Versandkosten für jeden Artikel berechnen

Hallo Community,

wir vertreiben Produkte aus dem Wohnmobil-Bereich.

In der Regel sind die Produkte so groß, dass sie einzeln verschickt werden müssen.

Bestellt ein Kunde also zwei unterschiedliche Produkte, müssen zweimal Versandkosten mit einkalkuliert werden.

Das gleich gilt, wenn ein Kunde zwei gleich Produkte bestellt - auch hier müssen die Versandkosten zweimal berechnet werden, weil zwei einzelne Pakete verschickt werden.

In Shopify wird aber immer nur einmal die jeweilige Versandgebühr berechnet.

Wie können wir das anpassen?

Danke & Viele Grüße

Seb

1 Like

Hey Seb! @leHorst

Dafür müsstest du jeweils ein Versandprofil pro Produktgruppe in deinen Versandeinstellungen einrichten, wie z. B. “kleine Produkte” als allgemeines Profil und “sperrige Produkte” oder ähnlich als benutzerdefiniertes Profil.

Wenn zwei Produkte von jedem Profil in den Checkout geführt werden dann werden ihre Versandtarife zusammen addiert und kombiniert. Siehe mehr dazu hier:


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Hallo @Gabe

danke fürs Feedback!
Die Idee hatte ich auch schon.

Funktioniert aber nur, wenn unterschiedliche Produkte bestellt werden.

Wenn jemand zweimal das gleiche Produkt bestellt, klappt es nicht.

@leHorst

Verstehe denn du sagst “Das gleiche gilt, wenn ein Kunde zwei gleiche Produkte bestellt - auch hier müssen die Versandkosten zweimal berechnet werden, weil zwei einzelne Pakete verschickt werden.”

Somit möchtest du, dass die Versandkosten pro Produkt im Checkout addiert werden, auch wenn sie im selben Versandprofil und Versand-von Standort gelagert sind, stimmt’s?

Das erwartete native Systemverhalten ist derzeit dass, wenn du Produkte von verschiedenen Versand-von Standorten oder Profilen im selben Warenkorb hast dann berechnet das System die Versandtarife für jedes einzelne Produkt (oder gruppiert für mehrere Produkte, wenn sie aus demselben Profil und vom selben Standort stammen - was du ja vermeiden möchtest) und fasst sie dann im Bruttopreis zusammen.

Dabei wird davon ausgegangen, dass für jeden Standort, der als Shipping-origin fungiert, separate Versandkosten anfallen, d.h. wenn du von zwei Orten aus versendest, brauchst du zwei Shipping Labels, um das Paket zum Käufer zu senden.

Wenn du aber Versandbedingungen brauchst die über das native Systemverhalten hinausgehen, dann kanns eine unserer Shipping Apps die Lücke füllen, wie Better Shipping, Parcelify, oder Advanced Shipping Rules. Gerne können wir diese App näher untersuchen um zu schauen, ob sie eine Lösung für euren Business Modell beinhalten.


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Das ist richtig.

Wenn du aber Versandbedingungen brauchst die über das native Systemverhalten hinausgehen, dann kanns eine unserer Shipping Apps die Lücke füllen, wie Better Shipping, Parcelify, oder Advanced Shipping Rules. Gerne können wir diese App näher untersuchen um zu schauen, ob sie eine Lösung für euren Business Modell beinhalten.

Bei einer monatlichen Gebühr für Shopify von 27€ erwarte ich, dass solche Basics umgesetzt werden können, ohne dass ich dafür zusätzliche Apps nutzen muss. Zumal die mit 9$ oder sogar 20$ pro Monat so teuer sind, dass unsere Schmerzgrenze absolut überzogen wird.

Das ist echt total unbefriedigend…

1 Like

@leHorst

  • Bei einer monatlichen Gebühr für Shopify von 27€ erwarte ich, dass solche Basics umgesetzt werden können.

Das habe ich ja gezeigt wie du das umsetzen kannst nativ im System mit Versandprofile. Wie viele Produkte im Shop müssen einzeln pro Versandtarif addiert werden? Der Checkout dient ja letztendlich nur der Bezahlung des Bruttobetrags der Bestellung. Man muss hier die Preisgestaltung so im Produktstamm aufbauen, dass man die Versandkosten wieder einholt. Wie du die Pakete einzeln verschickst hat mit dem Checkout nichts zu tun da du das ja außerhalb des Shops machst. Das ist euer eigener Use-Case und hier muss man auch halt die richtigen Erwartungen setzen.

Du kannst auch eine Bestellung mit zwei Produkte die separat versendet werden sollen nur “partially fulfillen”, sprich, zuerst ein Produkt erfüllen und dann danach das andere und dann werden zwei Shipping Labels erzeugt, eins pro Produkt und du kannst den Rest ins 2. Paket stecken nur so als Beispiel @leHorst .


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@Gabe

Hallo Gabe, ich klinke mich hier auch noch ein. Ich muss sagen, ich verstehe @leHorst durchaus, wenn er sich über diesen Umstand beschwert und keine zusätzlichen Gebühren zahlen möchte, um den Versand zu regeln. Auch ich finde, dies sollte im Grundpreis inbegriffen und eine solche Lösung umsetzbar sein. Jeder Shop, welcher hauptsächlich oder nur grosse oder sperrige Produkte vertreibt, welche nicht in ein Standardpaket passen, wird das gleiche Problem haben. Der Versand wird nicht pro Produkt, sondern für den Warenkorb berechnet. Wir brauchen aber einen Versandpreis pro Produkt. Der Kunde erhält ja auch mehrere Pakete oder Lieferungen, welche auch wir separat bezahlen müssen.

Ich denke man könnte dieses Problem relativ einfach mit einer Option beseitigen, welche den Versand pro Artikel festlegt. Nennen wir ein solches Versandprofil mal Sperrgut. Alle in diesem Profil vorhandenen Produkte haben einen Versandpreis pro Produkt. Wenn man also einen Artikel hat, wird der Versand einmal verrechnet, bei zwei Artikeln im Warenkorb dann pro Artikel einmal (sprich insgesamt zwei Mal), bei drei Artikeln dreimal und so weiter. Gerade bei grossen und sperrigen Artikeln ist dies die einzig richtige Berechnung von Versandkosten. Ich verstehe nicht ganz, wieso man dies nicht als Option anbietet.

Das Problem ist, dass man mit den nativen Bedingungen (Gewicht von bis / Preis von bis) solche Fälle nicht abdecken kann. Auch ist es wenig sinnvoll, für jedes Produkt ein Versandprofil anlegen zu müssen und ab dem hundertsten Produkt wird es sogar unmöglich. Hier muss ein Profil her, welchem man Produkte zuweisen kann oder welches für alle Produkte gelten kann.

Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man den Warenkorb auf einen Artikel begrenzen. Kannst du dies erläutern? Dies ist zwar keine optimale Lösung aber immerhin eine Lösung. Besser wäre ein wie von mir beschriebenes Versandprofil, welchem man entsprechende Produkte zuweisen kann. Gibt es hier wirklich keine Lösung?

Vielen Dank für deine Unterstützung. Wir schätzen deine Hilfe sehr.

2 Likes

Vollkommen richtig, was Du sagst.

Wir versenden Produkte aus dem Camper-Bereich. Ein einzelner Artikel ist so groß, dass er nur einzeln - in einem Paket - verschickt werden kann. Bestellt jemand den Artikel zweimal, was regelmäßig vorkommt, müssen wir zwei Pakete verschicken.

Wir haben nun die Versandkosten auf den Artikelpreis geschlagen und berechnen sie somit nicht mehr separat. Das ist aber nur eine miese Notlösung, da unsere Preise somit auf den ersten Blick immer höher sind als die der Mitbewerber.

Hoffe sehr darauf, dass sich Shopify hier mal an eine Lösung macht…

Hey @leHorst @SwissChris

Das ist hilfreich, Chris, was du sagst und zwar das folgende:

  • Wenn man also einen Artikel hat, wird der Versand einmal verrechnet, bei zwei Artikeln im Warenkorb dann pro Artikel einmal (sprich insgesamt zwei Mal), bei drei Artikeln dreimal und so weiter. Gerade bei grossen und sperrigen Artikeln ist dies die einzig richtige Berechnung von Versandkosten. Ich verstehe nicht ganz, wieso man dies nicht als Option anbietet.

Wie oben besprochen, lösen die kombinierte Tarife aus der versch. Profilen das auch nicht, wenn zweimal oder mehrfach dasselbe sperrige Produkt in den Warenkorb gelegt wird. Frage dazu: wie oft kommt dieser Use-Case im Shop vor, pro Bestellungen?

  • Das Problem ist, dass man mit den nativen Bedingungen (Gewicht von bis / Preis von bis) solche Fälle nicht abdecken kann.

Produktgewichte sind auch laut oben keine Lösung, ist das richtig? Wenn das Gesamtgewicht des Warenkorbs durch zwei oder mehr Instanzen des Produkt A inkrementiert werden dann erhöht sich auch der Versandtarif dementsprechend da das Gesamtgewicht steigt. Das ist aber auch keine Lösung stimmt’s? Es müssen hier zwei (oder mehr) separate Shipping Labels pro sperrigen Produkt erstellt werden und dafür habe ich oben eine Lösung mit der Teil-Ausführung der Bestellung gepostet.

  • Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man den Warenkorb auf einen Artikel begrenzen.

Hmm, ob das eine Lösung ist wage ich fast zu bezweifeln denn das kann auch zu Kunden Verwirrungen oder Reibungen führen, vor allem wenn ein Kunde zwei oder mehr Stück in den Warenkorb legen möchte. Die Fehlermeldung kommt hier meist erst im Shipping Schritt im Checkout nachdem der Kunde alle seine Details im ersten Schritt eingetragen hat…und dann…boom! Keine tolle Experience…

Wo genau hast du das gelesen Chris?

Good News: bald kommt Shopify Shipping nach Deutschland mit dem man Carrier Calculated Shipping Rates anbieten kann.