Subdomain Ziel

Hallo zusammen,

ich würde gerne meinen Onlineshop mit einer anderen Produktgruppe erweitern (andere Zielgruppe etc.) und wollte das mit Subdomains machen. Also für jede Produktkategorie eine andere Subdomain. Wie ändere ich das Ziel meiner Subdomains zur jeweiligen Übersicht. Ich kann da Alias Domain auswählen, aber habe dazu schlechtes gehört, dass die SEO sich sehr verschlechtert etc. Habt ihr da eine gute Lösung? Ich wäre auch offen für neue Ideen, wie ich verschiedene Produktgruppen verkaufen kann. Alles in einem Shop, passt nicht gut zusammen. Vielen Dank im Voraus! :slightly_smiling_face:

Hi @Tuns26 ,

soweit ich weißt ist es nicht möglich Subdomains nur für bestimmte Kategorien zu nutzen. Aber nach deiner Beschreibung klingt es eher so als würdest du mehrere Storefronts benötigen. Wenn es rein um die Kategorien geht wäre ein Quickfix einfach unterschiedliche Collection und Product Templates für die entsprechenden Kategorien und Produkte zu nutzen.

Wenn es mehrere Storefronts sein sollen müsstest du dir Shopify Plus mal anschauen, mehr dazu bspw. HIER.

Edit: Wenn du nicht all zu viele Produkt- und Zielgruppen hast und dein Setup recht simpel ist, kannst du natürlich einfach mehrere Stores eröffnen und die Subdomains entsprechend verknüpfen.

@Tuns26

Meine 2-Cents dazu: Wenn du €2k/Monat zahlen möchtest dann Shopify+… Oder verwende Subdomains besser NUR für deine grenzüberschreitende Marktsegmentierungen und Kontexte (mehr dazu hier). Subdomains haben halt eine geringere SEO-Leistung, da sie von Suchmaschinen als separate Entitäten betrachtet werden, sprich, ihre eigenen Domain-Autoritäten mit der Zeit aufbauen müssen, was länger dauert, sowie dein Ranking negativ beeinflussen kann.

Bzgl. der Verwendung von Alias-Domains, ist eigentlich auch aus SEO-Sicht nicht ideal, aufgrund Potenzial das Ranking auch negativ zu beeinflussen. Verwendung von benutzerdefinierten Domains für jede Subdomain kann eine bessere Praxis sein vor allem für dein Branding und Kundenvertrauen. Aber schwieriger und teuer zu umsetzen.

Unterordner können besser für SEO sein, da sie die Autorität der Hauptdomain nutzen und somit das Ranking verbessern können. Inhalte in Unterordnern profitieren von der Domänenautorität deiner Shop Landingpage, was bedeutet, dass sie wahrscheinlich besser in den Suchergebnissen ranken, als wenn dieselben Inhalte auf einer Subdomain veröffentlicht sind. Suchmaschinen behandeln somit Unterverzeichnisse als Teil der Hauptdomain, was eine Akkumulation der Domain-Autorität und internen Links und Backlinks verbessert.

Beispielsweise beobachte Rand Fishkin von Moz einen deutlichen Anstieg des Traffics und der Rankings, nachdem er Inhalte von einer Subdomain zu einem Unterordner verschoben hat. Ähnliche Erfahrungen wurden von anderen SEO-Experten und Unternehmen geteilt, die einen signifikanten Anstieg der organischen Sichtbarkeit und des Traffics feststellten, nachdem sie von Subdomains zu Unterordnern gewechselt hatten.

Hope that helps! :wink:

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Vielen Dank für deine schnelle Antwort! Also du meinst mit dem Quickfix, dass ich die Produkte einfach in unterschiedliche Kategorien ordne?

Meinst du mit mehreren Stores wird das Managen der Shops schwer? Kann ich mit meinem Account auch einen zweiten Store eröffnen oder muss ich wieder einen neuen Account und dazu ein Abo abschließen?

Vielen Dank Ben! Unterordner klingt nach einer guten Lösung, wie würde ich diese in shopify erstellen? :slightly_smiling_face:

Genau, du kannst einfach verschiedene Kategorien anlegen. Einfaches Beispiel - du verkaufst Fußbälle und Handbälle. Dann machst du je eine Kategorie für die Fußbälle und für die Handbälle. Über den Theme Editor kannst du dann unterschiedliche Collection Templates anlegen, je eines für die Fußbälle und eines für die Handbälle. Die können sich dann optisch größtenteils unterscheiden. Und du hast ja dann für jede Kategorie einen individuellen Link (allerdings keine Subdomain).

Das Managen der Storefronts über Shopify Plus benötigt natürlich schon etwas Zeit. Shopify Plus ist aber auch die Enterprise Lösung. Bei Unternehmen die Plus nutzen ist da in der Regel die nötige Kappa da.

Für das Eröffnen eines Stores müsstest du tatsächlich ein neues Abo (inkl. aller Apps die du benötigst) abschließen. Die Shops laufen dann getrennt voneinander. Dadurch hast du aber die Option für jeden Shop eine individuelle Domain oder Subdomain zu nutzen und kannst dich bezüglich des Frontends natürlich auch komplett austoben.

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Super vielen Dank nochmal! Da sich die Zielgruppen, Eltern mit Kinder und die anderen werden Selbständige sein, unterscheiden sich ziemlich stark. Denkst du, das könnte zu irgendwelchen Problemen führen z.B. fürs Kundenerlebnis oder bei Google Ads etc.?

Mh, das hört sich ja schwer danach an, dass eigentlich der gesamte Store unterschiedlich gestaltet sein sollte. Unterschiedliche Ansprache, unterschiedliche Texte, ggfs. unterschiedliche Grafiken.

Da macht es aus meiner Sicht mehr Sinn, dass du zwei Stores eröffnest.

Eine einfachere (und auch kostengünstigere) Lösung wären entsprechende Landingpages. Du erstellt eine Landingpage die speziell Eltern mit Kind anspricht. Mithilfe von Weiterleitungen kannst du dafür dann auch eine ganz spezifische URL in deinen Ads nutzen. Von der Landingpage verlinkst du dann auf dein normales Sortiment oder bindest entsprechende Produkte und Kategorien direkt in die Landingpage ein. Dasselbe kannst du dann auch für Selbstständige oder weitere Zielgruppen machen.

Das ist das eher gängige Vorgehen in so einem Fall. Denn mehrere Stores sind mit entsprechendem finanziellen und zeitlichen Aufwand verbunden.

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@Tuns26

Ist in Shopify eigentlich schon eingebaut - erstelle über die Navigation deines Shops Dropdowns mit einer hierarchische Struktur, sprich, Menüpunkte hinzufügen, die als Oberkategorien dienen, und für jede Oberkategorie weitere Menüpunkte als Nested oder verschachtelte Unterkategorien als Dropdowns.

Ordne deine Kategorien und die Produkte - das simuliert eine Unterordnerstruktur innerhalb deiner Shop-Navigation mit der du das erreichen kannst ohne weitere Kosten und gleichzeitige dein Shopstruktur für deine Kunden als auch für deine Präsenz auf Google zu optimieren denn Google mag gut-strukturierte und nicht schlecht-strukturierte Shops.

Neben der Verwendung von der Navigation und der Dropdown-Menüs und Collections kannst du auch benutzerdefinierte Unterseiten erstellen, wie Produktdetailseiten, Informationsseiten oder Blogs. Du kannst diese Seiten dann über deine Navigationsmenüs verlinken, um eine tiefere hierarchische Struktur zu schaffen.

Also arbeitest du hauptsächlich mit der Struktur deiner Navigation und manuelle oder Smart Collections für jede Produktgruppe, um diese Struktur zu simulieren. Jede Collection in Shopify hat ihre eigene URL, die basierend auf dem Namen der Collection erstellt wird. Obwohl du nicht direkt „Unterordner“ in der URL-Struktur einbauen kannst, spiegelt die URL-Struktur der Collections die Kategorisierung wider und wird auch von Google verwendet. Zum Beispiel könnte eine deiner Collections für “Damenmode” eine URL wie deinshop.com/collections/damenmode haben. Für eine tiefergehende Kategorisierung, wie deinshop.com/collections/damenmode/schuhe, kannst du eine weitere Collection erstellen und Shopify wird eine entsprechende URL generieren, obwohl diese nicht als echter Unterordner dargestellt wird, sondern als eigenständige Collection.

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Ahh, du meinst also, sowie Ben310 auch beschrieben hat Unterkategorien in den Menüs anlegen und somit erstellt shopify auch eigene URLs für die Produktkategorien. Und diese Produktkategorien lasse ich dann wie eine Landingpage aussehen?

Ob du die Kategorien in die Navigation einbaust ist ein anderes Thema. Immer wenn du eine Kategorie erstellst erhält diese auch ein individuelle URL nach Schema deinshop.com/collections/[Name der Kategorie].
Und richtig, du kannst dann entweder die Kategorien selbst individuell gestalten oder eben Landingpages (also Seiten) anlegen und auf diesen die Kategorien und Produkte ausspielen und/oder darauf verlinken. Da du Ads angesprochen hast sind spezifische Landingpages ein gängiges Vorgehen.

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Super, vielen lieben Dank dir! So werde ich es machen :slightly_smiling_face:

Super, vielen lieben Dank dir Ben! So werde ich es machen :slightly_smiling_face:

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