Hallo @Katharina
Am Anfang fand ich das alles auch ziemlich verwirrend mit dieser CSV Datei
jetzt gehts eigentlich Problemlos bei mir. Kann bei dir natürlich auch noch komplizierter sein als bei mir, ich hoffe es aber nicht
bleib dran und du schaffst das…
Ich überlege mir gerade, eine Beispieldatei anzulegen, welche hoffendlich verständlicher sein sollte, als die von Shopify zur Verfügung gestellte.
Vorerst zu deinen Fragen folgene Bemerkung und Gegenfragen:
Leider kann ich dir immer noch nicht ganz folgen, was genau möchtest du denn mit deiner im Bild gezeigten CSV erreichen?
¹ Bist du noch am experimentieren, was in deine CSV gehört?
² Ist deine CSV (im Bild) eine Liste, welche du aus Shopify exportiert hast (und wenn ja zu welchem Zweck)?
³ Versuchst du mit deiner Liste schon Produkte in Shopify via CSV zu importieren?
Ich nehme ich an, dass du die CSV deines erwähnten Lieferanten so bearbeiten möchtest, dass du diese Produkteliste dann automatisch in Shopify importieren kannst, ohne dass du all diese Produkte von Hand einpflegen musst.
Rein theoretisch muss deine CSV nur eine Spalte beinhalten, und zwar die Spalte mit dem Spaltentitel “Title”. Alle anderen Spalten sind optional und du kannst für dich selbst entscheiden, welche Spalten sinnvoll sind und welche für dich keinen Nutzen bieten. Du kannst alle in der von Gabe geteilten Tabelle angegebenen Spalten verwenden, oder auch nur die, welche für dich tatsächlich sinnvoll sind. Alle verwendeten Spalten sollen einen Inhalt haben und nicht leer bleiben. Logischerweise werden beim Import im Produkt auch nur die Felder ausgefüllt, welche du in der CSV mit Daten gefüttert hast. Auf jeden Fall solltest du die Reihenfolge der Spalten so belassen, wie sie in der Beispiel CSV aufgeführt sind. Du kannst einfach die nicht gebrauchten Spalten löschen. Die Spalte “Handle” leitet sich übrigens automatisch von der Spalte “Tilte” ab. Diese kannst du also, wenn du willst, ebenfalls weglassen.
Für die Bearbeitung der CSV würde ich dir dringend anraten, Google Tabellen zu nutzen. Das hat bei mir am besten funktioniert und scheint sich allgemein auch am besten mit Shopify zu vertragen. Wenn du ein Google Konto hast, ist die Seite ja kostenfrei und du kannst Listen auch bequem Teilen und auf allen Geräten abrufen.
Hast du denn ein eigenes Lager oder verkaufst du ab “fremdem Lager”? Wenn du einen Lagerbestand hast, musst du auf jeden Fall die Spalte “Variant Inventory Qty” anlegen. Sonst kannst du auch ohne Bestände arbeiten und stattdessen nur die Spalte “Variant Inventory Policy” mit dem Eintrag “continue” ausfüllen. Du musst dann einfach dafür sorgen, dass der Artikel auch lieferbar ist. Schliesslich kann der Kunde so auch dann bei dir bestellen, wenn der Artikel beim Lieferanten schon ausverkauft ist. Das musst du dann jedes mal mit dem Kunden regeln, wenn dieser Fall eintrifft.
Wenn du deine Produkte aus Shopify exportierst, werden soweit ich es auswendig weiss, nur Spalten exportiert, welche du als Feld beim manuellen erfassen ausgefüllt hast plus solche, die über geänderte Einstellungen gesetzt wurden (z.B der Versand (Variant Requires Shipping) oder die Besteuerung (Variant Taxable)). Sicher bin ich mir aber nicht, habe gerade keinen PC zur Hand. Hast du bei den Produkten, welche du exportiert hast, einen Bestand im Produkt eingetragen?
Wenn du den Export aus Shopify nutzt, weil du noch versuchst zu verstehen, welche Spalten du sinnvollerweise nutzen sollst, kann ich dir auch ein Beispiel meiner CSV-Datei hochladen / verlinken, damit du einen Anhaltspunkt erhällst. Grundsätzlich würde ich aber die Beispiel CSV von Shopify und die Tabelle von Gabe als Startpunkt nutzen, um dir deine eigenen Gedanken über die Auswahl der sinnvollen Spalten zu machen.
Farbvarianten sind bei mir in der Spalte “Option1 Value” eingetragen, der Begriff “Farbe” gehört dann dementsprechend in die Spalte “Option1 Name”. So wird die Farbe eine Variante und du kannst in einem Produkt mehrere verschiedene Varianten haben. Das gleiche gilt für Option2 und Option3. Was du als Optionen setzten willst, ist wiederum dir überlassen. Meist werden dort Farbe, Grösse oder dergleichen eingetragen.
Beispiel:
Du hast ein Produkt “T-Shirt XYZ”(Title). Dieses kann die Variante “Farbe”(Option1 Name) “blau”(Option1 Value) haben.
Das nächste kann dann die “Farbe”(Option1 Name) “grün”(Option1 Value) haben.
Der Bestand kann dann pro Variante eingetragen / importiert werden. Als Beispiel hat die Variante “blau” unseres T-Shirts einen Bestand von “2” und die Variante “grün” einen Bestand von “3”. Somit erhällst du ein Produkt mit zwei Varianten und dem Bestand “5”.
In der Spalte “Option1 Name” steht also als Inhalt in der CSV immer “Farbe” in jeder Zeile dieser Spalte (ausser natürlich in der Spaltenüberschrift).
In der Spalte “Option1 Value” steht dann immer die entsprechende Farbe des Artikels / der Variante. Also in unserem Beispiel in der Zeile 2 “blau” und in der Zeile 3 “grün” (da die Zeile 1 ja den Spaltentitel beherbergt. Verstehst du, was ich meine?
Ich benutze in meiner CSV folgende Spaltentitel in der angegebenen Reihenfolge:
Title, Body (HTML), Vendor, Product Category, Type, Tags, Published, Option1 Name, Option1 Value, Option2 Name, Option2 Value, Variant Grams, Variant Inventory Tracker, Variant Inventory Qty, Variant Inventory Policy, Variant Fulfillment Service, Variant Price, Variant Compare At Price, Variant Requires Shipping, Variant Taxable, Variant Barcode, Image Src, Image Alt Text, Gift Card, Google Shopping / Google Product Category, Variant Image, Variant Weight Unit, Status
Alle anderen Spalten habe ich gelöscht. Das muss für dich nicht umbedingt gleich sein und kann je nach Artikeltyp und Ausgangsliste variieren. Ich habe auch noch eine andere Liste, bei der ich weniger Spalten verwende, als oben aufgezählt. Ich hoffe das bringt etwas Klarheit in die Sache.
Würdest du von einer Beispieldatei profitieren oder soll ich mir den Aufwand sparen?