöhung deiner Umsätze führen kann sowie zu einer Reduzierung des Risiko-Elements, um mögliche weitere Audits durch unsere Banking Partner zu vermeiden.
Bitte beachte, dass bei Problemen die oft beim Dropshipping Geschäftsmodell auftreten, wie hohen Retouren- oder Rückbuchungsquoten, unsere Banking Partner im schlimmsten Fall Shopify Payments ganz entfernen könnten und man SP mit teuren alternative Zahlungsmethoden ersetzen muss.
Deshalb denke ich, wäre das Folgende der beste Weg, um solche Szenarien zu vermeiden und gleichzeitig das Shop zu verbessern und die Verkäufe zu erhöhen - ein Win-Win und No-Brainer? ![]()
Einen umfassenden Plan zusammenstellen, wie man das Shop 100% rechtssicher machen kann:
Du könntest z. B, einen umfassenden Plan zusammenstellen der schildert, wie du das Risiko deines Shops und des Dropshipping, der Erstattungen und der Rückbuchungen reduzieren wirst. Es sind z. B. ganz oben beim Produkttitel KEINE Lieferzeiten auf deinen Produktseiten für jedes Produkt zu sehen, wie man hier sieht. Dies wäre ein erster großer Schritt das Risiko der Erstattungen oder Rückbuchungen zu mindern. Ich rede hier nur vom Risiko Element.
Weitere wichtige Dinge zu überlegen um ein DSGVO-konformes Shop zu betreiben das auch den Shopify Nutzungsbedingungen entspricht und die Verkäufe dadurch erhöhen kann (z. B. mit DSGVO/LUCID Trust badges usw.):
-
Seid ihr im Handelsregister eingetragen als Kapitalgesellschaft und wenn ja, bei welchen Registergericht?
-
Habt ihr eine EORI Nummer für das Dropshipping, und wenn ja, dann diese bitte im Shop ersichtlich machen. Jeder, der international kauft oder verkauft, ist verpflichtet, eine EORI-Zollnummer zu haben.
-
Seid ihr beim Lucid Verpackungs-Register registriert - ja / nein (falls nein dann siehe deren FAQs hier). Hier ist wichtig anzugeben bei welchen Systempartner ihr angemeldet seid (wie z. B. Reclay), und wo ihr eure Mengenmeldung abgegeben habt.
-
Habt ihr euer Shop eine Tiefenprüfung entweder der IT Rechtskanzlei/Trusted Shops/Händlerbund unterziehen lassen? Dies rate ich unbedingt umgehend machen zu lassen. Mehr dazu hier bei Trustedshops.
-
Habt ihr eine Cookie App (wie die von Beeclever) die dem neuen Cookie Gesetz des EuGH vom 1. Okt, 2019, konform ist?
-
Haben deine Fitness Produkte alle eine ausreichende CE Zertifizierung? Wenn der Kunde sich verletzt, haftet der Verkäufer bei einer fehlenden CE Zertifizierung.
-
Sind deine Produkte ausreichend für Chemikalien und Materialien gekennzeichnet, wie BPA, und den Kennzeichnungsanforderungen der EU Regelung konform? Der Hersteller muss daher angeben, ob die Kunststoffprodukte, enthalten in den Fitnessgeräten auf deinem Shop oder Fahrradgriffe usw. die mehr als 0,1g bestimmter Weichmacher enthalten (nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs). Polycarbonat- und Epoxidharze werden aus Bisphenolen wie Bisphenol A hergestellt, und da viele Weichmacher nicht fest am Kunststoff gebunden sind, können sie wieder freigesetzt und von der menschlichen Haut absorbiert werden, was auch zu Abmahnungen/Anzeigen gegen den Shopbetreiber führen kann.
Lese dir bitte nochmal alle Punkte oben durch, von deutlichen Lieferzeiten für jedes Produkt anzeigen, bis hin zur Erklärung dass deine Produkte keinen Bisphenol A enthalten. Wenn du alle oder fast alle der oben-gelisteten Punkte implementierst und dies auch groß auf der Homepage zeigst, garantiere ich dir einen noch viel größeren Erfolg! ![]()
MfG,
Gabe