Ein Shopify-Nutzer kehrt nach mehrjähriger Pause zurück und schätzt die neuen Kundenkonten mit integrierter Rückgabefunktion. Hauptbedenken: Die ausschließliche Anmeldung per E-Mail-Code (ohne Passwort-Option) erscheint umständlich und könnte Kunden abschrecken.
Antwort erklärt die Designentscheidung:
Sicherheit: Passwortlose 2FA-Anmeldung (6-stelliger Code) schützt besser vor Keyloggern, Man-in-the-Middle-Angriffen und unbefugtem Zugriff
Vereinfachte Registrierung: Konten werden automatisch bei erster Anmeldung erstellt (keine manuelle Einladung nötig)
Neue Funktionen: Gespeicherte Zahlungsmethoden, Self-Service-Rückgaben, einfache Nachbestellungen
Zielgruppe: Jüngere Generationen (Gen Z: 60% nutzen Digital Wallets) bevorzugen passwortlose Methoden aufgrund Bequemlichkeit und Sicherheit
Status: Die Frage nach einer Wahlmöglichkeit zwischen Passwort und Code bleibt unbeantwortet – das System scheint ausschließlich auf Code-basierte Anmeldung ausgelegt zu sein.
Summarized with AI on October 30.
AI used: claude-sonnet-4-5-20250929.
ich habe vor einigen Jahren mehrere Shops mit Shopify betrieben und möchte nun wieder einen eröffnen.
In dieser Zeit hat sich schon einiges verändert und ich muss sagen was mir richtig gut gefällt ist das neue Kundenkonto mit der integrierten Rückgabefunktion.
Was mich nur diesem Konto stört, ist das man sich nur mit einen Code einloggen kann, den man per E-Mail zugeschickt bekommt. Ich finde das umständlich und stelle mir auch vor das es die Kunden auch abschreckt.
Wie sind eure Erfahrungen damit?
Kann man nicht beides anbieten, dass der Kunde auswählen kann ob er entweder Passwort oder Code verwenden möchte?
Die neuen Kundenkontos funzen etwas anders als die alten:
Es entfallen die alten Einlog-methoden, die mit den neuen passwortlosen Einlogmethoden, sprich, 2FA (einmaligen 6-stelligen Bestätigungscode) ersetzt werden was viel sicherer ist, sowohl für deine Kunden als auch für deinen Shop (vereinfacht außerdem die Kontoerstellung und reduziert mögliche Friction für deine Neukunden-Registrierungen).
Bei klassischen Konten müssen Kunden manuell ein Konto erstellen oder eine Einladung annehmen, während bei den neuen Konten die Erstellung automatisch bei der ersten Anmeldung erfolgt.
Mit der alten Methode kann z. B. der Bruder eines Users ein Konto erstellen im Name des echten Users usw.
Mit der neuen Methode wird das Konto automatisch erstellt, wenn sich ein Kunde mit seiner E-Mail-Adresse anmeldet. Dies erleichtert den Registrierungsprozess und fördert die Kundenbindung.
Kunden haben die Möglichkeit, ihre Zahlungsmethoden sicher zu speichern, was zukünftige Käufe beschleunigt und das Einkaufserlebnis verbessert.
Die neuen Konten unterstützen Self-Service-Rückgaben, wodurch Kunden Rücksendungen eigenständig initiieren und verwalten können, ohne den Kundensupport kontaktieren zu müssen.
Kunden können frühere Bestellungen leicht einsehen und mit wenigen Klicks erneut bestellen, was den Wiederholungskauf fördert.
Für B2B-Kunden bieten die neuen Kundenkonten erweiterte B2B-Funktionen, wie z. B. die Verwaltung mehrerer Unternehmensstandorte und die Zuweisung unterschiedlicher Berechtigungen für Mitarbeiter.
Kommt auch auf die Demografie an und auf das Sicherheitsbewusstsein da passwortlose Authentifizierungsmethoden einfach sicherer sind, vor allem auf Mobile. Gen-Z Kohorte und sog. “Digital Natives” (bis zu 50% aller Online Shopper) arbeiten beispielsweise viel lieber mit Digital Wallets als mit traditionellen Zahlungsmethoden (wo man in der Input-Maske alles manuell eintragen muss). Modernere Methoden sind einfach sicherer, bequemer, reibungsloser, und schneller vor allem auf Mobile. Diesbzgl. begehen auch viele Online Shop Inhaber im deutschen Raum eine Fehlentscheidung.
Dasselbe gilt auch für “Frictionless” Authentifizierungsmethoden, sprich, Gen-Z arbeiten großteils auf Mobile und da verwendet man ja Authentication Apps wie MS Authenticator in Verbindung mit biometrische Zugangskontrolle was einfacher auf Mobile ist, als die Email und das Passwort auf dem winzigen Bildschirm eintragen zu müssen. Ältere Millennial und Baby-Boom Kohorte arbeiten großteils mit beiden Arten aber man kann sagen, dass je älter die Kohorte desto älter oder traditioneller die Zahlungs- und Authentifizierungsmethoden. Je jünger desto moderner und mehr frictionless und Mobile-ausgerichtet die Methoden. Nicht vergessen, das jegliche Reibung die CTRs und CRs erhöhen kann.
Hier die Stats:
Laut einer Studie nutzen 79% der Gen Z regelmäßig digitale Geldbörsen für online Transaktionen, während nur etwa 26% der Babyboomer und Senioren dies tun.
Bzgl. der Sicherheit, die traditionelle Authentifizierungsmethoden können von bösen Akteuren viel einfacher intercepted/abgefangen werden, wie von Keylogger Malware und Man-in-the-Middle-Angriffe. Allein auf einem Public Wifi/W-LAN ohne VPN (wie wenn man im Cafe auf dem Wifi surft) kann alles getrackt werden. Böse Akteure können sich dann in deinen Account einloggen und allmöglichen Schaden anrichten.