Shopify Backend extrem langsam

Topic summary

Shop-Admin und Checkout laden seit 1–2 Wochen zeitweise extrem langsam oder gar nicht; kleine Einstellungen dauern Minuten, Checkout hängt endlos. Das Problem tritt häufig abends auf und betrifft mehrere Shops.

Technische Symptome: Admin-Requests an interne GraphQL-Endpunkte bleiben „pending“ und werden abgebrochen; teils „502 Bad Gateway (NGINX)“. Browser/OS-unabhängig (Chrome, Firefox, Edge, Safari), teils läuft Safari im gleichen Netz besser.

Support-Empfehlungen: Shopify rät zu Chrome, Prüfung von Antivirus/Firewall/Adblockern, sowie Debug-Daten, Traceroute und HAR-Dateien einzureichen; Kontakt über Support-Mail. Als mögliche Ursache wird ISP-Routing/„Throttling“ (u. a. Deutsche Telekom) genannt; temporär wird VPN empfohlen. Hinweis im Checkout als Workaround wurde vorgeschlagen.

Gegenposition/aktueller Befund: Nutzer melden identische Probleme über verschiedene Provider (Telekom, Vodafone, LWLcom). Die Bundesnetzagentur sieht keinen Hinweis auf Drosselung und verweist die Verantwortung eher zu Shopify; Nutzer vermuten abendliche Server/DB-Überlastung. Daten und Vorgangsnummer wurden an Shopify weitergegeben; Techniker sollen prüfen.

Konkrete Outcomes/Status: VPN funktioniert als Workaround auch für Kunden, Router-Neustart wird abgelehnt. Einige erwägen Plattformwechsel. Keine endgültige Lösung, Diskussion und Ursachenanalyse laufen weiter. Screenshots der DevTools (hängende GraphQL-Requests) sind zentral.

Summarized with AI on December 16. AI used: gpt-5.

Bei allem Respekt – aber was ist das denn für eine Art des Supports? Was wollt ihr denn an „Beweisen“? Glaubt ihr wirklich, eure Kunden sitzen hier und machen sich einen Spaß mit anderen Shopify-Kunden und erzählen euch hier irgendeine Story, weil wir gerade nichts Besseres zu tun haben?

Wenn ihr von mehreren Seiten die Info bekommt, das Backend lahmt massiv und zu bestimmten Zeiten lahmt auch der Checkout – dann ist das wohl so. Wir sind hier nicht vor Gericht, wo man mit „Beweisen“ kommen muss. Der „Beweis“ ist die Meldung eurer Kunden und dieser habt ihr – sofern auch nur der Hauch des Interesses einer kundenorientierten Lösung besteht - vollumfänglich nachzugehen.

Ich als Kunde melde die Probleme, Shopify löst die Probleme. Aber ihr macht eure Probleme zu den Problemen eurer Kunden. Das geht gar nicht. Ich mache über 1 Million Umsatz im Jahr, steigend – da will ich am Unternehmen arbeiten aber sicher nicht Support für den SaaS-Dienstleister geben, den ich bezahle, um eben genau diese Probleme nicht! zu haben. Nicht ich gebe den Support an Shopfiy, sondern genau andersherum.

Ganz davon abgesehen, selbst wenn! das Problem bei der Telekom liegt (Was ich als Informatiker stark bezweifle) – die Telekom ist das größte Telekommunikationsunternehmen in Europa und nach Jahresumsatz das drittgrößte Telekommunikationsunternehmen der Welt. Wenn es ein Problem mit der Telekom seitens Shopify gibt – dann hat Shopify das zu lösen.

Und wenn andere Backends respektive Internetseiten von anderen Anbietern funktionieren und nur mein Shopifybackend nicht – dann ist es mir völlig egal, ob es am ISP in Kombination mit Shopify liegt. Auch dann hat Shopify das Problem zu lösen. Bei anderen Anbietern, wie zum Beispiel Shopware, die auch eine Cloud-Version anbieten, ist das Problem nicht.

Und anstatt vernünftig zu deeskalieren, unterstellt man hier einem Kunden im Forenstrang auch noch subtil „aggressives und unfreundliches Verhalten“, nur weil man offensichtlich überfordert ist mit der Problemlösung und dem absolut gerechtfertigten Unmut der Kunden.

Erneut: Hier geht es um Geld und Existenzen. Da haben Kundenmeldungen mit der nötigen Ernsthaftigkeit und Respekt behandelt zu werden und nicht, als wären wir entbehrlich, weil genug andere Kunden in der Pipeline sind.

Ich bin gerade wenigstens fassungslos, wie das Thema behandelt wird. Wer nicht mit negativer Kritik klarkommt und nicht lösungsorientiert arbeiten kann, sollte nicht supporten. Das ist hier gerade schlicht mangelhaft.

Unsere Anfrage zu Shopify-Plus cancel ich definitv erst einmal.

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