T-Online Blackliste macht Shopify-Email unbrauchbar - Alternative Newsletter-App gesucht

Topic summary

Shopify-E-Mails werden von T-Online, GMX und Web.de blockiert, was besonders deutsche Händler stark beeinträchtigt. Etwa 99% der abgewiesenen Newsletter gehen an T-Online-Adressen, bei manchen Shops betrifft dies 8-9% der gesamten Kundenbasis.

Hauptprobleme:

  • Nicht nur Newsletter, sondern auch Bestellbestätigungen und Versandmitteilungen kommen nicht an
  • Kunden rufen an, weil sie keine Mails vom Shop erhalten (nur von Zahlungsdienstleistern wie PayPal/Klarna)
  • Problem besteht seit Jahren, Shopify-Support bietet keine nachhaltige Lösung

Hintergrund:
Shopify verhandelt mit 1&1 IONOS, Web.de, T-Online und GMX über den E-Mail-Reputation-Status (Blacklist → Whitelist). Das Problem liegt nicht an Shopify-Servern, sondern an Spam-Einstellungen der deutschen Provider. Andere Anbieter wie Klaviyo und Mailchimp haben ähnliche Probleme mit T-Online.

Lösungsansätze:

  • DNS-Einstellungen (DMARC, DKIM, SPF/TXT) korrekt konfigurieren
  • Alternative Newsletter-Tools nutzen (Sendinblue, Mailchimp, Klaviyo, GetResponse, ActiveCampaign)
  • Certified Senders Alliance (CSA)-zertifizierte Tools bevorzugen
  • Externe E-Mail-Marketing-Dienste für bessere Zustellraten

Aktueller Stand:
Einige Nutzer berichten von sporadischen Verbesserungen, aber das Problem bleibt inkonsistent. Newsletter-Versand an T-Online funktioniert bei manchen seit einigen Tagen/Wochen wieder.

Summarized with AI on November 10. AI used: claude-sonnet-4-5-20250929.

Hey Alle!

Das ganze Problem mit dem Blacklisting von Shopify-Mails durch T-Online und anderen deutschen E-Mail-Diensten wie GMX und Web.de ist in der Tat super ärgerlich da man ja darauf angewiesen ist, die Kunden effektiv zu erreichen vor allem zu Zeiten wie Christmas und die Winterschlussverkauf Saison.

Manche haben gefragt ob es die Möglichkeit gibt z. B. einen eigenen Mailserver zu betreiben um die Problematik mit GMX und Web.de zu umgehen, denn das Grundproblem liegt ja nicht bei Shopify, sondern bei den Spam-Einstellungen der Mailprovider eurer Kunden. Shopify bietet nicht direkt die Möglichkeit, einen eigenen Mailserver zu betreiben sondern verwaltet nur die Infrastruktur für E-Mail-Benachrichtigungen, die von der Plattform gesendet werden.

Bis das ganze gelöst wird (bitte alle ein Ticket an den Shopify Support senden so dass die die Verhandlungen mit den deutschen E-Mail Provider in die Pötte bringen können) könnte man externe E-Mail-Marketing-Dienste oder Transaktions-E-Mail-Dienste integrieren, die mit Shopify kompatibel sind. Dienste wie Sendinblue, Mailchimp, Klaviyo, GetResponse oder ActiveCampaign bieten Integrationen mit Shopify und können für das Versenden von Marketing-E-Mails, Newslettern oder sogar Transaktions-E-Mails (wie Bestellbestätigungen und Versandbenachrichtigungen) genutzt werden. Diese Dienste bieten in der Regel eine bessere Kontrolle über die E-Mail-Deliverability und können eigene IP-Adressen für den E-Mail-Versand verwenden. Man kann auch E-Mail Hosting Provider wie Amazon SES, SendGrid oder Google Workspace verwenden. Die Verwendung eines E-Mail-Tools, das bei der Certified Senders Alliance (CSA) zertifiziert ist, ist def ein guter Ansatz.

Einige haben gemeldet, dass der Einsatz von zertifizierten E-Mail-Marketing-Tools wie GetResponse oder ActiveCampaign bessere Zustellraten bietet, insbesondere bei T-Online. Andere wiederum haben Erfolg mit Mailchimp gemeldet, obwohl es nicht bei der Certified Senders Alliance zertifiziert ist. Einige Shopify-Händler nutzen auch Klaviyo, aber es scheint, dass dieses Tool Schwierigkeiten hat, Kunden mit T-Online Adressen zu erreichen.

Es gibt auch Berichte, dass andere E-Mail-Marketing-Tools wie Sendinblue oder CleverReach potenziell hilfreich sein könnten, aber auch diese haben ihre eigenen Herausforderungen und Einschränkungen. Sendinblue, zum Beispiel, wird als noch in der Entwicklung befindlich beschrieben, und CleverReach bietet nur grundlegende Funktionen und könnte ggf. wöchentlich mehr als 100 Spamfallen treffen.